Forscher: Beschäftigten droht nach Insolvenz häufig Gehaltseinbußen

Forscher: Beschäftigten droht nach Insolvenz häufig Gehaltseinbußen
23.02.2018 13:22:40

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Beschäftigten eines insolvent gewordenen Betriebs drohen im weiteren Verlauf ihres Berufslebens teils empfindliche Gehaltseinbußen. Im Schnitt verdienten sie selbst fünf Jahren nach der Pleite ihres früheren Arbeitgebers jährlich rund 4000 Euro weniger als vor der Insolvenz, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

Auch unterlägen Beschäftigte eines insolventen Unternehmens einem größeren Risiko, in der Folge immer mal wieder arbeitslos zu werden. Während sie die letzten vier Jahre vor der Firmenpleite im Schnitt an keinem Tag arbeitslos waren, seien sie im ersten Jahr danach an 40 Tagen auf Arbeitslosengeld angewiesen gewesen. Fünf Jahre danach waren es nach Erkenntnissen der Arbeitsmarktforscher im Schnitt immer noch zehn Tage, an denen sie bei der Arbeitsagentur gemeldet waren./kts/DP/jha

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