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Ferrari-Aktie, BMW und Co.: Zurück ins Rampenlicht, hier einsteigen

Ferrari-Aktie, BMW und Co.: Zurück ins Rampenlicht, hier einsteigen

WKN: A2ACKK ISIN: NL0011585146 Ferrari N.V.

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22.02.2019 - 09:15
31.01.2019 05:50:00

Die kriselnde Branche nutzt derzeit verschiedene Messen, um sich im besten Licht zu präsentieren. Einige Autoaktien sind aufgrund der jüngsten Kursrückgänge günstig geworden. Mutige greifen zu. Von Christian Ingerl

Ein Rundgang auf der Detroit Motor Show zeigt: Die Automesse bringt wieder alle Megatrends zusammen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um PS und Chrom, autonome Perspektiven glänzen auf der Messe ebenso.



Anders als früher reisen aber nicht mehr alle Hersteller zu Beginn des Jahres nach "Motor-City". Das einstige Aushängeschild der Branche hat im Zuge der Digitalisierung Konkurrenz durch die parallel stattfindende Consumer Electronics Show in Las Vegas bekommen. Dort stellte beispielsweise BMW das erste autonome Motorrad vor, und Daimler feierte in Las Vegas mit dem Mercedes CLA mit Sprachassistenz und Gestenerkennung eine Weltpremiere. Doch während sich die Konzerne selbst feiern, verdunkeln sich die Wolken am Branchenhimmel.


Unter anderem droht sich der US-Automarkt abzuschwächen: Nach rund 17,2 Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr 2018 geht Marktforscher Cox Automotive für 2019 nur noch von rund 16,8 Millionen Stück aus. 2020 könnte der Absatz gar auf 16,5 Millionen sinken. Ein ähnliches Bild zeigt sich auf der anderen Seite des Globus. Die Neuwagenverkäufe in China sind 2018 - dank Handelskrieg - erstmals seit zwei Jahrzehnten geschrumpft.

Aber nicht nur der Zollkonflikt fordert die Branche derzeit heraus. Neue Trends wie das autonome Fahren oder die E-Mobilität ziehen milliardenschwere Investitionen nach sich. Zudem müssen beim klassischen Verbrennungsmotor vermehrt Emissionen eingespart werden. Wer in dem tiefgreifenden Wandel der Branche nicht bestens aufgestellt ist, bekommt Probleme. Dies zeigt eine Reihe an gekappten Zielen für 2018, unter anderem von den einstigen Musterschülern BMW und Daimler. Auch in Detroit setzten sich die Hiobsbotschaften fort. Ford, der zweitgrößte US-Autobauer, rutschte im Schlussviertel in die roten Zahlen.



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Bildquelle: REUTERS/Denis Balibouse, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE

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