Offiziell ist der Sommerschlussverkauf seit 2004 Geschichte. Damals lockerte die Bundesregierung ein Gesetz, wonach es dem Einzelhandel nur zu streng geregelten Zeiten erlaubt war, die Preise zu reduzieren. Gleichwohl tobt der Preiskampf mit Schlagwörtern wie "Sale" oder "Rabatt" heute härter denn je. Auch der Sommerschlussverkauf ist nicht totzukriegen - seit 30. Juli läuft der "SSV".

Kennziffer mit Tücken



An der Börse kannte die Schnäppchenjagd noch nie eine Saison, Anleger sind permanent auf der Suche nach günstigen Aktien. Dabei greifen sie auf ein großes Instrumentarium an Bewertungskennziffern zurück. Die wichtigste und von Analysten, Börsemedien und Privatanlegern meistbeachtete Kennzahl ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Die Berechnung erfolgt, indem der aktuelle Kurs durch das erwartete Ergebnis je Aktie dividiert wird. Insofern zeigt das KGV die Anzahl der Jahre an, welche vergehen, bis ein Unternehmen den aktuellen Börsenwert "verdient" hat. Je geringer der Quotient ausfällt, desto günstiger ist eine Aktie bewertet - Gleiches gilt umgekehrt.

Anleger sollten sich aber nicht allein auf diese Kennzahl verlassen. "Selbst Gott der Allmächtige kennt nicht das genaue KGV einer Aktie", schreibt der US-Finanzwissenschaftler Burton Malkiel in seinem Buch "A Random Walk Down Wall Street". Er spielt damit auf eine Tücke der Kennziffer an: die Gewinnschätzung. Der Blick in die Zukunft ist stets mit Unwägbarkeiten verbunden. Das gilt auch für die Ausschüttung, welche für die Berechnung der Dividendenrendite maßgeblich ist. Indem die Gewinnbeteiligung in Relation zum Kurs gestellt wird, lässt sich die Verzinsung einer Aktie ermitteln. Die Dividendenrendite übertrifft bei vielen Unternehmen trotz des seit Jahren freundlichen Börsenklimas das Niveau der an den Anleihemärkten erzielbaren Erträge deutlich und liefert somit eines der zentralen Argumente für die Anlageklasse Aktien.

Wichtig: Papiere mit niedrigen KGVs und hohen Dividendenrenditen sind nicht zwangsläufig günstig. Die vermeintlich attraktiven Kennzahlen können vielmehr auch von einem starken Kursverfall herrühren. Nicht zuletzt deswegen sind bei der Suche nach den Börsenschnäppchen auch Erfahrung, Fingerspitzengefühl und ein gewisser Zeitaufwand erforderlich.

Gerade bei den Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe lassen sich auf diese Weise interessante Papiere ausfindig machen. Das Nebenwertesegment wird von den institutionellen Investoren mitunter wenig beachtet. Dadurch ist es möglich, echte Erfolgsstorys frühzeitig und vor der breiten Masse zu erkennen.

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Gezieltes Auswahlverfahren



BÖRSE ONLINE hat sich quer durch alle Segmente des deutschen Aktienmarkts auf die Suche nach den Schnäppchen gemacht. Zunächst wurden die in der verlagseigenen Datenbank enthaltenen 510 Unternehmen anhand des 2019er-KGV sortiert. Bei 59 Papieren oder etwas mehr als einem Zehntel liegt die Bewertungskennziffer im einstelligen Bereich.



Zum Vergleich: Mitte 2013 kamen noch knapp 28 Prozent aller deutschen Aktien auf ein KGV von unter zehn. Das zeigt, dass die Börsenrally die Bewertungen nach oben getrieben hat. Diese Tatsache hielt uns nicht davon ab, den Fundus der "Einstelligen" weiter zu durchforsten.

