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Mit Family-Office-Genen ausgestattet

Mit Family-Office-Genen ausgestattet
08.11.2018 19:00:00

Salomon Strategy Das Kölner Landert Family Office lanciert bereits einen vierten Fonds. Beim Multi-Asset-Produkt setzen sie auf eine neutrale Quote von jeweils 50 Prozent Aktien und Renten. Von Jörn Kränicke



Das Kölner Landert Familiy Office lanciert mit dem vermögensverwaltenden Salomon-Stategy-Fonds bereits den vierten Publikumsfonds. Die Strategie des neuen Fonds basiert auf dem erprobten, schwankungsarmen Multi-Asset-Konzept, das Landert seit Jahren für seine Anleger umsetzt Seine neutrale Allokation liegt bei 50 Prozent Aktien, die überwiegend aus Europa stammen.



Die anderen 50 Prozent werden von Wolfgang Sawazki und seinen Landert-Kollegen in Anleihen aus dem Euro-raum sowie in Alternative Investments wie Währungen, Rohstoffe und Immobilien investiert.


Die Aktien- wie die Rentenquote kann sich jedoch je nach Marktlage zwischen null und 100 Prozent bewegen. Basis für die systematische, aktive Asset Allocation des Salomon Strategy ist eine quantitative Analyse eines breiten ökonomischen Datenkranzes auf Basis eigener Bewertungsmodelle. "Wir kombinieren langfristige Gleichgewichtsmodelle mit fundamental getriebenen Analysen für kurzfristige Anlagezeiträume", sagt Sawazki.

Der Vorstand des Landert Family Office erwartet, eine Rendite über eine Mehrjahresperiode von fünf bis sechs Prozent zu erzielen, bei einer Volatilität von fünf bis sieben Prozent. Bei der Aktienauswahl konzentrieren sich die Kölner auf schwankungsarme, wachstums- und dividendenstarke (> drei Prozent) europäische Titel. "Die finale Titelauswahl erfolgt mit einer systematischen quantitativen Faktorenanalyse mit Fokus auf Free-Cashflow-Wachstum", sagt Sawazki. Beimischen will er noch US-Titel, Japan und Schwellenländer oder Themen wie Öl.

Dies soll mit ETFs umgesetzt werden. Als zusätzliche Alpha-Quellen will Sawazki Mid Caps und Corporate Events wie Übernahmen nutzen. Auf der Rentenseite legen die Kölner ihren Fokus vor allem auf Corporate Bonds und Staatsanleihen im Euroraum. Zudem investieren sie auch in Floater, Währungen, Hybridanleihen sowie in Wandel-und Optionsanleihen. In Fremdwährungen darf nur zu maximal 20 Prozent investiert werden. Das Durchschnittsrating des Fonds soll im Investment-Grade-Bereich liegen.

Fazit: Ein sehr günstiger Multi-Asset-Fonds, der schon ein ordentliches Volumen hat.


Bildquelle: phongphan5922/Fotolia, BÖRSE ONLINE

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