ANALYSE INSIDERDEALS

Infineon-Aktie, Munich Re und QSC: Hier sind die Manager in Kauflaune

Infineon-Aktie, Munich Re und QSC: Hier sind die Manager in Kauflaune

WKN: 513700 ISIN: DE0005137004 QSC AG

1,31 EUR
0,01 EUR 0,92 %
19.07.2019 - 09:10
27.06.2019 04:11:00

Im Juni gab es einige interessante Insidertransaktionen börsennotierter Unternehmen zu beobachten. Nachfolgend informieren wir über die Deals bei Infineon, Munich Re und QSC. Von Jörg Bernhard

Seit Ende April hat die Infineon-Aktie kräftig an Wert verloren. Drei Manager haben die Gelegenheit genutzt und im großen Stil Aktien erworben. Dabei handelte es sich um Eckart Sünner, den Chef des Aufsichtsrats, sowie die beiden Vorstände Jochen Hanebeck (Chief Operations Officer) und Finanzvorstand Sven Schneider. Gemessen an der Investitionssumme erwies sich Aufsichtsratschef Sünner als besonders zuversichtlich. Er kaufte nämlich 10.000 Aktien und bezahlte hierfür über 137.000 Euro. Kräftig investiert hat aber auch Finanzchef Schneider, der für fast 100.000 Euro rund 7.000 Anteilsscheine erworben hat. Bei COO Hanebeck fiel das Investment etwas bescheidener aus. Er wurde um 2.000 Aktien reicher und im Gegenzug um etwas mehr als 28.000 Euro ärmer. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr traten Infineon-Manager ausschließlich als Käufer in Erscheinung. Damals kauften vier Manager - darunter auch Jochen Hanebeck - zu Kursen zwischen 22 und 25 Euro insgesamt mehr als 10.400 Aktien und mussten seither beträchtliche Verluste im hohen zweistelligen Prozentbereich hinnehmen.

Charttechnik Infineon


Innerhalb von zwei Monaten hat der DAX-Wert Infineon in der Spitze mehr als ein Drittel seines Werts verloren. Dabei wurde die massive Unterstützung zwischen 16 und 17 Euro verletzt. Mit der jüngsten Kurserholung ging ein starkes charttechnisches Kaufsignal einher. So überwand der Timingindikator Relative-Stärke-Index die Marke von 30 Prozent, wodurch sich die charttechnische Lage signifikant entspannt hat. Das übergeordnete Chartbild kann aber weiterhin als negativ interpretiert werden. Insbesondere die starke Abwärtstendenz der langfristigen 200-Tage ist in diesem Zusammenhang als negativ zu sehen. Um Entspannungssignale auszusenden, sollte der Halbleitertitel möglichst wieder über den charttechnischen Boden von 17 Euro klettern. Davon ist er aktuell aber noch ein gutes Stück entfernt.

Auf Seite 2: Insiderkauf bei Munich Re mit Vorsicht genießen


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Bildquelle: Lee Pettet/Istockphoto

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