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Südafrika Landeswährung Rand: Auf die Doppelunterstützung setzen

Südafrika Landeswährung Rand: Auf die Doppelunterstützung setzen
08.10.2019 13:30:00

Nach der Korrektur sollte der Euro zum südafrikanischen Rand tendenziell wieder aufwerten. Dafür spricht auch ein mittelfristiger Aufwärtstrend, auf den wir mit dieser auf drei Monate angelegten EUR/ZAR-Stay-High-Position setzen. Von Stefan Mayriedl

Der langfristige Basis-Aufwärtstrend beim Euro zum südafrikanischen Rand (ZAR) führt zwar regelmäßig zu neuen Rekordhochs. Das aktuell gültige ist jetzt allerdings auch schon wieder dreidreiviertel Jahre alt und seither lässt sich sogar ein Abwärtstrend entdecken, der den EUR/ZAR im Zaume hält. Das ist durchaus erstaunlich, denn die südafrikanische Wirtschaft schwächelt seit Jahren. In diesem Jahr dürfte das BIP gerade einmal um 1,0 bis 1,5 Prozent zulegen, und das nach einem 2018er-Zuwachs um 0,7 Prozent. Für einen Emerging Market sind das sehr schwache Werte.

Nach einer heftigen Zwischenkorrektur um acht Prozent im August und September hat der EUR/ZAR mittlerweile wieder nach oben gedreht. Ausgehend vom im Juli markierten Achtmonatstiefs lässt sich eine Aufwärtstrendlinie definieren, mit der man bei einer Stay-High-Spekulation arbeiten kann. Ausgewählt wurde ein Schein, der auf Sicht von dreieinhalb Monaten um 53 Prozent steigen kann, was dann einer Pro-Anno-Rendite von über 300 Prozent entspräche.

Dazu muss der Euro bis zum 17. Januar 2020 über der Schwelle von 16,00 ZAR bleiben. Die angesprochene Aufwärtstrendlinie sorgt zurzeit um 16,15 ZAR zusammen mit dem 200-Tage-Durchschnitt für ein Unterstützungsdoppel sorgt. Bezogen auf den Ende September frisch emittierten Schein sollte dazu ein erster, noch sehr tiefer Stoppkurs bei 1,90 Euro passen, welcher wöchentlich um 15 Cent angehoben wird.

Name EUR/ZAR-stay-High
WKN SR4XBA
Aktueller Kurs 6,12 € / 6,52 €
Schwelle 16,00 ZAR
Laufzeit 17.01.20
Stoppkurs 1,90 €
Anpassung Stoppkurs +0,15 € / Woche
Zielkurs 10,00 €


Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de

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Bildquelle: Rogan Ward/Reuters, BÖRSE ONLINE

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