DE30 fällt unter 14.000 Punkte

DE30 fällt unter 14.000 Punkte
17.02.2021 12:17:08

++ Europäische Märkte schwächeln ++ DE30 testet Unterstützung bei 13.950 Punkten ++ Europäische Autoverkäufe sinken im Januar 2021 um 26% im Vergleich zum Vorjahr ++

Die europäischen Märkte beginnen den heutigen Handel mehr oder weniger flach, nachdem die asiatische Sitzung negativ verlaufen war. Allerdings haben die Indizes zu Beginn des Handels etwas an Boden verloren, sodass nun überall in Europa Rückgänge zu beobachten sind. Der deutsche Leitindex (DE30) und der polnische WIG20 (W20) sind unter den Underperformern zu finden und notieren 0,6 bzw. 0,5% tiefer.

Quelle: xStation 5

Der DE30 fiel während der asiatischen Sitzung unter die untere Grenze der Overbalance-Struktur bei 14.015 Punkten. Während der Index versuchte, wieder darüber zu klettern, wurde die Erholung vor der Eröffnung des europäischen Kassahandels durch den SMA200 (lila Linie) gestoppt. Nach Beginn des europäischen Kassahandels kam es zu einer starken Abwärtsbewegung und der DE30 fiel unter die 14.000-Punkte-Marke. Der Index testete die Unterstützungszone im Bereich von 13.950 Punkten, schaffte es aber nicht, diese zu durchbrechen. Für den Fall, dass der DE30 beginnt, sich zu erholen, wäre der erste Widerstand beim bereits erwähnten SMA200 im Bereich von 14.035 Punkten zu finden. Andererseits könnte ein Bruch unter die Zone von 13.950 Punkten einen Rückgang in Richtung der kurzfristigen Unterstützung bei 13.890 Punkten auslösen.

DE30-Mitglieder um 11:25 Uhr. Quelle: Bloomberg

Unternehmensnachrichten

Die europäischen Autoverkäufe gingen im Januar 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 26% zurück. Den größten Rückgang verzeichnete Spanien, wo die Neuzulassungen um 52% niedriger waren als im Vorjahresmonat. In Deutschland sanken die Autoverkäufe um rund ein Drittel. Volkswagen (VOW1.DE) erlebte einen Rückgang von 28%, die Verkäufe von Daimler (DAI.DE) waren 18% niedriger. BMW (BMW.DE) erlebte einen Einbruch von 17%. 

Beiersdorf (BEI.DE) meldete für 2020 einen Umsatzrückgang von 8,1% auf 7,03 Mrd. Euro (Erwartung: 7,07 Mrd. Euro). Die EBIT-Marge sank von 14,3% auf 12,9%, das bereinigte EBIT erreichte 906 Mio. Euro (2019: 1,15 Mrd. Euro). Der Gewinn je Aktie sank von 3,40 auf 2,73 Euro. Das Unternehmen kündigte eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 0,70 Euro je Aktie an. Während Beiersdorf sagte, dass das Jahr 2021 mit einem hohen Maß an Unsicherheit begann, erwartet das Unternehmen in diesem Jahr ein positives Umsatzwachstum. Die EBIT-Marge soll 2021 konstant bleiben. Die Aktie ist heute der schlechteste Wert im DE30, da die Prognose für 2021 als enttäuschend angesehen wird.

Adidas (ADS.DE) kündigte an, sich von der Marke Rebook zu trennen, die seit langem unterdurchschnittlich performt hat. Außerdem will Adidas am 10. März 2021 eine neue Strategie bekannt geben. Adidas kaufte Reebok vor 15 Jahren für 3,8 Milliarden Dollar. Analysten gehen davon aus, dass der Verkauf der Marke einen Erlös von 1,2 bis 1,8 Mrd. Dollar bringen könnte. Private-Equity-Investoren und Sportartikelfirmen dürften zu den Interessenten gehören.

Trotz eines Ergebnisses für 2020, das mehr oder weniger im Rahmen der Schätzungen lag, fiel die Aktie von Beiersdorf (BEI.DE) heute aufgrund der schwachen Prognose für 2021. Die Aktie notiert auf dem niedrigsten Stand seit Ende März 2020 und testet die langfristige Unterstützungszone im Bereich von 85,50 Euro. Der Bereich wird zusätzlich durch die langfristige Aufwärtstrendlinie gestützt. Sollte die Aktie von dieser Zone abprallen, könnte der erste Widerstand bei der 90-Euro-Marke gefunden werden. Quelle: xStation 5
 

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