Notizzettel zu Ausgabe 33/2013

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WKN: 550135 ISIN: DE0005501357 Axel Springer SE

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20.06.2019 - 11:07
07.08.2013 10:57:26

Die neueste Mode unter Finanzmarktanalysten ist das Infragestellen der Schwellenländerinvestments. In der Tat entwickeln sich nach einem Jahrzehnt pauschalen Wachstums und relativer Stabilität einzelne Märkte, Sektoren und Aktien heute sehr viel unterschiedlicher als zuvor.


Unruhen in Brasilien, Ägypten und der Türkei befördern genauso die Zweifel wie die Politik der neuen chinesischen Staatsspitze. Dort sollen Exporte allmählich von heimischem Konsum abgelöst werden, was ein niedrigeres Wachstum zur Folge haben wird. Für Anleger ist daher gerade jetzt wichtig, das große Ganze im Auge zu behalten: Die grundlegenden Erfolgsfaktoren, die eine Anlage in den Schwellenländern attraktiv machen, werden nämlich mittel- bis langfristig Bestand haben, weshalb die Schwellenländer auch in Zukunft deutlich stärker wachsen als die Industrieländer. Mit wachsendem Wohlstand wird die Kauflaune der Menschen dort zu einem immer wichtigeren Wachstumstreiber. Der Konsum in den Schwellenländern wird zwischen 2010 und 2025 sechsmal schneller zunehmen als hierzulande. Davon werden vor allem Unternehmen profitieren, die diese wachsende Nachfrage bedienen. Je länger der Anlagehorizont, desto attraktiver das Investment.

Es ist noch keine zwei Wochen her, dass die Axel Springer AG den Verkauf eines Großteils ihrer Regionalzeitungen, Fernseh- und Frauenzeitschriften mitteilte. Von Print will man nichts mehr wissen und Europas führendes digitales Medienunternehmen werden. Nun wurde bekannt, dass die renommierte "Washington Post" ("Watergate") den Besitzer wechselt. Ausgerechnet ein Internetunternehmer, der Amazon-Gründer und Großaktionär Jeff Bezos (siehe auch S. 10), kauft sich privat für 188 Millionen Euro in das Blatt ein. Verkehrte Welt, Nostalgie – oder weiß Bezos mehr?

Australiens Notenbankchef Glenn Stevens hatte die Märkte schon darauf vorbereitet. Am Dienstag dann senkte er die Leitzinsen tatsächlich auf 2,5 Prozent – ein historisches Tief. Vor allem sinkende Rohstoffpreise machen Down Under zu schaffen. Das einst durch den Boom im Bergbau zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften der Welt zählende Land befindet sich im Umbruch, der Arbeitsplätze und damit Konsum und Wirtschaftsleistung kostet. Die Notenbank hilft.



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