DGAP-News: Greiffenberger AG: Geschäftsjahr 2014 mit Wachstum in zwei von drei Geschäftsbereichen abgeschlossen

DGAP-News: Greiffenberger AG:  Geschäftsjahr 2014 mit Wachstum in zwei von drei Geschäftsbereichen abgeschlossen

WKN: 549416 ISIN: DE0005494165 EQS Group AG

58,50 EUR
1,50 EUR 2,63 %
09.12.2019 - 17:41
23.03.2015 12:04:55

Greiffenberger AG: Geschäftsjahr 2014 mit Wachstum in zwei von drei Geschäftsbereichen abgeschlossen

DGAP-News: Greiffenberger AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis

Greiffenberger AG: Geschäftsjahr 2014 mit Wachstum in zwei von drei

Geschäftsbereichen abgeschlossen

23.03.2015 / 12:05

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Geschäftsjahr 2014 mit Wachstum in zwei von drei Geschäftsbereichen

abgeschlossen

- Umsatz im Gesamtjahr 2014 lag mit 152,2 Mio. EUR leicht unter Vorjahr

- Nachfrageschwäche zur Jahresmitte belastete Ergebnisentwicklung

- 2015 deutliches Wachstum bei Umsatz und Ertrag trotz verhaltenem Start

geplant

Marktredwitz und Augsburg, 23. März 2015 - Das Geschäftsjahr 2014 endete

für die Greiffenberger-Gruppe nach einer deutlichen Umsatzdelle zur

Jahresmitte mit Wachstum in den zwei Geschäftsbereichen

Metallbandsägeblätter & Präzisions-bandstahl sowie

Kanalsanierungstechnologie. Im dritten Geschäftsbereich, der

Antriebstechnik, standen sich ein starkes Exportgeschäft und eine deutlich

schwächere Inlandsnachfrage gegenüber. Nach vorläufigen Zahlen konnte der

Greiffenberger-Konzern 2014 mit einem Umsatz von 152,2 Mio. EUR (Vj. 155,2

Mio. EUR), einem EBITDA von 9,4 Mio. EUR (Vj. 12,6 Mio. EUR) und einem EBIT

von 2,4 Mio. EUR (Vj. 6,0 Mio. EUR) die im August 2014 konkretisierten

Prognosen erreichen. Das Konzernjahresergebnis nach Steuern lag nach

vorläufigen Zahlen 2014 bei -0,4 Mio. EUR nach 1,3 Mio. EUR im Jahr zuvor.

Damit errechnet sich das Ergebnis je Aktie für 2014 mit -0,09 EUR nach 0,27

EUR im Vorjahr.

Stefan Greiffenberger, Vorstand der Greiffenberger AG: "Ein besseres

Ergebnis verhinderte der unerwartet schwache Auftragseingang Mitte des

Jahres 2014, der sich beim Umsatz vor allem auf das zweite und dritte

Quartal auswirkte. Insbesondere schwächte sich die Nachfrage aus

Deutschland deutlich ab. Teilweise haben wir diese starken

Nachfragerückgänge durch Wachstum an anderer Stelle kompensiert. Im

Jahresverlauf konnten wir bei Metallbandsägeblättern & Präzisionsbandstahl

sowie in der Kanalsanierungstechnologie wieder auf Wachstumskurs gehen.

Gleichzeitig hat uns das Wachstum im Exportgeschäft der Antriebstechnik

gezeigt, dass auch dieser dritte Unternehmensbereich trotz der aktuellen

Schwäche im Inland gut positioniert ist."

Per Saldo war in der Betrachtung über zwölf Monate hinweg insbesondere die

Nachfrage aus dem Inland in der Antriebstechnik für den Erlösrückgang 2014

verantwortlich. Im Export hat die Greiffenberger-Gruppe ein Plus von 6,9 %

erzielt. Die Auslandsumsätze konnten von 94,4 Mio. EUR auf 101,0 Mio. EUR

gesteigert werden. Die Exportquote erhöhte sich entsprechend von 61 % auf

66 %. Besonders gut entwickelten sich 2014 insbesondere die Geschäfte in

den USA, China und einigen Ländern Europas.

