OTS: VW Volkswagen Nutzfahrzeuge AG / Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielt 2017 ...

OTS: VW Volkswagen Nutzfahrzeuge AG / Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielt 2017 ...
16.03.2018 16:19:40

Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielt 2017 Bestwerte / Absatz, Umsatz,

operatives Ergebnis hoch wie nie zuvor / Elektromobilitäts-Offensive

erfolgreich gestartet, neue Geschäftsfelder und Märkte im Blick (FOTO)

Hannover (ots) -

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat im Geschäftsjahr 2017 Bestwerte

bei Umsatz, Ergebnis und Rendite erzielt. Auch im laufenden Jahr

bleibt die Marke auf der Erfolgsspur. Zudem treibt Volkswagen

Nutzfahrzeuge seine strategische Rolle auf den Zukunftsfeldern

e-Mobilität, Digitalisierung, mobile Online-Dienste kraftvoll voran,

entwickelt neue Kundenangebote und erschließt neue Märkte.

Im vergangenen Jahr übergab VWN rund 498.000 Stadtlieferwagen,

Transporter und Pickups an Kunden in aller Welt (2016: 478.000; plus

4,2 Prozent). Der Umsatz stieg auf rund 11,9 Milliarden Euro (2016:

11,1 Milliarden Euro; +7,1 Prozent). Das operative Ergebnis betrug

853 Millionen Euro (2016: 455 Millionen Euro; +87,6 Prozent). Die

operative Rendite stieg auf 7,2 Prozent (2016: 4,1 Prozent).

Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen

Nutzfahrzeuge: "Das ist der höchste Gewinn unserer

Unternehmensgeschichte." Gewinn und Rekordauslieferungen knüpften

nicht nur nahtlos an das bereits erfolgreiche Jahr 2016 an, sondern

seien richtungsweisend für die strategische Neuorientierung der

Marke, erklärte Scholz. Die Ergebniszuwächse waren margen-, volumen-

und wechselkursbedingt. "Unsere langjährige Ergebnisabsicherung, die

Erneuerung der Modellpalette, die Investitionen in neue

Produktionsmittel und in den neuen Crafter-Standort zahlen sich aus",

unterstrich Scholz.

Konsequente Kundenorientierung sei der Schlüssel zum Erfolg,

betonte der Markenchef. "Wir bieten dem Kunden einen echten Mehrwert

für die Bewältigung seiner Arbeitsanforderungen, für sein

Geschäftsmodell und für seinen Alltag. Die Agenda unseres Kunden ist

auch unsere Agenda." Als Beispiele nannte Scholz die Entwicklung

neuer Modelle im Dialog mit Kunden und einen Kundenbeirat, der

richtungsweisend für die Branche sei. Aktuell testen Kunden aus

Handwerksbranchen und Logistikdiensten den serienreifen e-Crafter in

der Praxis - vor dem Verkaufsstart im September 2018.

Auslieferungen an Kunden

Volkswagen Nutzfahrzeuge lieferte 2017 weltweit 497.894 leichte

Nutzfahrzeuge der Baureihen Amarok, Caddy 4, Crafter und T6 aus, 4,2

Prozent oder 19.920 Fahrzeuge mehr als im Vorjahr (477.974). Ein

Zuwachs von fast 20.000 Fahrzeugen sei ein respektables Ergebnis und

bringe der Marke ein neues Vertriebs-All-Time-High. Beim neuen

Crafter sei "noch Luft nach oben", wenn er ab Sommer 2018 in allen

Varianten in allen europäischen Märkten verkauft werde, unterstrich

Scholz.

Nach dem zwischenzeitlichen Auslieferungsstopp für T6 mit

Pkw-Zulassung von Dezember 2017 bis Anfang März 2018 habe die Marke

jetzt die Belieferung der Kunden mit Hochdruck wieder begonnen.

Scholz entschuldigte sich in aller Form bei den Kunden und fügte

hinzu: "Wir hatten keine Alternative zum Auslieferungsstopp. Ich

danke unseren Kunden für ihre Markenloyalität, ihre Geduld und ihre

Begeisterung für den T6."

Die Auslieferungen nach Baureihen schlüsseln sich auf wie folgt:

- 206.100 Fahrzeuge der T-Baureihe (198.600; +3,8 Prozent)

- 165.900 Fahrzeuge der Caddy-Baureihe (162.400; +2,2 Prozent)

- 78.900 Fahrzeuge der Amarok-Baureihe (69.200; +14,0 Prozent)

- 47.000 Fahrzeuge der Crafter-Baureihe (47.900; -1,8 Prozent)

In Europa verkaufte die Marke 373.160 Fahrzeuge

(2016: 363.656; +2,6 Prozent).

