Nach Monaten der Lethargie ist der Kurs von Fraport unlängst kräftig angesprungen. Aktuell tobt am nächsten massiven Widerstand ein harter Kampf zwischen Bullen und Bären. Wer wird den Sieg erringen? Von Karen Szola 

Ein dynamischer Aufwärtsschub sorgt seit Jahresbeginn für kräftige Kursgewinne. So gewann die Notierung des Flughafenbetreibers bisher 30,5 Prozent hinzu. Das sollte nicht das Ende der Fahnenstange bei Fraport sein, denn in den vergangenen drei Wochen wurden besonders hartnäckige Widerstände geknackt. Zu ihnen zählen der im Juni 2022 gestartete Abwärtstrend sowie der 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 44,34 Euro. Auf dem inzwischen erreichten Niveau ist der Wert jetzt bereits in die nächste horizontale Blockade um 48/50 Euro eingedrungen, wie im Chart hier unten gut zu erkennen ist.

Foto: Lenz + Partner, Tai-Pan 20.0
Fraport-Aktie: Kursentwicklung seit Mai 2019

Mit klassischer Wende-Formation

Wird der horizontale Widerstand nachhaltig überwunden, winkt reichlich Gewinnpotenzial. Denn mit dem Sprung über das 50er-Level wäre eine klassische Wende – eine inverse Schulter-Kopf- Schulter-Formation (siehe im Chart die eingezeichneten Bewegungstiefs seit Juli 2022) – bullish aufgelöst, aus der sich mittel- bis langfristig ein rechnerisches Ziel bis auf etwa 64/65 Euro ableiten lässt. Auf diesem Niveau liegt ein weiterer Widerstand, der nur kurzzeitig im November 2021 und im Februar 2022 überboten wurde. Hiernach fiel der Kurs wieder ermüdet zurück.

Alternativ zu einem Direkt-Engagement in die Aktie können spekulative Anleger zu einem gehebelten Knock-out-Call greifen, sofern sich der Ausbruch über den besagten Widerstand anbahnt. Die Schwelle des ausgewählten Optionsscheins hat einen Sicherheitsabstand von über 20 Prozent. Aber Achtung! Wird die Knock-out-Schwelle erreicht, verfällt das Papier wertlos.

Empfehlung: Knock-out-Call auf Fraport

WKN: SQ7C7Z

Knock-out-Schwelle: 39,57 €

Hebel: 4,8

SQ7C7Z.STG (WKN: SQ7C7Z)