Der Eisenbahnkonzern betreibt ein 6.700 Meilen langes Gleisnetz in den USA, Mexiko und Panama. Zwölf Häfen am Golf von Mexiko und ein Hafen am Pazifik sind angebunden. Transportiert werden Güter wie Chemikalien oder Rohstoffe bis hin zu Autos.

In den vergangenen zehn Jahren legte der Umsatz im Schnitt um vier Prozent pro Jahr zu. Um zwölf Prozent kam im gleichen Zeitraum das Ergebnis je Aktie jährlich voran. Im dritten Quartal stellte Chef Patrick Ottensmeyer abermals Bestmarken bei Umsatz und operativer Kostenquote auf. Die Führung optimiert Prozesse und spart. So soll die Zahl der aktiven Loks und Waggons reduziert werden. Ausfälle ­sollen minimiert, Mitarbeiter produktiver ­werden.

Zugleich verbessert Kansas City Southern den Kundendienst. Massive Barmittel wirft das Geschäft regelmäßig ab. Damit kauft Ottensmeyer Aktien zurück und schüttet Dividenden aus. Analysten rechnen in den nächsten Jahren mit steigenden Umsätzen und Gewinnen. Selbst eine Konjunkturdelle sollte keine tiefen Spuren hinterlassen.

Kansas City Southern


Branche: Transport
Firmensitz: Kansas City, Missouri (USA)
Börsenwert: 13,7 Mrd. €

Empfehlung: Kaufen
Kursziel: 170,00 Euro
Stoppkurs: 113,00 Euro

Tim Schäfer ist Journalist und schreibt seit 1998 über Börse, Aktien und Unternehmen. Seit 2006 lebt der studierte Diplom-Betriebswirt und DVFA-Aktienanalyst in New York und berichtet von dort über die Geschehnisse an der Wall Street, unter anderem für Euro am Sonntag. Bekannt ist Schäfer für seine Berichterstattungen über kleine Nebenwerte.