Mehr als zwölf Milliarden Dollar in den vergangenen drei Jahren. Die Hälfte davon ging als Dividende an die Aktionäre. Die Dividendenrendite ist höher als bei Apple. Im laufenden Jahr erwarten Analysten 4,8 Prozent mehr Umsatz. Der Gewinn je Aktie soll um 18 Prozent steigen. Den Großteil des Umsatzes liefern Router oder Switches - Netzwerktechnik, die Geräte mit dem Internet verbindet. Das Kerngeschäft wächst jedoch kaum noch.

Dynamisch entwickelt sich dagegen Ciscos Softwaregeschäft. Chef Chuck Robbins baut es deshalb mit Übernahmen aus: Im August 2018 schluckte Cisco die Cybersecurity-Firma Duo Security für 2,35 Milliarden Dollar, im Dezember den Chiphersteller Luxtera für 660 Millionen Dollar. Duo Security hilft, Online-Accounts mit einer Zwei-Faktor-Identifikation gegen unerlaubte Zugriffe zu sichern. Cisco kommt dadurch weg vom Hardwaregeschäft. Dabei setzt Robbins auf Software-Abos und Service, also wiederkehrende Einnahmen.

Cisco Systems


Branche: Internet-Netzwerke
Firmensitz: San José, Kalifornien (USA)
Börsenwert: 232,9 Mrd. €

Tim Schäfer ist Journalist und schreibt seit 1998 über Börse, Aktien und Unternehmen. Seit 2006 lebt der studierte Diplom-Betriebswirt und DVFA-Aktienanalyst in New York und berichtet von dort über die Geschehnisse an der Wall Street, unter anderem für Euro am Sonntag. Bekannt ist Schäfer für seine Berichterstattungen über kleine Nebenwerte.