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Der Morgen kompakt: Sieben Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

Der Morgen kompakt: Sieben Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

WKN: 904278 ISIN: CH0012005267 Novartis AG

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28.06.2019 - 19:57
13.08.2019 07:17:03

Welche Themen sind am Dienstag Morgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: In Italien soll heute ein Termin für das Misstrauensvotum gegen die Regierung angesetzt werden, zahlreiche US-Bundesstaaten klagen gegen Fusion von T-Mobile US und Sprint und die Media Markt-/Saturn-Mutter Ceconomy tritt im abgelaufenen Quartal auf der Stelle

* ITALIEN: Der italienische Senat soll heute einen Termin für ein Misstrauensvotum gegen die Regierung ansetzen. Dies teilten führende Vertreter mehrerer Parteien mit. Sie äußerten sich, nachdem bei einem Treffen der Fraktionschefs keine Einigung darüber gelungen war, ob sich die Kammer mit dem von der mitregierenden Lega-Partei geforderten Vorhaben befassen solle. Ministerpräsident Giuseppe Conte soll sich den Angaben zufolge um den 20. August herum an den Senat wenden.

* HONGKONG/PROTESTE - Regierungschefin Carrie Lam hat die anhaltenden Proteste in der Stadt erneut scharf kritisiert. Es hätte zahlreiche "illegale Aktivitäten im Namen der Freiheit" gegeben, sagte sie. Es werde vermutlich lange dauern, bis sich das Finanzzentrum Asiens von den gegen die Regierung gerichteten Protesten erholt haben werde. Zuvor hatte die Staatsmacht erklärt, bei den seit rund zwei Monaten andauernden Demonstrationen hätten sich "Keime von Terrorismus" gezeigt. An dem zu Wochenbeginn geschlossenen Flughafen von Hongkong lief am Dienstagmorgen der Betrieb wieder an

* DEUTSCHE TELEKOM - Immer mehr US-Bundesstaaten gehen gegen die geplante milliardenschwere Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US und der Mobilfunkfirma Sprint vor. Nun schloss sich auch Oregon den Klagen an. Damit regt sich in 15 Staaten sowie dem Gebiet der US-Hauptstadt Washington Widerstand gegen den Zusammenschluss des dritt- und viertgrößten Mobilfunkanbieters in den USA.

* OSRAM - Der Vorstand zeigt sich grundsätzlich offen für das Übernahmeangebot des österreichischen Chip-Herstellers AMS. Das vorgelegte Finanzierungskonzept erscheine "verbindlich und tragfähig", erklärte Osram. "Osram hat auf der Basis dieser vorläufigen Beurteilung beschlossen, in Verhandlungen über den Abschluss einer Zusammenschlussvereinbarung mit AMS einzutreten." Dabei spielten neben der Frage der Finanzierung der 4,3 Milliarden Euro schweren Übernahme auch Zusagen für die Mitarbeiter und "ein stabiles Umfeld" für den Umbau des Lichtkonzerns eine Rolle. Erst wenn die Verhandlungen abgeschlossen seien, könne der Vorstand das Stillhalteabkommen aufheben, das AMS derzeit eine Übernahme von Osram für zwölf Monate verbietet.

* LANXESS - Der Spezialchemie-Konzern veräußert sein Geschäft mit Chromchemikalien nach China. Käufer sei Brother Enterprises, ein chinesischer Hersteller für Lederchemikalien, teilt das Unternehmen mit. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Mit dem Abschluss der geplanten Transaktion rechne Lanxess bis zum Jahresende 2019. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

* CECONOMY - Die kriselnde Elektronikhandelsholding mit ihren Töchtern Media Markt und Saturn tritt unter dem neuen Chef Jörn Werner auf der Stelle. Der Umsatz sank im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 leicht auf 4,565 (Vorjahr: 4,586) Milliarden Euro, teilte Ceconomy am Dienstag mit. Der bereinigte operative Verlust (bereinigtes Ebit) legte auf 45 (30) Millionen Euro zu. Das laufende Sparprogramm sorgte für Kosten in einer Höhe von 80 Millionen Euro. Ihre Jahresprognose bekräftigten die Düsseldorfer und erwarten weiter ein leichtes Umsatzwachstum bei einem leichten Rückgang des operativen Ertrags.

* NOVARTIS - Der US-Senat fordert von dem Schweizer Pharmakonzern mehr Informationen wegen manipulierter Testdaten bei seiner Gentherapie Zolgensma. Bei dem mit zwei Millionen Dollar pro Einzeldosis teuersten Medikament der Welt waren manipulierte Testdaten festgestellt worden. Die US-Arzneimittelbehörde FDA wirft Novartis vor, die Manipulationen zu lange nicht öffentlich gemacht zu habe. Novartis geht von einem Einzelfall aus.FWN2530UQ Der Vorsitzende des Finanzausschusses im US-Senat, Chuck Grassley, hat der Firma nun eine Frist bis zum 23. August gesetzt, bis zu der sie Details zu dem Fall liefern soll, unter anderem alle internen Untersuchungsberichte.

rtr

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Bildquelle: Pawel Kopczynski/Reuters

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