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JAPAN

Nikkei auf Sieben-Jahres-Hoch - So profitieren Sie von der Rally

Nikkei auf Sieben-Jahres-Hoch - So profitieren Sie von der Rally
06.11.2014 14:10:00

Die Börse in Tokio startet durch. Kein Wunder: Japans Unternehmen profitieren enorm vom super-schwachen Yen. Mit einem währungsgesicherten ETF verdienen deutsche Anleger ebenfalls. Von Uli Kühn

Japans oberstem Währungshüter bereitet die anhaltende Schwäche seiner Währung keine Sorgen - im Gegenteil. "Ein schwacher Yen hat sowohl positive Auswirkungen auf den Export als auch auf die Investitionen", erklärte Notenbank-Chef Haruhiko Kuroda kürzlich den Abgeordneten des japanischen Parlaments. Seine Begründung: "Durch die Abwertung steigen die Einnahmen unserer im Ausland tätigen Unternehmen". Unterm Strich sei deshalb ein schwacher Yen gut für Japan, resümierte Kuroda.

Knapper kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen. Das sehen offensichtlich immer mehr Anleger genauso. In den vergangenen zehn Tagen legte Japans Nikkei-Index um mehr als 12 Prozent zu. Jetzt notiert der japanische Leitindex so hoch wie seit sieben Jahren nicht mehr. Mit dem jüngsten Kursanstieg wurde zugleich auch die 200-Tage-Linie deutlich übersprungen. Das signalisiert aus charttechnischer Sicht große Stärke und deutet auf weitere Kursgewinne in Tokio hin.

Anleger können dabei weiterhin auf die japanische Notenbank bauen. Sollten sich die Wirtschaftsaussichten verschlechtern, "werden wir sicher die Geldpolitik anpassen und zusätzliche Lockerungen vornehmen", versicherte Kuroda kürzlich vor dem Parlament. Wie ernst es ihm damit ist, hat er schon bewiesen. Vergangene Woche gab die japanische Notenbank bekannt, dass sie ihr Anleihenaufkaufprogramm (quantitativ easing) ausweitet - auf nun 80 Billionen Yen pro Jahr. Das solle solange fortgesetzt werden, bis die Inflationsrate wieder bei zwei Prozent liege. Bis das soweit ist, wird wohl noch eine Weile dauern. Nach Einschätzung der Zentralbank wird die Inflationsrate noch für einige Zeit bei rund 1,3 Prozent verharren.

Auf Seite 2: Divergierende Notenbankpolitik

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