Die T6-Baureihe und der Caddy erreichten in ihren Marktsegmenten

jeweils einen Anteil von etwa einem Fünftel. Um neue Märkte jenseits

der europäischen Traditionsmärkte zu erschließen, setzt die Marke auf

konsequente Internationalisierung durch CKD-Werke. 2017 lief in

Algerien in einer CKD-Mehrmarkenfabrik des Konzerns der Caddy an, in

Ecuador der Amarok. Zurzeit wird mit dem chinesischen Partner JAC die

Bildung eines MPV-Joint Ventures verhandelt. Auch an weiteren

Kooperationen führe aus heutiger Sicht kein Weg vorbei, so Scholz:

"Vieles ist erst mit einem Partner machbar."

Produktion an den Standorten

Die Produktion an den Standorten in Deutschland und Polen

erreichte 2017 ein Volumen von 494.511 Fahrzeugen, ein Zuwachs von 16

Prozent - neuer Rekord. Das Stammwerk Hannover fertigte 200.800 T6

und Amarok - so viele Fahrzeuge wie zuletzt vor 44 Jahren. "Ich danke

den Kolleginnen und Kollegen an den Bändern, die viele

Zusatzschichten fuhren", sagte Scholz.

Die weiterhin hohe Nachfrage nach allen Baureihen wirkt sich

positiv auf die Beschäftigung an den Standorten aus. Das Werk

Hannover übernahm von Juli 2017 bis März 2018 insgesamt 768

Leiharbeitnehmer in feste Beschäftigungen.

Zukunftsfelder

"E-Mobilität, Digitalisierung und mobile Online-Dienste bieten uns

die Chance, unsere Erfahrungen und unsere Tradition an den

Herausforderungen der Zukunft auszurichten und damit effiziente,

erfolgreiche sowie kostensenkende Geschäftsmodelle für unsere Kunden

zu schaffen", sagte der Vorsitzende des Markenvorstands. Der Wandel

würde auch nach außen immer erkennbarer, zum Beispiel durch den

Markteintritt des e-Crafter oder durch die Projektinitiative "Urbane

Logistik", in der VWN zusammen mit der niedersächsischen

Landeshauptstadt Hannover und universitären Forschungseinrichtungen

modellhafte Studien durchführe und aktiv die Ausrichtung zukünftiger

urbaner Mobilität mitgestalte. Klar sei, der innerstädtischen

Dienstleistungs- und Warenverkehr müsse konsequent elektrisch werden,

um nachhaltig zu wirken.

Dazu Scholz: "Zusammen mit unseren Kunden treiben wir die

Elektrifizierung bestimmter Nutzfahrzeugtypen für die Städte voran.

Aber nicht jeder Einsatzzweck lässt sich mit e-Antrieben ausführen.

Überlandfahrten mit hoher Laufleistung, Anhängerbetrieb mit hohen

Lasten, unwegsames Gelände wie Baustellen oder Forst, Einsatz- und

Rettungsdienste - hier sind weiterhin modernste Dieselmotoren

gefordert und unverzichtbar."

Von einer Marktdurchdringung mit alternativen Antrieben sei man

insgesamt noch genauso weit entfernt, wie sich politische,

regulatorische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen weiter

verzögerten. E-Fahrzeuge müssten klimaneutral sein. "Allein wenn die

fast eine Million Handwerksbetriebe in Deutschland ihre Fuhrparks

elektrifizieren, wird der dafür benötigte Strom dann aus grünen

Quellen stammen?" fragte Scholz. "Hier steht die Energiewende noch

vor gewaltigen Herausforderungen."

Ausblick

Insgesamt blickte Scholz optimistisch nach vorn: "Jede neue

Modellgeneration von Volkswagen Nutzfahrzeuge wird eine Variante mit

e-Antrieb erhalten. Wir werden weiterhin unsere

Nutzfahrzeugorientierung intensivieren, uns weiter

internationalisieren und die Zukunftstechnologien konsequent nutzen,

um bisherige und zukünftige Kunden davon zu überzeugen, dass

Volkswagen Nutzfahrzeuge die beste Lösung für ihre Geschäftsaufgaben

hat. Steigende Auftragseingänge in einem stabilen wirtschaftlichen

Umfeld weisen darauf hin, dass Volkswagen Nutzfahrzeuge so im

laufenden Geschäftsjahr 2018 noch erfolgreicher unterwegs sein wird

als im Jahr 2017."

OTS: VW Volkswagen Nutzfahrzeuge AG

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Pressekontakt:

Volkswagen Nutzfahrzeuge

Kommunikation

Dr. Günther Scherelis

Telefon: +49 (0) 511 / 798 4762

E-Mail: guenther.scherelis@volkswagen.de

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