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OTS: Heidelberger Druckmaschinen AG / Heidelberg erzielt zum Halbjahr Gewinn ...

OTS: Heidelberger Druckmaschinen AG / Heidelberg erzielt zum Halbjahr Gewinn ...
10.11.2021 07:00:39

Heidelberg erzielt zum Halbjahr Gewinn und hohen Auftragsbestand

Heidelberg (ots) -

- Auftragseingang legt zum Halbjahr um 44 % auf 1.245 Mio. EUR und Umsatz um 22

% auf 983 Mio. EUR gegenüber Vorjahr zu

- Auftragsbestand übersteigt mit 886 Mio. EUR Vorkrisenniveau

- EBITDA bei 75 Mio. EUR - deutliche operative Verbesserung

- Free Cashflow erreicht 74 Mio. EUR - Nettofinanzschulden vollständig abgebaut

- Anhaltend starke Nachfrage in China und Zentraleuropa

- Kapazitäten bei Wallboxen als Folge des dynamischem Wachstums ausgebaut

- Herausforderungen innerhalb der Lieferkette nehmen zu

- Ausblick für Geschäftsjahr 2021/2022 bestätigt

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) konnte auch im 2. Quartal (1.

Juli bis 30. September 2021) des Geschäftsjahres 2021/2022 an die erfreuliche

Entwicklung der ersten drei Monate anknüpfen. Die Markterholung gegenüber

Vorjahr setzte sich in fast allen Regionen fort, und die Transformation des

Konzerns trägt wie avisiert wesentlich zur operativen Ergebnisverbesserung bei.

So weist der Konzern zum Halbjahr ein Umsatzplus von 22 % auf 983 Mio. EUR

(Vorjahr: 805 Mio. EUR) aus. Das EBITDA lag mit 75 Mio. EUR ebenfalls über

Vorjahr (67 Mio. EUR), obwohl das erste Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahres

durch Erträge aus der Neuregelung der Altersversorgung von 73 Mio. EUR, dem

Verkauf einer Tochter (8 Mio. EUR) sowie aus der intensiven Nutzung von

Kurzarbeit positiv beeinflusst war. In dieser Berichtsperiode profitierte

Heidelberg von steigenden Umsätzen, einer stark verbesserten Kosteneffizienz und

einem Ertrag von mehr als 20 Mio. EUR aus dem Verkauf der nicht zum Kerngeschäft

zählenden docufy GmbH. Die industrieweit spürbaren Engpässe in der

internationalen Logistik machten sich im ersten Halbjahr durch

Auslieferungsverzögerungen bereits bemerkbar. Auch die Materialversorgung

unterliegt den bekannten Anspannungen. Stärkere negative Effekte hieraus konnten

jedoch im ersten Halbjahr durch Qualifizierung von Ersatzkomponenten sowie enge

Zusammenarbeit mit Zulieferern noch vermieden werden.

"Die deutlich positive Entwicklung in unseren Wachstumsfeldern und unsere

verbesserte Kostenffizienz unterstreichen, dass Heidelberg auf einem sehr guten

Weg ist. Und für die Zukunft sehen wir noch große Potenziale dank unserer

führenden Positionen in China, bei digitalen Geschäftsmodellen, in der

E-Mobilität und beim Verpackungsdruck. Auch unsere Gewinnschwelle wird weiter

sinken. Dies stimmt uns trotz aktuell spürbarer Belastungen in der Lieferkette

für dieses und die Folgejahre zuversichtlich", kommentiert Rainer Hundsdörfer,

Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

Anhaltende Fortschritte in den vier Wachstumsfeldern

Die erfreuliche Entwicklung im ersten Halbjahr basiert zum einen auf der weiter

steigenden Kosteneffizienz, aber auch auf anhaltenden Fortschritten in den

Wachstumsfeldern des Konzerns: im Verpackungsdruck, bei digitalen

Geschäftsmodellen, in China und mit neuen Technologieanwendungen vor allem in

der E-Mobilität. Im größten Einzelmarkt China weist Heidelberg auch angesichts

der etablierten Produktion vor Ort ein anhaltend hohes Wachstum aus. Die

Nachfragebelebung basiert auch auf Produktinnovationen, wie der neuen

Universalmaschine Speedmaster CX 104, die nicht nur auf der China Print im Juni,

sondern auch auf den Innovationstagen in Wiesloch im Oktober dieses Jahres auf

eine sehr positive Resonanz stieß. Auch im Verpackungsdruck kann Heidelberg zum

Halbjahr angesichts eines um über 36 % (gegenüber Vorjahr) gestiegenen

Auftragseingangs eine hohe Nachfrage ausweisen.

