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OTS: Heidelberger Druckmaschinen AG / Heidelberg startet mit hohem ...

OTS: Heidelberger Druckmaschinen AG / Heidelberg startet mit hohem ...
04.08.2021 07:01:38

Heidelberg startet mit hohem Bestellvolumen und verbesserter

operativer Ertragskraft in das neue Geschäftsjahr

Wiesloch (ots) -

- Breite Markterholung und Erfolge aus Transformation

- Wachstumsfelder ziehen deutlich an - erfolgreiche Messe in China und starke

Expansion bei E-Mobilität

- Umsatzplus in Q1 von rund einem Drittel und Anstieg des Auftragseingangs um

fast 90%

- Operative Ertragskraft spürbar verbessert - EBITDA bei 15 Mio. EUR

- Ausblick 2021/22: Umsatzanstieg auf mind. 2 Mrd. EUR, Anstieg der EBITDA-Marge

auf 6-7 %, leicht positives Nachsteuerergebnis

- Nachhaltig hohe Ergebnis- und Free-Cashflow-Potenziale, da Gewinnschwelle

2022/23 auf ~1,9 Mrd. EUR gesenkt wird

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist positiv ins neue

Geschäftsjahr 2021/22 (1. April 2021 bis 31. März 2022) gestartet. Dank einer

breiten Markterholung in fast allen Regionen und zunehmenden Erfolgen aus der

Transformation des Konzerns kann das Unternehmen im 1. Quartal die versprochenen

Verbesserungen beim Umsatz und der operativen Ertragskraft liefern. So stieg der

Quartalsumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund ein Drittel von 330 Mio.

EUR auf 441 Mio. EUR an. Das EBITDA, das im Vorjahreszeitraum geprägt war von

einem hohen Ertrag aus der Neuregelung der Altersversorgung von 73 Mio. EUR

sowie aus der intensiven Nutzung von Kurzarbeit, erreichte mit 15 Mio. EUR ein

operativ stark verbessertes Niveau.[1]Damit lag es trotz deutlich niedrigerer

Umsätze sogar oberhalb des Vorkrisenwerts von 2019/20 (11 Mio. EUR).

"Heidelberg liefert! Das zeigt die erfreuliche Entwicklung unseres

Jahresauftaktquartals 2021/22. Getrieben von der globalen konjunkturellen

Erholung und spürbaren Verbesserungen der operativen Ertragskraft sind wir sehr

optimistisch, auch unsere angekündigten Gesamtjahresziele zu erreichen",

kommentiert Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg, die

Entwicklung.

Wachstumsfelder zeigen anhaltend positive Entwicklung - deutliche

Nachfragebelebung in China und weiterhin dynamische Expansion bei E-Mobilität

Die Zuversicht für das Gesamtjahr 2020/2021 wird von einer breiten Markterholung

getrieben, die zusätzlich zu den Aufträgen aus der erfolgreich verlaufenen Messe

in China zu einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Auftragseingang von 652

Mio. EUR geführt hat. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal betrug somit

rund 89%. Heidelberg ist überzeugt, die marktführende Position im global

wichtigsten Wachstumsmarkt China angesichts einer spürbaren Nachfragebelebung

gerade bei innovativen Neuvorstellungen, wie der neuen Universalmaschine

Speedmaster CX 104, weiter ausbauen zu können.

Auch für die Folgejahre erwartet Heidelberg vor dem Hintergrund einer soliden

konjunkturellen Entwicklung eine Fortsetzung des profitablen Aufwärtstrends.

Grundlage hierfür sind die Umsetzung der Maßnahmen zur Neuausrichtung des

Unternehmens, die Fokussierung auf das profitable Kerngeschäft sowie der Ausbau

der Wachstumsfelder. Im Geschäftsjahr 2021/22 werden rund 140 Mio. EUR

Kosteneinsparungen erwartet. 2022/23 sollen dann die insgesamt mehr als 170 Mio.