Neben dem KGV und der Dividendenrendite floss die PEG-Ratio in den Auswahlprozess mit ein. Diese Kennzahl stellt das KGV in Relation zum Gewinnwachstum. Als ein fairer Wert gilt 1,0 - dann entspricht das Wachstum dem KGV. Je weiter das PEG (Price/Earnings to Growth) unter dieser Marke steht, desto attraktiver ist eine Aktie.

Mit dem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) haben wir eine weitere, bei Value-Investoren besonders beliebte Kennzahl ins Kalkül gezogen. Hier wird die Börsenbewertung in Relation zur Substanz gesetzt, sprich dem in der Bilanz ausgewiesenen Eigenkapital. Zu guter Letzt spielten weiche Faktoren eine Rolle. Dazu zählten beispielsweise der aktuelle Geschäftsverlauf, die Plausibilität der Gewinn- und Dividendenschätzungen sowie die Charttechnik. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die sieben in der Tabelle aufgeführten Favoriten vor.





Bauer-Aktie: Solides Fundament für die Börsenaufholjagd



Eigentlich bewegt sich Bauer inmitten eines globalen Megatrends. Dem Tiefbau- und Maschinenbaukonzern spielen die rund um den Globus laufenden Infrastrukturmaßnahmen in die Hände. Seien es Wolkenkratzer, Dämme oder Brücken, das Unternehmen sorgt mit seinen Maschinen insbesondere dafür, dass die verschiedenen Bauten auf einem sicheren Fundament stehen. Dabei ist der Konzern mit einer Tiefbausparte selbst vor Ort und verkauft gleichzeitig im Maschinenbausegment Spezialgeräte unterschiedlichster Art.

An der Börse wird Bauer trotz der skizzierten Gemengelage momentan links liegen gelassen. Das könnte sich bald ändern: Nachdem das Unternehmen für das erste Quartal im Rahmen der Erwartungen liegende Zahlen präsentiert hatte, bestätigte Vorstandschef Thomas Bauer die Prognose für 2018. Bei einem moderatem Umsatzwachstum und einem stabilen operativen Ergebnis will er den Überschuss deutlich verbessern. Analysten gehen im Schnitt davon aus, dass Bauer sowohl im laufenden Jahr als auch 2019 mehr verdient.

Angesichts dieser Perspektive ist die Aktie mit einem KGV von 7,8 und einer PEG-Ratio von 0,21 ein echtes Schnäppchen. Allerdings muss Bauer erst beweisen, dass sowohl die eigene Prognose als auch der Analystenkonsens realistisch sind. In der Vergangenheit vergraulte das Unternehmen die Börsianer immer wieder mit Gewinnwarnungen. Den nächsten wichtigen Fingerzeig dürfte der am 10. August anstehende Halbjahresbericht bringen.

Zusätzlich Fantasie erwächst aus dem näher rückenden Generationswechsel: Thomas Bauer zieht sich nach 24 Jahren an der Spitze in den Aufsichtsrat zurück. Demnächst soll sein (externer) Nachfolger vorgestellt werden.





BMW Vz.-Aktie: Kein Stimmrecht, aber volles Gewinnpotenzial



Die beiden Aktiengattungen von BMW zeigen seit jeher eine deutliche Diskrepanz. Während die Stämme des Münchner Autobauers im DAX notieren und ein entsprechend hohes Handelsvolumen verzeichnen, fristen die Vorzüge eher ein Schattendasein. Dabei lohnt sich der Blick auf die stimmrechtslosen Papiere mehr denn je.

Die BMW Vorzüge zählen zu den günstigsten Papieren am deutschen Aktienmarkt. Für 2019 zeigen sie ein KGV von 6,3 und weisen damit einen Abschlag von mehr als einem Zehntel auf die Stämme aus. Deutlich ist der Unterschied auch in puncto Dividendenrendite. Auf Basis der für das laufende Jahr erwarteten Gewinnbeteiligung werfen die Vorzüge eine Verzinsung von knapp sechs Prozent ab. Bei der alternativen Gattung beträgt diese Kennzahl 5,1 Prozent.

