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CFD oder Mini-Future? Hebelprodukte im Vergleich

CFD oder Mini-Future? Hebelprodukte im Vergleich

WKN: 872629 ISIN: US5356781063 Linear Technology Corp.

02.02.2019 13:30:00

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Nachschusspflicht bei Futures

Für Alex Pusco, Gründer und Geschäftsführer des CFD-Brokers Activ­Trades, ist die Nachschusspflicht ein "gravierender Nachteil". Als Anleger könne man damit mehr Kapital verlieren, als man zunächst eingesetzt habe. "Bei der Wahl des CFD-Brokers sollte man darauf achten, dass er neben engen Spreads eine schnelle und stabile Orderausführung sicherstellt. Das setzt vor allem eine gute Handelsplattform mit schnellen Servern voraus."

CFD-Broker CMC Markets wirbt damit, dass seine Kunden beim CFD ein skalierbares Handelsinstrument vorfinden. Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst bei CMC Markets: "Während man beim Mini-DAX-Future für einen Indexpunkt eine Wertveränderung von fünf Euro in Kauf nehmen muss, können Kunden bei CMC Markets zum Beispiel auch 1,132 DAX-CFDs handeln, womit ein DAX-Punkt 1,132 Euro Wertveränderung auf ihrem Konto entspricht. Damit ist eine genaue Anpassung von Positionsgrößen an das eigene Money- und Risiko­management möglich."

Mit welchem Derivat man nun auf den DAX spekuliert, hängt von der Anlegerpräferenz ab. Wer lieber über die Börse handelt und die Vorteile der Marktüberwachung in Anspruch nehmen will, kann auf Mini-DAX-Futures setzen. Wer einen vertrauensvollen CFD-Broker gefunden hat und die Nachschusspflicht vermeiden möchte, entscheidet sich dagegen eher für CFDs.


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Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag

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