Antriebstechnik: Deutlich zweigeteilte Entwicklung zwischen Inland und

Export

Der Unternehmensbereich Antriebstechnik musste 2014 einen Umsatzrückgang um

5,0 % von 98,6 Mio. EUR auf 93,8 Mio. EUR verbuchen. Damit war die

Antriebstechnik der einzige Unternehmensbereich der Greiffenberger-Gruppe,

der 2014 im Umsatz hinter dem Vorjahr zurückblieb. Entsprechend sank der

Anteil am Konzernumsatz von 63,5 % auf 61,6 %. Aufgrund der sehr schwachen

Inlandsnachfrage bei gleichzeitig wachsenden Exportumsätzen stieg die

Exportquote dieses Unternehmensbereichs von 50 % auf 57 %. 2014 war durch

eine sehr heterogene Entwicklung über die verschiedenen Zielmärkte hinweg

geprägt. Beispielsweise konnten Branchen wie Hebetechnik, Medizintechnik,

E-Mobilität oder Flurförderzeuge zulegen. In anderen Zielmärkten wie bei

Erneuerbaren Energien und in Produktbereichen des allgemeinen Maschinenbaus

stand dagegen ein Minus zu Buche. Auch ergebnisseitig hatte ABM unter der

insgesamt unbefriedigenden Umsatzentwicklung zu leiden. Das EBIT sank von

4,8 Mio. EUR auf 0,9 Mio. EUR. Vor allem aufgrund der Kurzfristigkeit des

eingetretenen Rückgangs war es nicht im notwendigen Maße möglich, die

Kapazitäten entsprechend anzupassen, zumal für 2014 eine deutliche

Umsatzsteigerung erwartet wurde und das Mengengerüst entsprechend auf

Wachstum ausgelegt worden war. Die neue Produktion in Polen wurde 2014 nach

dem planmäßigen Start Ende 2013 wie geplant erfolgreich hochgefahren und

gestaltete sich auf Gesamtjahressicht im Teilkonzern ABM wie erwartet

ergebnisneutral. Ab 2015 soll sie dann deutlich positive Beiträge zur

Kostenverbesserung innerhalb der Gesamtwertschöpfung des

Unternehmensbereichs erbringen.

Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Umsatzstabilität und

Ertragswachstum

Der Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl konnte

den Umsatz von 42,7 Mio. EUR auf 43,4 Mio. EUR um 1,8 % steigern. Der

unterjährige Umsatzverlauf zeigte sich sehr robust. Einzig im zweiten

Quartal konnten die Vorgaben aus der Vorjahresperiode nicht übertroffen

werden. Im ersten, dritten und vierten Quartal unterstrich Eberle die gute

Aufstellung in den beiden Bereichen Präzisionsbandstahl und

Metallbandsägeblätter. Auf Gesamtjahressicht konnte Wachstum in beiden

Bereichen verzeichnet werden, wobei sich bei Metallbandsägeblättern eine

insgesamt etwas höhere Dynamik als im Bereich Präzisionsbandstahl zeigte.

Spürbare Wachstumsimpulse kamen insbesondere durch neue Kunden aus dem

Inland sowie aus einigen europäischen Märkten, während die Entwicklung

beispielsweise in China etwas unter den Erwartungen lag. Die Exportquote

reduzierte sich leicht von 91 % auf immer noch sehr hohe 89 %. Der Anteil

von Eberle am Gruppenumsatz stieg von 27,5 % in 2013 auf 28,5 % in 2014.

Das EBIT stieg von 1,1 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR. Die Margenverbesserung

war ein Resultat der gesteigerten Produktivität dank einer Vielzahl von

Projekten zur Verbesserung interner Abläufe sowie von Investitionen in die

Produktionsprozesse.

Kanalsanierungstechnologie: Hohes Wachstum im 2. Halbjahr

Der Umsatz im Unternehmensbereich Kanalsanierungstechnologie stieg 2014 um

8,0 % von 13,9 Mio. EUR auf 15,0 Mio. EUR. Diese Entwicklung ist umso

bemerkenswerter als im ersten Halbjahr noch ein Minus von 7 % zu Buche

stand. Der Unternehmensbereich konnte dafür ein umso erfreulicheres zweites

Halbjahr verbuchen, das um 21 % über den Umsätzen der Vorjahresperiode lag.

Der Zuwachs ist auf die positive Geschäftsentwicklung im Kerngeschäft

Schlauchliner für die grabenlose Kanalsanierung zurückzuführen, die auch

aus dem im Laufe des ersten Halbjahres 2014 um größere Durchmesser

erweiterten Produktspektrum und aus höheren Auslandsumsätzen aufgrund der

weiteren Internationalisierung des Teilkonzerns BKP resultierte. Der vom

reinen Projektgeschäft geprägte Bereich Gasrohrummantelung hat im

Gesamtjahr 2014 im Gegensatz zum Vorjahr umsatzseitig kaum eine Rolle

gespielt. Die Exportquote in der Kanalsanierungstechnologie erhöhte sich

weiter von 43 % im Vorjahr auf 56 % in 2014. Der Umsatzanteil des nach wie

vor kleinsten Unternehmensbereichs in der Gruppe stieg von 9,0 % auf 9,9 %.

Das EBIT ging trotz des Umsatzwachstums von 0,7 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR

zurück. Hauptgrund waren einmalige Kosten rund um das Einfahren der neuen

vierten Produktionslinie im ersten Halbjahr sowie Aufwand für weitere

Maßnahmen zur Optimierung von Produkten und Produktionsprozess.