EUR Einsparungen ihre volle Wirkung entfalten und die operative Gewinnschwelle

des Konzerns gemessen am EBIT nachhaltig auf rund 1,9 Mrd. EUR senken. Die

Potenziale für ein nachhaltiges Wachstum und Wertsteigerungen basieren vor allem

auf Chancen im Verpackungsdruck, bei digitalen Geschäftsmodellen, in China und

mit neuen Technologieanwendungen. So werden die Kapazitäten für die Wallbox im

Bereich E-Mobilität in diesem Jahr erneut verdoppelt und folgen damit der

dynamisch steigenden Kundennachfrage. Im Berichtsquartal wurde damit bereits

begonnen und die dritte Produktionslinie in Betrieb genommen. Die positive

Entwicklung dürfte auch angesichts der geplanten internationalen Expansion

weiter anhalten. Trotz der Erweiterungsinvestitionen schreibt Heidelberg bereits

jetzt in diesem Bereich schwarze Zahlen.

"Wir ernten nun die Früchte unserer massiven Transformationsanstrengungen. Dank

der erwarteten operativen Ergebnisverbesserungen und deutlicher

Free-Cashflow-Potenziale sowie einem historisch niedrigen Verschuldungsstand

sind wir sehr zuversichtlich, unsere enormen Zukunftschancen auch finanziell

realisieren zu können. Das hat es bei Heidelberg viele Jahre nicht mehr

gegeben", ergänzt Marcus A. Wassenberg, Finanzvorstand des Unternehmens.

Operative Verbesserungen im 1. Quartal deutlich spürbar

Dank der breiten Markterholung in fast allen Märkten verzeichnet Heidelberg im

1. Quartal 2021/22 mit rund 441 Mio. EUR einen deutlich gegenüber dem

Vorjahreszeitraum (330 Mio. EUR) verbesserten Umsatz. Die höhere Zuversicht und

entsprechend steigende Investitionsbereitschaft schlägt sich in einem fast

90-prozentigen Anstieg des Auftragseingangs (gegenüber dem Vorjahreszeitraum)

von 346 Mio. EUR auf 652 Mio. EUR nieder. Der Auftragsbestand stieg damit auf

einen Wert von 840 Mio. EUR und bildet eine gute Basis für das Erreichen der

Gesamtjahresziele.

Das EBITDA betrug 15 Mio. EUR (Vorjahresquartal: 40 Mio. EUR), die EBITDA-Marge

3,5 %. Die Ergebnisqualität wurde gegenüber dem Vorjahreszeitraum signifikant

verbessert. Im 1. Quartal des Vorjahres hatten ein Ertrag in Höhe von rund 73

Mio. EUR aus der Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung sowie die

umfassende Nutzung von Kurzarbeit stark positiv gewirkt. In diesem Jahr trugen

das gestiegene Umsatzvolumen und Einsparungen aus der Transformation des

Unternehmens deutliche Früchte. So ist es gelungen, auch das EBITDA des

vergleichbaren Vor-Corona-Quartals 2019/2020 (11 Mio. EUR inklusive

Restrukturierungsergebnis) trotz geringeren Umsatzes zu verbessern. Das EBIT

betrug -4 Mio. EUR (Vorjahresquartal: 20 Mio. EUR). Beim Finanzergebnis (-8 Mio.

EUR ggü. Vorjahr -13 Mio. EUR) wirkte sich die stark gesenkte Verschuldung

spürbar positiv aus. Dies führte insgesamt zu einem Nachsteuerergebnis von -14

Mio. EUR (Vorjahresquartal: 5 Mio. EUR).

Positive Entwicklung beim Free Cashflow setzt sich fort

Deutliche Verbesserungen beim Net Working Capital und ein Zufluss aus der

Veräußerung eines Grundstücks in Wiesloch im mittleren zweistelligen

Millionen-Euro-Bereich führten im Berichtszeitraum zu einer signifikanten

Verbesserung des Free Cashflow von -63 Mio. EUR auf 29 Mio. EUR. Die

Nettofinanzverschuldung konnte Ende Juni 2021 mit 41 Mio. EUR (Vorjahr: 122 Mio.

