APA ots news: FMA-Marktstudie 2019 zu Fondsgebühren von österreichischen...

APA ots news: FMA-Marktstudie 2019 zu Fondsgebühren von österreichischen...
07.06.2019 11:25:40

APA ots news: FMA-Marktstudie 2019 zu Fondsgebühren von österreichischen Publikumsfonds

Keine signifikanten Veränderungen; Gebühren in etwa im

EU-Schnitt

Wien (APA-ots) - Die Fondsgebühren, die für Anleger bei österreichischen

Publikumsfonds anfallen, haben sich zum Stichtag 31.12.2018

verglichen mit dem Jahresultimo 2017 nicht signifikant verändert. So

betragen die maximalen jährlichen Verwaltungsgebühren im Schnitt[1]

1,21%, die laufenden jährlichen Kosten 1,13% sowie die maximalen

Ausgabeaufschläge bei Anteilsscheinerwerben 3,61%. Signifikante

Unterschiede gibt es aber zwischen den verschiedenen

Veranlagungsstrategien und Risikoklassen. Diese sind in der Studie

detailliert und ziffernmäßig dargestellt. Die im Schnitt niedrigsten

Fondsgebühren weisen Geldmarktfonds und kurzfristige Rentenfonds,

gefolgt von Rentenfonds, Immobilienfonds, Mischfonds und Aktienfonds

auf. So liegen zum Beispiel die maximalen Verwaltungsgebühren bei

Rentenfonds im Schnitt bei 0,99%, bei Aktienfonds bei 1,59%; die

laufenden Kosten bei 0,68% zu 1,73%, die maximalen Ausgabeaufschläge

bei 3,39% zu 4,33%. Nachhaltigkeitsorientierte Fonds[2] weisen im

Vergleich zum Gesamtmarkt keine höheren Gebühren aus. Dies geht aus

der heute veröffentlichten, jährlichen "FMA-Marktstudie über

Fondsgebühren von österreichischen Publikumsfonds" hervor. Sie

basiert auf der Analyse der Angaben im gesetzlich vorgeschriebenen

Kundeninformationsdokument (KID) sowie in den Fondsbestimmungen von

1.120 Fonds mit einem Gesamtvolumen von fast 90 Mrd. zum Stichtag

31.12.2018.

Transparenz, Transparenz, Transparenz

"Unsere jährliche Marktstudie zu den Fondsgebühren von

österreichischen Publikumsfonds schafft Transparenz. Sie gibt den

Konsumenten die Möglichkeit, allein an Hand der Angaben im

gesetzliche vorgeschriebenen Kundeninformationsdokument zu einem

bestimmten Produkt dessen Gebühren mit dem Durchschnitt dieser

Veranlagungskategorie, aber auch mit den Kostenstrukturen anderer

Anlagekategorien oder Risikoklassen zu vergleichen"; so der Vorstand

der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller.

Die Studie zeigt auch, dass die Fondsgebühren in Österreich in

etwa gleich hoch sind wie in Deutschland sowie im EU-Schnitt. Während

österreichische Rentenfonds geringfügig geringere Gebühren haben,

liegen diese bei Aktienfonds geringfügig höher.

Performanceabhängige Verwaltungsgebühren finden bei rund 5% der

Fonds Anwendung, wobei deren Berechnung nach Abzug der allgemeinen

Verwaltungsgebühren erfolgt. Die Modelle der Berechnung dieser

Gebühren, die an die Wertentwicklung des Fonds gebunden sind, sind

jedoch sehr heterogen und betragen bis zu 25% des über der Vorgabe

liegenden Ertrags bzw. Vergleichswertes.

Die gesamte "FMA-Marktstudie 2019 über Fondsgebühren von

österreichischen Publikumsfonds" finden Sie auf der Website der FMA

([www.fma.gv.at] (http://www.fma.gv.at/)) unter dem Link:

[https://www.fma.gv.at/fma-aktuell/fma-fokus-fondsgebuehren/]

(https://www.fma.gv.at/fma-aktuell/fma-fokus-fondsgebuehren/)

* * *

[1] Gemessen am volumensgewichteten Mittelwert

[2] Nachhaltigkeitspublikumsfonds gemäß österreichischem

Umweltzeichen 49 für nachhaltige Finanzprodukte.

Rückfragehinweis:

Finanzmarktaufsicht

Klaus Grubelnik (FMA-Mediensprecher)

+43/(0)1/24959-6006 oder +43/(0)676/882 49 516

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0095 2019-06-07/11:19

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