Trotz des Bewertungsabschlags sind beide Gattungen gleichermaßen vom wirtschaftlichen Erfolg des Traditionsunternehmens abhängig. Diesbezüglich machte BMW mit dem gerade vorgelegten Zwischenbericht Hoffnung. Zwar hinterlassen Handelsstreit und Dieselskandal Spuren in der Quartalsbilanz, dennoch schrumpfte der Profit von April bis Juni weniger stark, als von Analysten befürchtet.

Für das Gesamtjahr peilt BMW bei den Auslieferungen unbeirrt einen weiteren Rekord an. Gleichzeitig möchte das Management beim Gewinn vor Steuern das Niveau des Vorjahres halten. Ein Wermutstropfen der Zwischenbilanz war der Rückgang der Marge im Autosegment. Machen sich die hier spürbaren Investitionen in die Zukunftsfelder E-Mobilität und Autonomes Fahren bezahlt, sollte die Delle rasch in Vergessenheit geraten.





Covestro-Aktie: DAX-Neuling mit viel Drang nach oben



Keine drei Jahre ist Covestro auf dem Kurszettel zu finden. Für den im Herbst 2015 vom Chemieriesen Bayer abgespaltenen Kunststoffhersteller reichte diese Zeit, um eine echte Erfolgsstory zu schreiben. Im Januar erreichte der Wert ein Allzeithoch von 96,32 Euro. Gegenüber dem Ausgabepreis hatte sich der Kurs bis dahin vervierfacht.

Der Konzern untermauerte die Rally mit starken Fundamentaldaten. 2016 und 2017 verbuchten die Leverkusener Rekordergebnisse. Gekrönt wurde der Erfolg des Spin-offs am 19. März mit dem Aufstieg in den DAX. Nachdem sich das Papier eine Verschnaufspause gegönnt hatte, nahm der Kurs zuletzt wieder Fahrt auf.

Mit den jüngsten Quartalszahlen hat Covestro den Beweis erbracht, dass der operative Lauf anhält. Bei einem Umsatzwachstum von 10,4 Prozent verbesserte das Unternehmen das operative Ergebnis um 16,4 Prozent. "Wir bedienen mit unseren Produkten die wichtigen globalen Trends", erklärt Vorstandschef Markus Steilemann.

Zuletzt lief das Geschäft vor allem im Segment Polycarbonat sehr gut. Die Umsätze mit dem etwa in Brillengläsern, Autokarosserien oder Sportgeräten eingesetzten Spezialkunststoff legten im zweiten Quartal um 15,9 Prozent zu.

Auch wenn der Boom sich 2019 abschwächen dürfte: Die Covestro-Aktie zählt mit einem KGV von weniger als neun sowohl im DAX als auch innerhalb des europäischen Chemiesektors zu den Schnäppchen. Zumal das Unternehmen die Aktionäre mit einer großzügigen Ausschüttungspolitik verwöhnt: Ein 1,5 Milliarden Euro schweres Aktienrückkaufprogramm geht mit einer Dividendenrendite von drei Prozent einher. Wir reduzieren den Stoppkurs auf 71,50 Euro.





Deutsche Rohstoff-Aktie: Einstiegschance nach Kursrücksetzer



Eigentlich sind Exploration und Förderung von Rohstoffen das Geschäft der Öl- und Bergbauriesen. Sei es Royal Dutch Shell oder BHP Billiton, auf dem Kurszettel finden sich eine Reihe echter Giganten. In ihrem Schatten schreibt die Deutsche Rohstoff eine Wachstumsstory.

Das Unternehmen macht sich rund um den Globus auf die Suche nach Naturwaren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entdeckung von Öl- und Gasvorkommen in Nordamerika. Dort hält Deutsche Rohstoff drei Mehrheitsbeteiligungen.