Bei den digitalen Geschäftsmodellen konnte am 8. November 2021 mit der Munich Re

eine für das zukünftige Wachstum richtungsweisende Finanzpartnerschaft

abgeschlossen werden. Zusammen mit der Munich Re soll das globale Marktpotenzial

der Subskriptionsangebote von Heidelberg umfassend erschlossen und das

Geschäftsvolumen in diesem Bereich deutlich erhöht werden. Bei den neuen

Technologieangeboten ragt weiterhin der Erfolg der Wallboxen für die E-Mobilität

heraus. Die internationale Expansion nimmt weiter Fahrt auf. Nach den

Markteintritten in Österreich und der Schweiz bietet Heidelberg seine

Ladelösungen zukünftig auch in Frankreich, Polen und Ungarn an. Der dynamischen

Nachfrageentwicklung folgend wurde die vierte Wallbox-Produktionslinie früher

als vorgesehen in Betrieb genommen. So konnte im Halbjahr der Umsatz mit

Wallboxen verdreifacht und der Ergebnisbeitrag trotz Aufwendungen für

Produktinnovation und Kapazitätserweiterung deutlich gesteigert werden.

Die positive Entwicklung in den Wachstumsfeldern, die Fokussierung auf das

profitable Kerngeschäft und die konsequente Umsetzung der Maßnahmen zur

Neuausrichtung des Unternehmens prägen die nächsten Jahre bei Heidelberg. Dabei

werden im Geschäftsjahr 2022/2023 Kosteneinsparungen von insgesamt mehr als 170

Mio. EUR erwartet.

"Wir haben zum Halbjahr die Nettofinanzverschuldung vollständig abgebaut, und

der Free Cashflow wurde auf 74 Mio. EUR verbessert. Das hat es bei Heidelberg

seit vielen Jahren nicht mehr gegeben. Doch wir werden uns nicht auf diesen

Lorbeeren ausruhen und konsequent unsere Zukunftspotenziale heben, um diese

Kennziffern nachhaltig positiv zu entwickeln", ergänzt Marcus A. Wassenberg,

Finanzvorstand des Unternehmens.

Markterholung spiegelt sich in positiver operativer Entwicklung wider

Die zunehmende Markterholung in fast allen Regionen hat sich im zweiten Quartal

fortgesetzt. Ende September 2021 lag der Auftragseingang mit 1.245 Mio. EUR

deutlich über dem pandemiebedingt niedrigen Vorjahreswert (864 Mio. EUR). Im

zweiten Quartal lagen die Bestellungen mit 593 Mio. EUR ebenfalls deutlich über

Vorjahr (518 Mio. EUR). Der Auftragsbestand erhöhte sich auf 886 Mio. EUR

gegenüber 627 Mio. EUR zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt. Auch der

Konzernumsatz legte zum Halbjahr auf 983 Mio. EUR (Vorjahr: 805 Mio. EUR)

spürbar zu. Im zweiten Quartal betrug er 542 Mio. EUR, nach 475 Mio. EUR im

Vorjahreszeitraum.

Das EBITDA wurde nach sechs Monaten auf 75 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2020/2021:

67 Mio. EUR) verbessert. Im Vorjahr hatten ein Ertrag aus der Neuordnung der

betrieblichen Altersversorgung (rund 73 Mio. EUR), die umfassende Kompensation

von Beschäftigungseinbrüchen durch Kurzarbeit und der Verkauf des belgischen

Tochterunternehmens CERM N.V. (rund 8 Mio. EUR) für positive Effekte gesorgt.

