OTS: TUI AG / TUI Group: Erfolgreiche Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten aus ...

OTS: TUI AG / TUI Group: Erfolgreiche Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten aus ...

WKN: TUAG00 ISIN: DE000TUAG000 TUI

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25.09.2020 - 18:59
13.08.2020 08:11:38

TUI Group: Erfolgreiche Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten aus allen

Märkten / 3. Geschäftsquartal entspricht eigenen Erwartungen bei

deutlich reduzierten Kosten

Hannover (ots) - TUI Group: Erfolgreiche Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten aus

allen Märkten / 3. Geschäftsquartal entspricht eigenen Erwartungen bei deutlich

reduzierten Kosten / Erste Maßnahmen der globalen Neuaufstellung umgesetzt /

Zusätzliches staatliches Stabilisierungspaket über 1,2 Milliarden Euro sichert

Liquidität bis über die Wintersaison 2020/21 hinaus

- Erste Reisen seit Mitte Juni generieren wieder Umsätze

- Operativ soll der Betrieb im 4. Quartal die laufenden Cash-Kosten decken und

damit der Cash-Break-even erreicht werden

- Nachfrage kommt zurück: 1,7 Millionen Neubuchungen seit Wiederaufnahme der

Reiseaktivitäten

- Buchungen für Sommer 2021 sehr vielversprechend: +145 Prozent

- Umsetzung erster Maßnahmen zur Neuausrichtung und zur nachhaltigen

Kostenreduzierung - Ziel: Einsparungen von jährlich mehr als 300 Millionen

Euro

- Signifikante Kostensenkungen grenzen Verlust im 3. Quartal ein: bereinigtes

EBIT -1,1 Milliarden Euro[1]

- Bereinigtes EBIT der ersten neun Monate: -2,0 Milliarden Euro1 inklusive

COVID-19 Sondereffekte in Höhe von 1,9 Milliarden Euro

- Ohne die Auswirkungen von COVID-19 lag das bereinigte EBIT im selben Zeitraum

mit -102 Millionen Euro besser als im Vorjahr (-199 Millionen Euro)

- Einschließlich Stabilisierungspaket würde TUI über liquide Mittel in Höhe von

2,4 Milliarden Euro verfügen

- Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen: "Unser integriertes Geschäftsmodell

bewährt sich auch in der Krise. Die Umsetzung unserer Hygiene- und

Sicherheitskonzepte und der Neustart des Geschäfts konnten bei Flügen, Hotels,

Schiffen und in der Destination aus einer Hand umgesetzt werden. Das hat den

Gästen große Sicherheit gegeben. Mit der zweiten staatlichen Kreditlinie sind

wir vorbereitet, falls die Pandemie im Tourismus erneut signifikante

Auswirkungen hat."

Die TUI hat die Reiseaktivitäten in allen europäischen Märkten erfolgreich

wieder aufgenommen. Mitte Juni brachte die TUI als erstes Reiseunternehmen in

einem Pilotprojekt deutsche Gäste nach Mallorca. Aufgrund der erhöhten Hygiene-

und Schutzmaßnahmen in den Flugzeugen, bei den Transfers und in den Hotels und

Clubs der TUI in den Destinationen wurde der Neustart aus Deutschland

erfolgreich umgesetzt. Nach dem offiziellen Ende der Reisewarnungen für die

meisten europäischen Destinationen folgte Anfang Juli der Urlaubsstart aus den

anderen TUI Märkten. Neben den Balearen ist insbesondere Griechenland mit den

griechischen Inseln ein wichtiges und großes Urlaubsziel für die TUI und ihre

Gäste. Im Juli reisten europaweit mehr als eine halbe Million Kunden mit der TUI

in den Sommerurlaub. Darüber hinaus bleibt die Nachfrage nach Urlaub weiterhin

sehr hoch: seit der Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten sind konzernweit 1,7

Millionen Neubuchungen eingegangen. Auch die Buchungen für den Sommer 2021 sind

sehr vielversprechend. Aktuell liegen diese um 145 Prozent über den Buchungen

des letzten Jahres für diesen Sommer. Operativ soll der Betrieb im 4. Quartal

die laufenden Cash-Kosten decken und damit der Cash-Break-even erreicht werden.

TUI Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen: "Unser integriertes Geschäftsmodell mit

