DE30 fällt aufgrund der US-chinesischen Beziehungen unter 14.000 Punkte

DE30 fällt aufgrund der US-chinesischen Beziehungen unter 14.000 Punkte
11.01.2021 12:30:00

++ Europäische Märkte schwächeln ++ DE30 fällt wieder unter 14.000 Punkte ++ Commerzbank will Rückstellungen für faule Kredite erhöhen ++

Die europäischen Märkte werden heute tiefer gehandelt, da die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und China die Anleger dazu veranlasst, ihre Risikobereitschaft zu reduzieren. Die Indizes Europas konnten sich jedoch von den Tagestiefs erholen. Joe Biden wird am Donnerstag sein Wirtschaftspaket vorstellen, während die großen US-Banken am Freitag ihre Gewinne für das vierte Quartal 2020 bekannt geben. Diese beiden Faktoren könnten die Entwicklung der Aktienmärkte in dieser Woche bestimmen.

Quelle: xStation 5

Der DE30 hat sich von seinem am Freitag erreichten Allzeithoch zurückgezogen, da die jüngsten US-Aktionen eine Eskalation des Streits zwischen den USA und China riskieren. An den Aktien- und Rohstoffmärkten ist heute eine Risk-off-Stimmung zu beobachten, wobei auch die Kryptowährungen betroffen sind. Der Rückgang des DE30 wurde knapp oberhalb der Unterstützungszone bei 13.880 Punkten gestoppt und der Index konnte sich seitdem leicht erholen. Dennoch notiert der Index weiterhin unter der psychologischen Marke von 14.000 Punkten. Die kurzfristige Widerstandszone, die es zu beobachten gilt, befindet sich bei etwa 13.975 Punkten und wird durch frühere Preisreaktionen sowie die untere Grenze der kürzlich durchbrochenen Overbalance-Struktur (gelbes Rechteck) markiert. Ein Bruch darüber könnte den Index auf den Weg bringen, das jüngste Allzeithoch zu testen. Sollte der Test jedoch nicht zu einem Ausbruch führen, würde sich die bärische Tendenz verstärken und der DE30 könnte eine weitere kurzfristige Schwäche erleben.

DE30-Mitglieder um 11:04 Uhr. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Einem Bericht des Financieele Dagblad zufolge prüft die Deutsche Telekom (DTE.DE) Optionen für einen Verkauf ihrer Tochtergesellschaft T-Mobile Netherlands. Berichten zufolge sucht das Telekommunikationsunternehmen nach einem Private-Equity-Käufer und der Erlös aus dem Verkauf könnte zwischen 4 und 5 Milliarden Euro liegen. Die Deutsche Telekom kann sich nicht an zwei niederländische Telekommunikationsunternehmen - KPN und VodafoneZiggo - wenden, da ein Verkauf aufgrund von kartellrechtlichen Bedenken wahrscheinlich blockiert werden würde.

Die Commerzbank (CBK.DE) wird im  2020 1,5 Mrd. Euro an Goodwill abschreiben sowie eine zusätzliche Rückstellung für faule Kredite in Höhe von 630 Mio. Euro vornehmen. Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit den negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Bank.

Airbus (AIR.DE) hat im Gesamtjahr 2020 566 Flugzeuge ausgeliefert, was einen Rückgang von 34% gegenüber den Auslieferungen im Jahr 2019 bedeutet. Das Ergebnis liegt jedoch leicht über dem Airbus-internen Ziel, das auf 560 festgelegt wurde. Der starke Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist eine Folge der Coronavirus-Pandemie, die die Nachfrage nach Flugreisen deutlich eingeschränkt hat.

Die Commerzbank (CBK.DE) zog sich in der Nähe der Widerstandszone bei 5,85 Euro zurück. Der Aktienkurs prallt jedoch heute vom Bereich um die 5,50 Euro ab und könnte im späteren Verlauf der Woche den genannten Widerstand erneut testen. Quelle: xStation 5
 

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