Diese Berichtsperiode war positiv geprägt von höheren Umsatzvolumina,

zunehmenden Einsparungen aus der Transformation und einem Ertrag von mehr als 20

Mio. EUR aus dem Verkauf der docufy GmbH. Im zweiten Quartal betrug das EBITDA

60 Mio. EUR (Vorjahresquartal 27 Mio. EUR). Das EBIT lag nach sechs Monaten bei

37 Mio. EUR (Vorjahr 27 Mio. EUR). Dank des wie avisiert nachhaltig von -27 Mio.

EUR auf -17 Mio. EUR verbesserten Finanzergebnisses konnte das Ergebnis vor

Steuern von 0 Mio. EUR auf 20 Mio. EUR gesteigert werden. Nach Steuern weist

Heidelberg einen Gewinn von 13 Mio. EUR nach einem Vorjahresminus von 9 Mio. EUR

aus.

Free Cashflow um 126 Mio. EUR auf 74 Mio. EUR verbessert

Dank der Ergebnissteigerung, deutlichen Verbesserungen beim Net Working Capital

und positiven Effekten z.B. aus dem Verkauf von Grundstücksflächen sowie den

Verkaufserlösen für die docufy GmbH wurde der Free Cashflow zum Halbjahr um mehr

als 120 Mio. EUR von -52 Mio. EUR auf 74 Mio. EUR gesteigert. Die

Nettofinanzverschuldung lag zum Halbjahr aufgrund des positiven Free Cashflows

und der weiteren Rückführung von Finanzverbindlichkeiten bei -4 Mio. EUR (31.

März 2021: 67 Mio. EUR). Der Leverage liegt daher unter Null (Vorjahresquartal:

1,2). Bedingt durch das positive Nachsteuerergebnis und die leichte Anhebung des

Rechnungszinssatzes für die inländischen Pensionen legte die Eigenkapitalquote

gegenüber dem 31. März 2021 von 5,0 auf 6,2 % zu. Für die Muttergesellschaft

Heidelberger Druckmaschinen AG liegt diese weiterhin bei soliden rund 27 %.

Ausblick: Gesamtjahresprognose trotz Unsicherheiten bestätigt

Das Unternehmen bestätigt seine zuletzt abgegebene Prognose. Demnach geht

Heidelberg weiterhin von einem Anstieg des Umsatzes auf mindestens 2 Mrd. EUR

aus. Hinsichtlich der EBITDA-Marge hatte das Unternehmen am 31. August 2021 im

Zusammenhang mit dem Verkauf der docufy GmbH eine Bandbreite von 7 bis 7,5 %

prognostiziert. Mit Hinblick auf zunehmende Materialkostensteigerungen sowie

Verknappungen in der Logistikkette wird sich im dritten Quartal deutlicher

abzeichnen, an welcher Stelle des Korridors die EBITDA-Marge des Geschäftsjahres

2021/2022 zu erwarten ist.

Den Bericht für das 1. Halbjahr 2021/2022 sowie Bildmaterial und weitere

Informationen über das Unternehmen stehen im Investor-Relations- und

Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG unter http://www.heidelberg.com

zur Verfügung.

Heidelberg IR auch auf Twitter:

Link zum IR-Twitter Kanal: https://twitter.com/Heidelberg_IR

Auf Twitter zu finden unter dem Namen: @Heidelberg_IR

Wichtiger Hinweis:

Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf

Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen

Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist,

dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige

tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen

Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu

diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen

Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der

grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft

übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige

Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser

Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

Pressekontakt:

Corporate Communications

Thomas Fichtl

Telefon: +49 6222 82- 67123

Telefax: +49 6222 82- 67129

E-Mail: Thomas.Fichtl@heidelberg.com

Investor Relations

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Tel: +49 (0)6222 82-67120

Fax: +49 (0)6222 82-99 67120

E-Mail: maximilian.beyer@heidelberg.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6678/5068871

OTS: Heidelberger Druckmaschinen AG

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