Loomis Sayles: Fünf Gründe für Emerging Market Debt (in US-Dollar)

Loomis Sayles: Fünf Gründe für Emerging Market Debt (in US-Dollar)
20.05.2020 12:30:52

  • Leverage: Verglichen mit dem Verschuldungsprofil ihrer US-Konkurrenten scheinen die EM-Unternehmen auf einer solideren Basis zu stehen. Nach dem Rückgang der Rohstoffpreise in den Jahren 2015 und 2016 unternahmen die in den  Sektoren Öl und Gas, Metalle und Bergbau tätigen Unternehmen große Anstrengungen zum Schuldenabbau. Gleichzeitig verabschiedete die chinesische Regierung politische Maßnahmen, die darauf abzielten, die Verschuldung in den Unternehmen zu reduzieren. Infolgedessen sehen wir die EM-Unternehmen gut positioniert, um die COVID-19-Krise zu überstehen (siehe Grafik auf S.2 im PDF)
  • Absicherung der Unternehmen gegenüber Dollar-Risiken: Die meisten Emittenten haben aus vergangenen Währungskrisen gelernt haben. Sie verfügen entweder über natürliche Absicherungen durch Einnahmen in Hartwährung (z.B. Rohstoffexporteure) oder über Hedges. Für den breiten Markt sehen wir zwar einige Emittenten mit schlechterem Rating, die anfällig für Währungsverluste sind; aber wir erwarten nicht, dass Währungsinkongruenzen zu einem Anstieg der Zahlungsausfälle führen werden.
  • Defaults: Die Erwartungen für 2020 wurden bereits von 2,4% auf 4,8% nach oben revidiert, doch auch diese Ausfallrate liegt unter dem jüngsten Höchststand von 5,1% im Jahr 2016. Wichtig: Öl- und Gasproduzenten besitzen zumeist IG-Rating und sind teilweise im Staatsbesitz. Proaktives Verschuldungsmanagement kann dazu beitragen, die Ausfallraten in den Schwellenländern zu verringern. Insbesondere haben viele Emittenten Zugang zu den Onshore-Finanzierungsmärkten. Dies ist besonders wichtig für chinesische Unternehmen, die in dieser Zeit des globalen Finanzstresses die Onshore-Finanzierungskanäle möglicherweise günstiger finden.
  • Bewertung: Nach einer breit angelegten Neubewertung des Kreditrisikos in den Schwellenländern halten wir aktuellen die Bewertungen für attraktiv. Bei vielen Namen haben Zwangsverkäufe und technischer Druck zu Verwerfungen bei den Anleihepreisen geführt. Wenn wir die Beziehung zwischen Spread und Ratings untersuchen, stellen wir fest, dass das Spread-Niveau reichlich Raum für zusätzliche Bonitätsherabstufungen bietet. Dies gilt insbesondere dann, wenn wir die Anzahl der bereits erfolgten Herabstufungen berücksichtigen.


Hinzu kommen die Eigenschaften eines EMD-Exposure im Portfoliokontext (siehe Tabelle S.4 im PDF). Von zentraler Bedeutung ist dabei die Tendenz von EMD, einen bedeutenden Teil der Erträge gerade in den Erholungsphasen nach akuten Marktverwerfungen zu erwirtschaften. Das EM-Renditepolster reicht typischerweise aus, um entweder zusätzliche Spread-Ausweitungen aufzufangen oder höhere Renditen zu erzielen, wenn die Spreads unverändert bleiben.

Das vollständige Dokument inklusive Grafiken und Tabellen finden Sie hier im PDF-Format.

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