Ausblick: 2015 deutliches Wachstum bei Umsatz und Ertrag geplant

Zu Beginn des Jahres 2015 liegt der Auftragseingang leicht über Plan,

während der Umsatz noch hinter Plan und Vorjahr liegt. Für 2015 geht die

Greiffenberger-Gruppe trotzdem von einer Rückkehr zum Wachstumskurs aus.

Insbesondere aus den erwarteten positiven Umsatzeffekten in Kombination mit

weiteren Anstrengungen zur Kostenverbesserung rechnet die

Greiffenberger-Gruppe für 2015 mit einer deutlichen Steigerung von EBITDA

und EBIT auf ein Niveau zwischen 2013 und 2014. Insgesamt könnte sich 2015

ergebnisseitig noch als Übergangsjahr herausstellen, sodass das

Ergebnisniveau 2013 möglicherweise noch nicht ganz wieder erreicht werden

könnte. Bei ABM steht 2015 ganz im Zeichen des geplanten Umsatzwachstums

und damit verbundener Skaleneffekte. Daneben sollen auch 2015 die

verschiedenen Kostensenkungsmaßnahmen und die fortlaufende Optimierung der

Supply Chain weiter vorangetrieben werden. Das EBIT 2015 sollte so

gegenüber 2014 erheblich gesteigert werden können. Im Vergleich aller drei

Teilkonzerne wird ABM den größten absoluten Beitrag zur angestrebten

Ergebnisentwicklung der Greiffenberger-Gruppe leisten. Bei Eberle ist es

aufgrund des weiterhin schwierigeren konjunkturellen Umfelds das primäre

Ziel, die 2014 erreichte Verbesserung der Ergebnismargen weiter nachhaltig

fortzuentwickeln. Etwas gehemmt werden könnte die eigentlich gute

Ausgangslage bei Eberle dadurch, dass hinsichtlich der weiteren Entwicklung

in einigen Zielmärkten aktuell noch Unsicherheit herrscht, so z.B.

bezüglich des künftig zu erwartenden Wirtschaftswachstums in China. Bei BKP

gilt es, in einem von zunehmendem Wettbewerb geprägten Markt die positive

Entwicklung am neuen Unternehmensstandort Velten mit der erweiterten und

vor allem auch kostenseitig optimierten Produktion weiter fortzusetzen.

Die vorläufigen Konzernkennzahlen (IFRS):

2014 (vorläufig) 2013

Mio. EUR Mio. EUR

Umsatz 152,2 155,2 -1,9 %

Auftragseingang 149,7 159,8 -6,3 %

EBITDA 9,4 12,6 -25,3 %

EBIT 2,4 6,0 -60,0 %

Jahresergebnis -0,4 1,3 ---

Ergebnis je Aktie (EUR) -0,09 0,27 ---

Operativer Cash Flow 5,0 15,9 -68,7 %

Nettofinanzverschuldung 39,6 40,5 -2,2 %

Eigenkapitalquote 24,0 % 24,9 % -0,9 %-Punkte

Hinweis an die Redaktionen:

Der Geschäftsbericht 2014 des Greiffenberger-Konzerns wird ab dem 27. April

2015 auf der Unternehmenswebsite http://www.greiffenberger.de/berichte/ zum

Download zur Verfügung stehen. Druckfähiges Bildmaterial, das Firmenlogo

sowie Rohfilm-material sind zum Download im Pressebereich der

Unternehmenswebsite hinterlegt.

Über die Greiffenberger AG:

Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte

Industrieholding, die mit 1.091 Mitarbeitern und bei einer Exportquote von

66 % weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen Nischen dreier

Wachstumsmärkte agiert:

- Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die

marktführende Lösungen entwickeln, insbesondere Industrieanwendungen,

Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien

- Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für

anspruchsvolle industrielle Anwendungen

- Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie und

Rohrummantelung

Im strategischen Fokus stehen die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen

und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten

Kanalsanierungstechnologie, Biomasseheizungen und Windkraft. Das organische

Wachstum wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und

Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit

1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert (WKN 5897300, ISIN

0005897300, Börsenkürzel GRF).

Kontakt für Rückfragen:

Greiffenberger AG

Stefan Greiffenberger Thorsten Braun

Vorstand der Greiffenberger AG Vorstandsassistent

Eberlestraße 28

86157 Augsburg

Tel.: 0821/5212-261

Fax: 0821/5212-275

E-Mail: E-Mail:

stefan.greiffenberger@greiffenberger.de ir@greiffenberger.de

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23.03.2015 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber

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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

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Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Greiffenberger AG

Friedenfelser Straße 24

95615 Marktredwitz

Deutschland

Telefon: 0821 / 5212 261

Fax: 0821 / 5212 275

E-Mail: ir@greiffenberger.de

Internet: www.greiffenberger.de

ISIN: DE0005897300

WKN: 589730

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard),

München; Freiverkehr in Berlin, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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335697 23.03.2015

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