DGAP-News: Greiffenberger-Gruppe mit deutlichem Wachstum von 4,9 % im zweiten Quartal 2015 nach einem herausfordernden ersten Jahresviertel

DGAP-News: Greiffenberger-Gruppe mit deutlichem Wachstum von 4,9 % im zweiten Quartal 2015 nach einem herausfordernden ersten Jahresviertel

WKN: 589730 ISIN: DE0005897300 Greiffenberger AG

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10.12.2019 - 08:05
24.08.2015 10:10:39

Greiffenberger-Gruppe mit deutlichem Wachstum von 4,9 % im zweiten Quartal 2015 nach einem herausfordernden ersten Jahresviertel

DGAP-News: Greiffenberger AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Greiffenberger-Gruppe mit deutlichem Wachstum von 4,9 % im zweiten

Quartal 2015 nach einem herausfordernden ersten Jahresviertel

24.08.2015 / 10:11

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Greiffenberger-Gruppe mit deutlichem Wachstum von 4,9 % im zweiten Quartal

2015 nach einem herausfordernden ersten Jahresviertel

- Erstes Halbjahr 2015: Umsatz knapp unter Vorjahr bei 74,4 Mio. EUR,

EBITDA bei 4,3 Mio. EUR leicht verbessert; EBIT bei 0,7 Mio. EUR auf

Vorjahresniveau

- Zwei von drei Unternehmensbereichen schließen das erste Halbjahr mit

spürbarem Umsatzwachstum ab

- Wachstum bei Umsatz, EBITDA und EBIT für das Gesamtjahr 2015 erwartet

Marktredwitz und Augsburg, 24. August 2015 - Im ersten Halbjahr 2015

erzielte die Greiffenberger-Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 74,4 Mio. EUR.

Damit ist es mit einer deutlichen Aufholbewegung und einem Umsatzplus von

4,9 % im zweiten Quartal gelungen, den Umsatzrückstand des ersten Quartals

nahezu aufzuholen. Nach dem ersten Quartal hatte das Unternehmen noch über

8 % hinter dem Vorjahr zurückgelegen, per Ende Juni nun schließlich nur

noch um 1,7 %. Die erfolgreiche Flexibilisierung der Kostenstrukturen,

Kapazitäten und Mengengerüste zeigt sich in der gleichzeitig stabilen

Ertragsentwicklung. Denn durch gezielte Working Capital-Verbesserungen

konnten zudem die Bestände spürbar vermindert werden. Obwohl die

Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2015 vor allem deshalb 4,8 Mio. EUR unter

Vorjahr lag, gelang es durch Kostenverbesserungsmaßnahmen, mit 0,7 Mio. EUR

ein EBIT auf Vorjahreshöhe und ein EBITDA in Höhe von 4,3 Mio. EUR (+7,0 %)

zu erreichen. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich schließlich auf -0,11

EUR (Vj. -0,16 EUR).

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen quantifiziert die

Greiffenberger-Gruppe ihre Erwartungen für das Gesamtjahr 2015. Bei Umsatz,

EBITDA sowie EBIT rechnet das Unternehmen mit Wachstum gegenüber 2014. Die

Umsatzerlöse werden in einer Bandbreite von 153 bis 158 Mio. EUR gegenüber

152,2 Mio. EUR in 2014 prognostiziert. Das EBITDA soll auf einen Wert

zwischen 10 und 11,5 Mio. EUR von vormals 9,4 Mio. EUR verbessert werden,

und für das EBIT ist eine Zielgröße zwischen 3 und 4,5 Mio. EUR, nach 2,4

Mio. EUR in 2014, geplant.

"Die generelle Richtung stimmt, was uns die Zahlen des zweiten Quartals

belegen", so Stefan Greiffenberger, Vorstand der Greiffenberger AG.

"Insbesondere am Zuwachs im Auftragseingang von 8 % im zweiten Quartal und

einer guten Gesamtentwicklung der Auftragslage mit einer starken

Aufholbewegung von einem Minus von 5,4 % in den ersten drei Monaten jetzt

hin zu einem Plus von 0,8 % addiert für die ersten sechs Monate, erkennen

wir eine Umkehr zurück zu Wachstum."

Die stärksten Impulse kamen aus dem Export, insbesondere aus dem

europäischen Ausland. Die Exportquote lag nach dem ersten Halbjahr um drei

Prozentpunkte erhöht bei 69 %. In der weltweit etwas langsamer als von

vielen Experten erwartet wachsenden Konjunktur und der verhaltenen

Entwicklung zum Beispiel in Märkten wie China liegt allerdings auch eine

Herausforderung für die Greiffenberger-Gruppe, die das Unternehmen trotz

der zuletzt guten Entwicklung spürt.

Die Entwicklung in den Unternehmensbereichen: Antriebstechnik

Die Antriebstechnik (ABM) konnte als einziger Unternehmensbereich die

Vorjahreszahlen noch nicht übertreffen. Dennoch ist bei einem Gesamtumsatz

für das erste Halbjahr von 44,9 Mio. EUR, also einem Minus von 5,2 %

gegenüber dem Vorjahr, eine unterjährige Aufholbewegung spürbar. Denn zum

ersten Quartal lag der Unternehmensbereich noch um knapp 10 % hinter dem

Vorjahr zurück. Zu dieser Aufholbewegung trägt vor allem die Entwicklung

der Nachfrage im Ausland bei. Die Nachfrage in Zielmärkten wie bei

Erneuerbaren Energien und in Produktbereichen des allgemeinen Maschinenbaus

ist speziell im Inland noch nicht richtig in Schwung gekommen. Mit einem

EBIT von -0,7 Mio. EUR, insbesondere aufgrund der niedrigen Auslastung,

schloss ABM das erste Halbjahr 2015 noch negativ ab. Auf Grundlage der

zunehmend positiven Umsatzentwicklung und auch weiterhin erfolgreich

umgesetzter Kostenverbesserungs- und Flexibilisierungsmaßnahmen wird im

zweiten Halbjahr eine Ergebnisverbesserung gegenüber den ersten sechs

Monaten 2015 erzielt werden, sodass das EBIT im Gesamtjahr 2015 auch bei

ABM in den positiven Bereich drehen wird.

Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl

Der Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl

(Eberle) konnte den Umsatz im ersten Halbjahr auf 23,4 Mio. EUR und damit

um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Das Wachstum resultierte sowohl

aus der inländischen wie auch der internationalen Nachfrage und wurde von

beiden Produktbereichen getragen, wobei die Dynamik im Bereich

Präzisionsbandstahl geringfügig höher war als im Bereich

Metallbandsägeblätter. Auch auf der Ertragsseite zeigte sich eine positive

Entwicklung. Das EBIT stieg von 1,2 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR. Der

Ergebnisbeitrag des zweiten Halbjahres 2015 könnte angesichts üblicher

Saisonalitäten und aktueller Marktgegebenheiten wie im Vorjahr etwas

moderater ausfallen.

Kanalsanierungstechnologie

Die Kanalsanierungstechnologie (BKP) konnte ein Umsatzplus von 4,6 % auf

6,2 Mio. EUR erzielen. Beim EBIT schloss BKP das erste Halbjahr 2015

ausgeglichen ab. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem

BKP noch einen

Verlust von 0,5 Mio. EUR verbuchen musste, ist neben der höheren

Umsatzbasis vor allem auf einen auch durch Schlauchliner mit größeren

Durchmessern verbesserten Produktmix zurückzuführen. Auf Grundlage eines

bei BKP üblicherweise umsatzseitig rund 50 % über den ersten sechs Monaten

liegenden zweiten Halbjahres ist für die kommenden sechs Monate bei BKP mit

einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 zu

rechnen.

Der Greiffenberger-Konzern im 1. Halbjahr 2015

^

1. Hj. 2015 1. Hj. 2014 Veränderung

Mio. EUR Mio. EUR %

Umsatzerlöse 74,4 75,7 -1,7 %

davon: Unternehmensbereich

Antriebstechnik 44,9 47,4 -5,2 %

Metallbandsägeblätter & 23,4 22,4 4,2 %

Präzisionsbandstahl

Kanalsanierungstechnologie 6,2 5,9 4,6 %

Exportanteil (%) 69 % 66 % +3 %-Punkte

Cash Flow aus Investitionstätigkeit 1,9 4,1

(Abfluss)

Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit 3,6 -1,3

(Zufluss)

EBITDA 4,3 4,0 7,0 %

EBIT 0,7 0,7 -1,3 %

Periodenergebnis -0,6 -0,8

Ergebnis je Aktie (EUR)* -0,11 -0,16

Mitarbeiteranzahl zum Stichtag 1.083 1.088 -0,5 %

°

* Bei 5.000.733 bzw. 5.323.300 durchschnittlich im Umlauf befindlichen

Aktien im ersten Halbjahr 2014 bzw. 2015

Der Halbjahresfinanzbericht 2015 steht ab sofort unter

http://www.greiffenberger.de/zwischenberichte/ zum Abruf bereit.

Druckfähiges Bildmaterial, das Firmenlogo sowie Rohfilmmaterial sind zum

Download im Pressebereich der Unternehmenswebsite hinterlegt.

Über die Greiffenberger AG:

Die Greiffenberger AG mit Sitz in Marktredwitz ist eine familiengeführte

Industrieholding, die mit 1.083 Mitarbeitern und bei einer Exportquote von

69 % weltweit erfolgreich in technologisch anspruchsvollen Nischen dreier

Wachstumsmärkte agiert:

- Antriebstechnik: Effiziente Antriebstechnik für Unternehmen, die

marktführende Lösungen entwickeln, insbesondere Industrieanwendungen,

Mobile Antriebstechnik und Erneuerbare Energien

- Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl: Höchste Qualität für

anspruchsvolle industrielle Anwendungen

- Kanalsanierungstechnologie: Modernste grabenlose Technologie und

Rohrummantelung

Im strategischen Fokus stehen die Weiterentwicklung der Branchenkompetenzen

und die Forcierung der Umwelttechnologie z.B. auf den Gebieten

Kanalsanierungstechnologie, Biomasseheizungen und Windkraft. Das organische

Wachstum wird durch eine zunehmende Internationalisierung in Vertrieb und

Beschaffung generiert und optional durch Unternehmenszukäufe ergänzt. Seit

1986 ist das Unternehmen an der Börse notiert (WKN 589730, ISIN

DE0005897300, Börsenkürzel GRF).

Kontakt für Rückfragen:

^

Greiffenberger AG

Stefan Greiffenberger Thorsten Braun

Vorstand der Greiffenberger AG Vorstandsassistent

Eberlestraße 28

86157 Augsburg

Tel.: 0821/5212-261

Fax: 0821/5212-275

E-Mail: E-Mail:

stefan.greiffenberger@greiffenberger.de ir@greiffenberger.de

°

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24.08.2015 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber

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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

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Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und

http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Greiffenberger AG

Friedenfelser Straße 24

95615 Marktredwitz

Deutschland

Telefon: 0821 / 5212 261

Fax: 0821 / 5212 275

E-Mail: ir@greiffenberger.de

Internet: www.greiffenberger.de

ISIN: DE0005897300

WKN: 589730

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard),

München; Freiverkehr in Berlin, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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388671 24.08.2015

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