Öl und Profite sprudeln: Bei einem Umsatzwachstum von 71 Prozent konnte das Unternehmen sein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 52,6 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Dabei kam ihm der gestiegene Ölpreis zugute. Mit 62,41 US-Dollar lag der durchschnittliche Verkaufspreis für ein Barrel um mehr als ein Drittel über dem Vorjahresniveau.

Obwohl Vorstandschef Thomas Gutschlag die Umsatz- und Ebitda-Prognose für 2018 erhöhte, brach die Deutsche-Rohstoff-Aktie nach der Zahlenvorlage um bis zu ein Fünftel ein. Für Verunsicherung sorgte wohl die Lage bei Cub Creek Energy. Da Öl und Gas bei einigen Bohrstellen der US-Tochter nicht so stark zum Vorschein kommen wie erhofft, musste der Vorstand außerplanmäßige Abschreibungen vornehmen. Sollte die laufende Optimierung der Prozesse nicht fruchten, drohen weitere Belastungen.

Diese Tatsache zeigt, dass Deutsche Rohstoff Rückschläge in der Produktion weitaus weniger gut wegstecken kann als die erwähnten Giganten. Da dieses Risiko für kleine Branchenvertreter durchaus typisch ist, können mutige Anleger den Rücksetzer bei dem mit einem extrem niedrigen KGV bewerteten Papier als Einstiegschance nutzen.





Noratis-Aktie: Kaufen, sanieren, Geld verdienen



Bei der Suche nach den günstigsten Titeln kam die seit Mitte 2017 notierte Aktie auf den Radar. Auf Basis der für 2019 erwarteten Gewinne zeigt Noratis ein KGV von 7,9. Hinzu kommt eine üppige Dividendenrendite von 6,3 Prozent - an dieser Stelle ragt der Nebenwert aus den sieben Empfehlungen heraus.

Gerade hat das Unternehmen das Portfolio auf knapp 2000 Wohneinheiten ausgebaut. Ende Juni unterzeichnete das Management einen Kaufvertrag für 356 Wohnungen und sieben Gewerbeeinheiten in Frankfurt am Main. Jetzt geht es für die Verantwortlichen darum, das Quartier weiterzuentwickeln und dann möglichst gewinnbringend zu vermieten respektive wieder abzustoßen.

Auf der Verkaufsseite hat Noratis 2018 bis dato 99 Wohnungen stehen - in den kommenden Monaten sollten weitere Transaktionen folgen. Das Ziel ist klar: Vorstandschef Igor Bugarsk möchte bei Umsatz und Gewinn im Gesamtjahr weiter zulegen. Am 30. September erfahren Anleger, wie es den Hessen in den ersten sechs Monaten ergangen ist.

Stets im Auge behalten muss der Vorstand die Zinsentwicklung. Die niedrigen Finanzierungskosten spielen dem Unternehmen in die Hände. Steigende Rendite könnten die Wachstumspläne von zwei Seiten durchkreuzen. Neben dem Abebben des Immobilienbooms würde dann wohl die hohe Verschuldungsquote zum Problem werden. Kurzum: Nur mutige Anleger sollten bei dem günstigen Hotstock zugreifen.





Singulus-Aktie: Turnaround-Wette mit Übernahmefantasie



Der Umgang mit Investoren aus China zählt in Wirtschaft und Politik derzeit zu den heißen Themen. Kürzlich bremste die Bundesregierung Peking bei der Übernahme des Maschinenbauers Leifeld Metal Spinning aus. Derweil dürfte das Wirtschaftsministerium gegen den geplanten Einstieg von China National Building Materials (CNBM) beim Spezialmaschinenbauer Singulus kaum protestieren. Der Staatskonzern greift nach einer Minderheitsbeteiligung von 18,2 Prozent und wartet derzeit auf die Freigabe des Deals. Gleichzeitig errichtet CNBM vier Produktionsstandorte für CIGS-Dünnschicht-Solarmodule.

