Moventum: DAX im Minus - US-Geldpolitik stützt nur kurz

Moventum: DAX im Minus - US-Geldpolitik stützt nur kurz
17.07.2019 15:31:07

Marktrückblick

In einer relativ nachrichtenarmen Woche entwickelten sich die weltweiten Aktienmärkte in Summe seitwärts. In Großbritannien wurde das BIP-Wachstum im Mai, wie vom Konsens erwartet, auf 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat beziffert. In den USA nutzte der Vorsitzende der Federal Reserve J. Powell seine Rede vor dem Repräsentantenhaus, um seiner Sorge über die schwächelnde Inflation, die Industrieproduktion und über die Folgen des anhaltenden Handelsstreits Ausdruck zu verleihen. Passend dazu gab es erste Zahlen zur Konsumentenpreis-Steigerungsrate im Juni, welche mit 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zwanzig Basispunkte unterhalb der Rate des Vormonats lag. Die Kernrate steigerte sich dabei um 10 Basispunkte auf 2,1 Prozent.

Der Preis für Öl der Sorte Brent verteuerte sich gegenüber der Vorwoche stark um 3,6 Prozent auf 66,72 US-Dollar je Barrel. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro ab und verbilligte sich um 0,27 Prozent, während der Yen um 0,15 Prozent gegenüber dem Euro aufgewertet wurde.

Die globalen Aktienmärkte entwickelten sich in der vergangenen Woche im Durchschnitt seitwärts, wobei sich regional jedoch ein heterogenes Bild zeigte. Positiv schnitten dabei nur US-amerikanische Aktien ab. Europäische und japanische Titel wiesen Verluste auf. Auch die Emerging Markets mussten Kursrückgänge in Kauf nehmen und verloren mehr als Aktien aus Industriestaaten. In den USA schnitten Small Caps deutlich schlechter als Large Caps ab. In Europa wiesen Small Caps hingegen geringere Verluste als Large Caps auf. Amerikanische Growth-Titel entwickelten sich positiver als Value-Titel, während in Europa Growth- und Value-Aktien keine Unterschiede in ihren Wertentwicklungen zeigten.

Auf Sektorebene entwickelten sich in den USA Unternehmen aus den Bereichen Konsumgüter, Energie und IT am besten, während Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, Rohstoffe und Versorgung Verluste hinnehmen mussten. Ähnlich wie in den USA konnten in Europa Titel aus den Bereichen Energie, Konsumgüter und Versorgung am besten dem Abwärtsdruck widerstehen, während Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzen und Industrie stärkere Verluste einstecken mussten.

Auf dem europäischen Rentenmarkt mussten Staatsanleihen deutliche Verluste verkraften, während Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating sich zwar negativ, aber dennoch robuster entwickelten. Anleihen aus dem Hochzinssegment erfuhren eine leichte Aufwertung. Lokalwährungsanleihen aus den Schwellenländern überzeugten durch eine positive Entwicklung.

Details zur Marktentwicklung können Sie sich hier imPDF-Format downloaden.

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