DAX 15.524 0,4%  MDAX 33.227 0,3%  Dow 34.161 0,0%  Nasdaq 14.003 -1,2%  Gold 1.797 -1,2%  TecDAX 3.412 0,0%  EStoxx50 4.185 0,5%  Nikkei 26.170 -3,1%  Dollar 1,1145 0,0%  Öl 90,0 0,3% 

Monatskommentar Dezember 2021

 Monatskommentar Dezember 2021
12.01.2022 00:00:00 Partner News

Geldpolitische Wende in den USA

Die Aktienmärkte profitierten saisonal von einer guten Entwicklung zum Jahresende hin, die auf den Kurseinbruch von Ende November an einsetzte. Angesichts der Inflationsentwicklung verabschiedete sich die US-Notenbank von ihrer bis dahin expansiven Geldpolitik.

Die meisten internationalen Aktienmärkte entwickelten sich im Dezember erfreulich und konnten ihre Verluste aus dem Vormonat mehr als ausgleichen. Der deutsche Aktienindex DAX erzielte ein Plus von 5,20%, der breite europäische Index Stoxx Europe 600 stieg um 5,37% und der US-amerikanische S&P 500 gewann 3,67% hinzu. Der Hongkonger Hang-Seng-Index dagegen bildete eine der wenigen Ausnahmen und beendete den Monat mit einem negativen Ergebnis von -0,99%. Insgesamt stiegen weltweite Aktien, gemessen am MSCI World, um 3,50% - alle Index-Angaben auf Euro-Basis.

Die Aktienmärkte profitierten saisonal von einer guten Entwicklung zum Jahresende die auf den Kurseinbruch von Ende November hin einsetzte. Auf Sektorenebene profitierten alle Sektoren des weltweiten Aktienmarktes, ausgenommen Automobile und der Einzelhandel.

Das beherrschende Thema des Monats Dezember jedoch war - seit dem Auftauchen der Corona-Variante Omikron Ende November – der geldpolitische Kurswechsel der US-Notenbank (Fed) sowie auch anderer Zentralbanken. In den USA stieg die Inflationsrate per Ende November auf 6,8% (Euroraum: 4,9%) gegenüber dem Vorjahresmonat und damit auf den höchsten Wert seit 1982. Lieferprobleme, Materialengpässe und stark steigende Energiekosten sind aktuell die Hauptursachen für die Teuerung. Angesichts dieser Entwicklung verkündete die Fed, das Tempo ihres Taperings, d.h. der Drosselung ihrer Anleihenaufkäufe deutlich zu erhöhen und das Anleihenkaufprogramm damit im März 2022 auslaufen zu lassen. Die Marktteilnehmer rechnen daher mehrheitlich mit drei US-Zinsschritten im Jahr 2022. In Europa hob die Bank von England in einem unerwarteten Schritt ihre Leitzinsen an, erstmals seit 2018, die Europäische Zentralbank jedoch beließ ihre expansive Geldpolitik unverändert.

In der Folge verloren hochwertige Staatsanleihen an Boden. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg um sieben Basispunkte auf 1,51%, während ihre deutschen Pendants mit -0,178% um 17 Basispunkte höher rentierten als im Vormonat.

In Deutschland ging der ifo-Geschäftsklima-Index den sechsten Monat in Folge zurück und betrug zum Jahresende 94,7 Punkte. Der Rückgang ist auf die insgesamt schlechtere Bewertung der aktuellen Lage und der pessimistischen Erwartungen zurückzuführen. Allerdings war der ifo-Geschäftsklima-Index für die Industrie erstmals seit Juni 2021 wieder gestiegen, da die Auftragseingänge deutlich zulegen konnten und die Erwartungen optimistischer ausfielen.

Der Preis für die Feinunze Gold erholte sich leicht und stieg um 1,39% auf 1818,22 US-Dollar. Am stärksten jedoch kletterten im Dezember die Preise für Energie. Der Preis für ein Barrel Öl (Brent) verteuerte sich um 10,2% auf 79,0 US-Dollar und für die Marke WTI um 13,6% auf 76,31 US-Dollar.

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