Die Chinesen setzten dabei auf Anlagen von Singulus und haben bereits Geld nach Unterfranken überwiesen. "Unser Unternehmen hat allein in den ersten Monaten 2018 Anzahlungen für CIGS-Produktionsanlagen mit einem Auftragsvolumen von über 40 Millionen Euro erhalten", sagt Vorstandschef Stefan Rinck.

Sollte CNBM die Werke wie geplant auf- und ausbauen, könnte Singulus mit einem Vielfachen dieser Summe rechnen. Zunächst geht es für das Unternehmen allerdings darum, den Turnaround zu schaffen. Rinck erwartet für 2018 ein deutliches Umsatzwachstum und möchte daraus vor Zinsen und Steuern ein Ergebnis im mittleren einstelligen Millionenbereich erwirtschaften. Die niedrige Bewertung des Technologietitels hat auch damit zu tun, dass Singulus in den vergangenen Jahren an der Börse mit mehreren Gewinnwarnungen viel Vertrauen verspielt hat.

Daher sollten nur besonders risikobereite Anleger diese mit einem Schuss Übernahmefantasie garnierte Turnaround-Wette wagen.





Talanx-Aktie: Ein markanter Bewertungsabschlag



Versicherungen zählen seit jeher zu jenen Unternehmen, denen die Investoren kein allzu hohes KGV zubilligen. Gemessen am Stoxx-Europe-600-Insurance-Index beläuft sich die Kennziffer für den europäischen Sektor momentan nur auf etwas mehr als zehn. Damit zeigt die Assekuranz gegenüber dem breiten Aktienmarkt einen Bewertungsabschlag von mehr als einem Viertel.

Unter anderem gilt die Zinsabhängigkeit der Branche und ein damit einhergehender Mangel an Wachstumsfantasie als ein Grund für den Discount. Hinzu kommt die permanente Gefahr großer Schadensereignisse. Sie können die Erfolgsrechnung der Versicherer von einer Sekunde auf die andere durchkreuzen.

Bis vor wenigen Monaten konnte dieser vermeintliche Malus der Talanx-Aktie nichts anhaben. Anfang Mai erreichte die nach eigenen Angaben und gemessen an den Prämieneinnahmen drittgrößte deutsche Versicherungsgruppe mit 37,66 Euro ein Allzeithoch.

Als das Unternehmen wenige Tage später die Zahlen für das erste Quartal vorlegte, drehte der Kurs nach unten. Zwar glänzte die Mehrheitsbeteiligung Hannover Rück - Talanx hält 50,2 Prozent an dem MDAX-Konzern - mit sprudelnden Prämieneinnahmen, doch den Investoren stieß die Entwicklung in der Industrieversicherung sauer auf. Die Sparte lastete mit einer über die 100-Prozent-Schwelle gestiegenen kombinierten Schaden-Kosten-Quote auf dem Konzerngewinn. Vorstandschef Torsten Leue steuert bereits mit Restrukturierungsmaßnahmen gegen und hält gleichzeitig am Gewinnziel für das Gesamtjahr fest. Unterm Strich will die Talanx-Gruppe mit rund 850 Millionen Euro gut ein Viertel mehr verdienen als 2017.

Obwohl es dem breit aufgestellten Versicherer also nicht an Wachstumsfantasie mangelt, liegt das KGV aktuell im einstelligen Bereich. Die Talanx-Aktie ist damit sogar noch günstiger zu haben als der breite Sektor.

Auch in puncto Dividendenrendite braucht sich der Mid Cap nicht zu verstecken. Auf Basis der für 2018 erwarteten Gewinnbeteiligung liegt die Verzinsung momentan bei 4,5 Prozent.

Fazit: Bei dem MDAX-Mitglied läuft zu Recht seit einigen Wochen eine Aufholjagd - Schnäppchenjäger können noch zugreifen.