Flugzeugen, Transfers, Hotels und Kreuzfahrtschiffen ist intakt und hat sich in

diesem schwierigen Umfeld bewährt. Es hat uns in der Krise ermöglicht, als

erstes Reiseunternehmen wieder Gäste in den Urlaub zu fliegen. Der Sommerurlaub

findet in allen Märkten verantwortungsvoll und mit höchsten Hygienestandards

statt. Diese wurden mit den Regierungen der Zielländer, den Hotels und Airlines

im Konzern und den Teams in den Destinationen entwickelt und umgesetzt. Wir

konnten über Flugpläne und Hoteleröffnungen integriert entscheiden, ebenso über

die Umsetzung der Hygienestandards für alle Stufen einer Urlaubsreise. Zudem

haben wir rechtzeitig massive Kostensenkungen eingeleitet und diese schnell und

konsequent umgesetzt. Mit dem zusätzlichen Staatskredit sichern wir die

Liquidität für den Fall erneuter langfristiger Reisebeschränkungen und

Beeinträchtigungen durch COVID-19. Die Sicherung der Finanzmittel erlaubt uns,

den Fokus auf das operative Geschäft zu legen und gleichzeitig die

Neuausrichtung des Konzerns voranzutreiben. Bereits vor der Pandemie hatten wir

die nächste Transformation der TUI eingeleitet: den Wandel zu einem digitalen

Plattformunternehmen. Dieser Wandel wird jetzt deutlich beschleunigt. Die TUI

nach der Krise wird stärker, schneller und effizienter sein als die TUI vor der

Krise."

Liquidität und Finanzmittel bis über die Wintersaison 2020/21 hinaus gesichert

Die TUI und die KfW haben vereinbart, die bestehende KfW-Kreditlinie um 1,05

Milliarden Euro zu erweitern. Die Inanspruchnahme steht unter dem Vorbehalt,

dass die TUI eine Wandelanleihe in Höhe von 150 Millionen Euro an den

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) begibt und die Inhaber einer im Oktober

2021 fälligen Anleihe auf eine Begrenzung der Verschuldung der TUI verzichten.

Beide Bedingungen sowie weitere formelle Voraussetzungen müssen bis zum 30.

September 2020 erfüllt sein.

Das Stabilisierungspaket über 1,2 Milliarden Euro stärkt die Position des

Konzerns, indem es ausreichend Liquidität in einem volatilen Marktumfeld zur

Verfügung stellt. Damit werden sowohl die touristische Saisonalität im Winter

2020/21 sowie weitere längerfristige Reisebeschränkungen und Beeinträchtigungen

durch COVID-19 abgedeckt.

Darüber hinaus hat die TUI die Hapag-Lloyd Cruises in das mit der Royal

Caribbean Group gemeinsam betriebene Joint Venture TUI Cruises eingebracht. Die

Transaktion wurde trotz eines durch die Krise herausfordernden Umfelds

erfolgreich abgeschlossen. Dadurch fließen dem TUI Konzern zusätzliche 690

Millionen Euro zu und tragen zur Verbesserung der Liquidität bei. Zuvor hatte

die TUI bereits mit Boeing eine umfassende Einigung zum Ausgleich der Folgen des

737 MAX-Flugverbots erzielt. Mit der Vereinbarung wird ein Großteil des

entstandenen Schadens in den nächsten zwei Jahren ausgeglichen und die

Auslieferung neuer Maschinen in kommende Jahre verschoben. Das entlastet

einerseits die Bilanz und erlaubt der TUI gleichzeitig eine flexiblere

Flottenplanung in Zeiten der Pandemie.

Einschließlich der Mittel aus dem zusätzlichen Stabilisierungspaket würde die

TUI AG damit über Barmittel und Kreditfazilitäten in Höhe von 2,4 Milliarden

Euro verfügen.

Umsetzung erster Maßnahmen für Neuausrichtung und beschleunigte Transformation -

Kostenbasis soll jährlich um mehr als 300 Million Euro reduziert werden

Die TUI hat im Berichtsquartal erste Maßnahmen zur angekündigten Neuausrichtung

angestoßen und umgesetzt. Die Neuausrichtung umfasst ein globales

Kostensenkungsprogramm, um insbesondere die bereits vor der Pandemie

eingeleitete Transformation und den Ausbau der digitalen Plattformen zu

beschleunigen sowie die ebenfalls schon vor der COVID-19 Krise gestartete

"Asset-right" Strategie. Sie soll nun noch zügiger umgesetzt werden. Die so

genannten Overhead-Kosten sollen dauerhaft und konzernweit um 30 Prozent

reduziert werden. Das entspricht jährlichen Einsparungen von mehr als 300

Millionen Euro. Zu den ersten eingeleiteten Maßnahmen gehören die geplante

Flottenverkleinerung bei der TUI fly in Deutschland, die umfangreiche

Umstrukturierung des Frankreichgeschäfts mit der Fokussierung auf die Kernmarken

sowie der Ausbau der Digitalisierung, wie zum Beispiel im Vertrieb in

Großbritannien. Dort werden 166 stationäre Reisebüros geschlossen. Zusätzlich

wird die TUI die digitalen Services am Urlaubsort ausbauen. Die spanische

Konzern-Tochter TUI Destination Experiences will den Gästen dadurch mehr und

besseren Service am Urlaubsort anbieten. Die TUI App soll zum Concierge rund um

den eigenen Urlaub werden und Informationen am Urlaubsort liefern.