EUR) auf ein historisch niedriges Niveau gesenkt werden. Der Leverage (das

Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zum EBITDA) lag bei 1,7. Insbesondere

aufgrund der Absenkung des Rechnungszinssatzes zur Bewertung der inländischen

Pensionsverpflichtungen und des negativen Nachsteuerergebnisses sank die

Eigenkapitalquote auf rund 4 %. Für die Muttergesellschaft Heidelberger

Druckmaschinen AG liegt diese jedoch weiterhin bei soliden rund 28 %.

Ausblick: Optimismus für positive Gesamtjahresentwicklung nimmt zu

Angesichts der deutlich positiven Auftragsentwicklung und des erfreulichen

operativen Ergebnistrends im 1. Quartal bestätigt Heidelberg trotz

fortbestehender Unsicherheiten hinsichtlich der Covid-19-Pandemie die Ziele für

das Geschäftsjahr 2021/2022. So rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg

auf mindestens 2 Mrd. EUR (Vorjahr: 1.913 Mio. EUR). Auf Basis laufender

Projekte im Rahmen der Fokussierung auf das profitable Kerngeschäft erwartet

Heidelberg auch im Geschäftsjahr 2021/2022 weitere Erträge aus dem Asset

Management. Da Höhe und Zeitpunkt der Abgangsgewinne aus den geplanten

Transaktionen noch nicht hinreichend sicher eingeschätzt werden können, wird die

EBITDA-Marge unverändert in einer Bandbreite von 6 bis 7 % erwartet und damit

oberhalb des Vorjahresniveaus (Vorjahr: rund 5,0 %, inklusive

Restrukturierungsergebnis). Um gemäß dem im Rahmen der Neuausrichtung von

Heidelberg eingeführten neuen Betriebsmodell den Fokus auf die jeweiligen

Kundenbedürfnisse, Profitabilität und Potenziale besser abbilden zu können,

berichtet Heidelberg seit dem 1. April 2021 in einer neuen Segmentstruktur. Die

neuen Segmente Print Solutions und Packaging Solutions sollen dabei aufgrund der

anziehenden Marktdynamik und der eingeleiteten Marktinitiativen moderate

Margenzuwächse generieren. Das neue Segment Technology Solutions wird aufgrund

der Wachstumsinvestitionen der darin enthaltenen Geschäftsbereiche einen noch

leicht negativen Ergebnisbeitrag erbringen.

Beim Nachsteuerergebnis erwartet Heidelberg nach den deutlichen Verlusten in den

Vorjahren trotz des noch klar unter Vorkrisenniveau erwarteten Umsatzniveaus für

2021/2022 ein leicht positives Ergebnis. Der Leverage soll auf dem niedrigen

Niveau des Geschäftsjahres 2020/2021 gehalten werden.

Die operative Gewinnschwelle gemessen am EBIT, die vor der Pandemie bei 2,1 bis

2,2 Mrd. EUR lag, soll bis zum Geschäftsjahr 2022/2023 nachhaltig auf rund 1,9

Mrd. EUR gesenkt werden.

[1] Seit dem 1. April 2021 weist Heidelberg die Ergebniskennzahlen EBIT und

EBITDA inklusive des Restrukturierungsergebnisses aus. Die Vorjahreszahlen

wurden entsprechend angepasst.

Den Bericht für das 1. Quartal 2021/22 sowie Bildmaterial und weitere

Informationen über das Unternehmen stehen im Investor-Relations- und

Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG unter http://www.heidelberg.com

zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis:

Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf

Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen

Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist,

dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige

tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen

Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu

diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen

Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der

grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft

übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige

Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser

Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

Pressekontakt:

Corporate Communications

Thomas Fichtl

Telefon: +49 6222 82- 67123

Telefax: +49 6222 82- 67129

E-Mail: Thomas.Fichtl@heidelberg.com

Investor Relations

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Fax: +49 (0)6222 82-99 67120

E-Mail: robin.karpp@heidelberg.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6678/4985262

OTS: Heidelberger Druckmaschinen AG

ISIN: DE0007314007

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