OTS: ManpowerGroup Deutschland GmbH / Umfrage: In IT-Projekten arbeiten ...

OTS: ManpowerGroup Deutschland GmbH / Umfrage: In IT-Projekten arbeiten ...
24.04.2019 09:00:41

Umfrage: In IT-Projekten arbeiten mehrheitlich externe Mitarbeiter /

Dämpfer beim Stundensatz: Freelancer verdienen erstmals weniger

Frankfurt (ots) - Zwei Drittel der Unternehmen planen, ihren

Anteil an externen IT-Fachkräften nochmals zu erhöhen. Schon jetzt

sind eigene Angestellte auf diesem Gebiet in der Minderheit: Nur 46

Prozent der Computer-Experten kommen aus dem eigenen Haus, 54 Prozent

sind hingegen externe Kräfte. Dies sind Ergebnisse der Studie

"IT-Freiberufler 2019" die IDG Research Services in Zusammenarbeit

mit dem Personaldienstleister Experis, einem Unternehmen der

ManpowerGroup, durchgeführt hat.

70 Prozent der befragten Unternehmen messen externen

IT-Fachkräften eine große bis sehr große Bedeutung für ihre Zukunft

bei. Nur durch ihren Einsatz könnten sie Kompetenzen und Know-how

sicherstellen. Kein Wunder, denn schon jetzt verlassen sich

Unternehmen hauptsächlich auf externe Kräfte: Sie sind bei

IT-Projekten keine Ausnahme mehr, sondern die Mehrheit.

"Firmen können so nicht nur ihre Kosten besser steuern und

Lastspitzen abfedern, sondern auch zusätzliches Know-how

bedarfsgerecht einkaufen, das mit internen Schulungen schwer so

schnell zu bekommen ist", sagt Sonja Pierer, Geschäftsführerin bei

Experis, der Personalvermittlung für IT-, Engineering-, Finance &

Accounting- und Healthcare-Berufe. "Das Modell funktioniert, denn in

der Studie geben alle Befragten an, mit den gemischten Teams

zufrieden zu sein."

Auch wenn immer mehr externe ITler eingebunden werden, so steigen

ihre Honorare nicht weiter in den Himmel, wie die Studie belegt. Nach

mehreren Jahren des Anstiegs, sind die Stundensätze in 2018 zum

ersten Mal leicht gefallen - von im Mittel 88,41 Euro in 2017 auf

86,73 Euro im vergangenen Jahr. Erwartet hatten die IT-Freiberufler

in der Vorjahresstudie 93,80 Euro pro Stunde. Für 2019 schraubten sie

daher ihre Erwartungen herunter und hoffen auf 90,01 Euro als

Mittelwert. Zumindest bei den Gehältern scheint der Zenit erreicht.

Das schlägt sich auch in den Umsatzprognosen der Freiberufler nieder:

Für das laufende Jahr erwarten 33 Prozent Einnahmen von bis zu

100.000 Euro, im Vorjahr waren es 28,7 Prozent. Gleichzeitig ist der

Anteil derjenigen, die hohe Einkommen jenseits der 100.000 Euro

erwarten, gesunken.

KI-Experten sind wie Profi-Fußballer

Wer sich besondere IT-Expertise aufgebaut hat, kann trotzdem mit

einem Spitzenverdienst rechnen. Laut Studie rechnen 17,9 Prozent der

Befragten mit einem Einkommen in Höhe von mehr als 160.000 Euro.

"Bestimmte IT-Fachkräfte werden fast wie Profi-Fußballer gehandelt.

Sie brauchen dafür ihre eigenen Agenten, von denen sie gemanagt

werden - damit die Experten sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren

können", sagt Pierer. "Wer tiefe Kenntnisse in aufkommenden seltenen

Programmiersprachen oder in gefragten Fachgebieten hat, kann sich

seine Auftraggeber und die Bezahlung aussuchen."

Laut Studie sind in den kommenden zwei Jahren vor allem Experten

für IT-Sicherheit, Digitalisierung, Cloud Computing und Künstliche

Intelligenz (KI) gefragt. Mehr als die Hälfte (51,5 Prozent) der

befragten Unternehmensvertreter sehen großen Bedarf an externen

IT-Security-Mitarbeitern, im Vergleich zu 2018 ist das allerdings

eine Abnahme um etwa drei Prozentpunkte. Auch Cloud Computing

rutschte von Platz zwei auf drei: 36,5 nach 37,8 Prozent im Vorjahr

sehen hier künftig großen Bedarf. Der Bereich Digitalisierung

allgemein gewinnt an Bedeutung, nach 36 Prozent der Firmen im Vorjahr

erwarten 39,4 Prozent in der aktuellen Befragung künftig großen

Bedarf. Die Themen KI und Machine Learning werden ebenfalls wichtiger

(31,1 auf 34,3 Prozent). Zudem im Aufwind: Virtualisierung (21,2

Prozent) und Mobile Payment (17,9 Prozent).

"Wer sich mit Künstlicher Intelligenz auskennt oder

Mobile-Payment-Apps programmieren kann, steht in der Gunst der

Unternehmen künftig oben", so Pierer, "Bremser könnten höchstens

rechtliche Rahmenbedingungen sein. Nach Meinung von zwei Drittel der

Firmen und 73 Prozent der Selbstständigen werden diese immer

anspruchsvoller. Somit werden Vermittler, die eine rechtliche

Beratung anbieten, künftig wichtiger." 46,3 Prozent der Befragten

glauben, die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen für IT-Projekte

würden sich sehr negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

auswirken.

Über die Studie

Die Ergebnisse der Studie "IT-Freiberufler 2019" ermittelte IDG

Business Research Services im Rahmen einer Onlinebefragung, für die

insgesamt 1.016 qualifizierte Interviews geführt und analysiert

wurden. Unter den Befragten waren 625 IT-Freiberufler und 391

Unternehmen, die IT-Selbständige einsetzen. Untersuchungszeitraum war

vom 26. Februar bis 15. März 2019. Durchgeführt wurde die Studie von

IDG Research Services, München.

Über Experis

Experis ist spezialisiert auf das Recruiting und den

projektbasierten Einsatz qualifizierter Mitarbeiter in den Bereichen

IT, Engineering, Finance & Accounting sowie Healthcare. Innerhalb von

Experis ist STEGmed der Personalexperte in Medizin, Pflege,

Pharmaindustrie und Pädagogik. Die Spezialmarke STEGdoc betreut

Fachärzte für Interimslösungen im medizinischen Bereich. Der

Personaldienstleister ist weltweit in 50 Ländern präsent und bietet

ambitionierte Projekte für Berufseinsteiger, Experten und

Freiberufler bei Top-Unternehmen.

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung

innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in

der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Mit

mehr als 40.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 1 Milliarde

Euro zählt die ManpowerGroup zu den drei größten

Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der

Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 153 Standorten die

Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, ManpowerGroup Solutions,

Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken.

Mehr Informationen erhalten Sie unter https://www.manpowergroup.de

oder https://www.experis.de.

OTS: ManpowerGroup Deutschland GmbH

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Pressekontakt:

Faktenkontor GmbH

Clemens Hoh / Christine Probost

Wiesenhüttenplatz 26

60329 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 2474980-20

E-Mail: manpower@faktenkontor.de

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