Erfolgreiche Kostensenkungen begrenzen Verlust im 3. Geschäftsquartal - Ohne

COVID-19 Auswirkungen: erste neun Monate besser als Vorjahr

Nachdem die TUI sehr erfolgreich in das laufende Geschäftsjahr 2020 gestartet

war, wurden Mitte März aufgrund der weltweiten Reisewarnungen alle

Reiseaktivitäten des Konzerns eingestellt. Dies galt auch für nahezu den

gesamten Berichtszeitraum. Erst kurz vor Ende des 3. Geschäftsquartals wurden

die Reisewarnungen für die meisten europäischen Destinationen aufgehoben und die

TUI konnte in einem Pilotprojekt erste Urlaubsgäste nach Mallorca fliegen.

Aufgrund der sehr früh eingeleiteten massiven Reduzierung der Fixkosten um mehr

als 70 Prozent konnte der Verlust im Berichtszeitraum begrenzt werden. Das

bereinigte EBIT auf Basis konstanter Wechselkurse lag bei -1,1 Milliarden Euro

(Vorjahr 102,3 Millionen Euro). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres

2020 lag das bereinigte EBIT bei -2,0 Milliarden Euro (Vorjahr -199,3 Millionen

Euro). Ohne die Auswirkungen von COVID-19 ergibt sich für die neun Monate ein

bereinigtes EBIT von -102 Millionen Euro und damit eine Verbesserung gegenüber

dem Vorjahr. Joussen: "Die TUI ist sehr erfahren im Management von Krisen - wir

werden auch diese erfolgreich meistern und die TUI wird gestärkt aus ihr

hervorgehen und langfristig wirtschaftlich wieder so erfolgreich sein wie vor

der Pandemie. Wir haben zu Beginn der Krise im März sehr schnell gehandelt und

wir haben den Neustart im Sommer verantwortungsvoll gemeistert - zusammen mit

den Regierungen und Partnern. Wir werden jetzt unsere Kosten nachhaltig

reduzieren und auch dadurch unsere Position im Markt stärken."

Ausblick: Prognose für Gesamtjahr weiterhin nicht möglich

Trotz der wieder aufgenommenen Reiseaktivitäten erlauben die gegenwärtige Lage

und die andauernde Pandemie noch nicht, eine neue Prognose für das Geschäftsjahr

2020 abzugeben. Der Vorstand hatte diese am 15. März zurückgezogen. Das neue

angepasste Sommerprogramm 2020 ist aktuell zu 57 Prozent gebucht (Stand: 2.

August 2020).

[1] Auf Basis konstanter Wechselkurse

Über die TUI Group

Die TUI Group ist der weltweit führende Touristikkonzern und in mehr als 100

Ländern der Erde aktiv. Sitz des Konzerns ist Deutschland. Die Aktie der TUI

notiert im FTSE 250, einem Leitindex der Londoner Wertpapierbörse, sowie im

Freiverkehr in Deutschland. Die TUI Group verzeichnete im Geschäftsjahr 2019

einen Umsatz von rund 19 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 893

Millionen Euro. Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 70.000 Mitarbeiter.

TUI bietet für seine 28 Millionen Kunden, davon 21 Millionen in den europäischen

Landesgesellschaften, integrierte Services aus einer Hand und bildet die gesamte

touristische Wertschöpfungskette unter einem Dach ab. Dazu gehören über 400

Hotels und Resorts mit Premium-Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson und 18

Kreuzfahrtschiffe, von der MS Europa und der MS Europa 2 in der Luxusklasse und

Expeditionsschiffen bis zur Mein Schiff-Flotte der TUI Cruises und

Kreuzfahrtschiffen bei Marella Cruises in England. Zum Konzern zählen außerdem

europaweit führende Veranstaltermarken, fünf Fluggesellschaften mit 150 modernen

Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen und 1.600 Reisebüros. Neben dem Ausbau des

Kerngeschäfts mit Hotels, Kreuzfahrten und Aktivitäten in den

Urlaubsdestinationen investiert die TUI verstärkt in digitale Plattformen. Der

Konzern wandelt sich zu einem Digitalunternehmen.

Die globale Verantwortung für nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und

soziales Handeln ist Kern unserer Unternehmenskultur. Die von TUI initiierte TUI

Care Foundation setzt mit Projekten in 25 Ländern auf die positiven Effekte des

Tourismus, auf Bildung und Ausbildung sowie die Stärkung von Umwelt- und

Sozial-Standards. Sie unterstützt so Urlaubsdestinationen in ihrer Entwicklung.

Die weltweit tätige TUI Care Foundation initiiert Projekte, die neue Chancen für

die kommende Generation schaffen.

Pressekontakt:

TUI Group

Group Corporate & External Affairs

Kuzey Alexander Esener

Leiter Presse

Konzernkommunikation

Tel. +49 (0) 511 566 6024

kuzey.esener@tui.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/44027/4678007

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24.09.20 TUI Sell Goldman Sachs Group Inc.
23.09.20 TUI Sell UBS AG
23.09.20 TUI Equal weight Barclays Capital
22.09.20 TUI Underperform Jefferies & Company Inc.
16.09.20 TUI Sell Goldman Sachs Group Inc.
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