Rheinmetall blickt vorsichtig ins neue Jahr - Corona-Auswirkungen noch unklar

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WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Rheinmetall AG

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03.06.2020 - 15:08
18.03.2020 10:38:44

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall blickt angesichts des Konjunkturabschwungs vorsichtig aufs laufende Jahr. 2020 sei beim Umsatz nur ein moderater Anstieg von 1 bis 3 Prozent und eine operative Ergebnisrendite von rund 7 Prozent zu erwarten, wie Rheinmetall am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Damit würde die entsprechende Marge sinken, nachdem sie im Vorjahr 8,1 Prozent betragen hatte und leicht gestiegen war. In der Prognose seien mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie bislang nicht berücksichtigt, hieß es. Rheinmetall werde die Prognosen in Anbetracht der mit der Virus-Ausbreitung einhergehenden hohen wirtschaftlichen Risiken gegebenenfalls anpassen.

Während der Konzern in der brummenden Rüstungssparte bei den Erlösen 2020 um 5 bis 7 Prozent zulegen will, geht Rheinmetall in der Autozuliefersparte von einem weiteren Rückgang aus. Beim operativen Ergebnis peilt das Unternehmen in der Rüstungssparte eine Rendite von 9 bis 10 Prozent an, in der Automotive-Sparte soll sie bei rund 5 Prozent liegen. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 2,40 Euro je Aktie erhalten und damit 30 Cent mehr als im Vorjahr.

Wie bereits bekannt hatte Rheinmetall im vergangenen Jahr von guten Geschäften in der Rüstungssparte profitiert und damit die schwache Nachfrage nach Autoteilen mehr als wettgemacht. Die Düsseldorfer hatten ihren Umsatz um knapp zwei Prozent auf 6,3 Milliarden Euro gesteigert. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn stieg um rund drei Prozent auf einen neuen Höchstwert von 505 Millionen Euro. Unter dem Strich stand wie im Vorjahr ein Überschuss von 354 Millionen Euro./eas/jha/

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