Von 1,61 auf 1,38 kanadische Dollar (CAD) abgewertet hatte der Euro von Anfang 2016 bis Anfang 2017. Diese heftige Korrektur ist mit den Zwischenhochs von Ende November, Anfang Dezember auch unter Fibonacci-Aspekten beendet so dass sich die Blicke tendenziell weiter gen Norden richten. Mit einer Inliner-Spekulation mit engerer unterer Schwelle lässt sich besonders viel aus der charttechnischen Lage heraus holen.

Der ausgewählte Schein weist eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten auf, was angesichts des Gewinnpotenzials von 54 Prozent für eine mögliche Per-Anno-Rendite von an die 500 Prozent sorgt. Dazu muss der Euro bis zum 16. März 2018 zwischen 1,47 und 1,59 CAD bleiben. Die obere Schwelle wurde zuletzt im Februar 2016 touchiert. Bei der näher liegenden unteren war das zwar erst vor zwei Monaten der Fall. Diese wird aber von diversen Unterstützungen geschützt. Zu nennen ist zunächst die Kombination aus 55-Tage-Linie und Ein-Monats-Tief bei 1,492/1,495 CAD.

Käme es zu einer stärkeren Korrektur, dienen der steigende 200-Tage-Durchschnitt und der zehnmonatige Aufwärtstrend um 1,477/1,48 CAD für den entscheidenden Halt, der idealer Weise aber gar nicht mehr beansprucht wird. Sein bisheriges Tief hatte der vor knapp einem Monate emittierte Schein am 6. Dezember um vier Euro, als der Euro sein Monatstief markierte. Es bietet sich ein erster Stopp bei 3,50 Euro an.

Name EUR/CAD-Inliner
WKN SC706M
Aktueller Kurs 6,24 € / 6,49 €
Schwellen 1,47 CAD/1,59 CAD
Laufzeit 16.03.18
Stoppkurs 3,50 €
Zielkurs 10,00 €

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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