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Banken: Wonach richtet sich die Stückelung am Geldautomaten?

Banken: Wonach richtet sich die Stückelung am Geldautomaten?
12.06.2019 03:20:00

Sie fragen, wir antworten! Die Redaktion von Euro am Sonntag beantwortet Leseranfragen zu Rechts-, Finanz- und Versicherungsthemen. Von Martin Reim, Euro am Sonntag

Angenommen, ich will mir etwas am Geldauto­maten auszahlen lassen. Wie entscheidet sich, in welcher Stückelung die Scheine kommen?

€uro am Ssonntag: Grundsätzlich entscheidet das ausgebende Institut, mit welchen Banknoten seine Automaten bestückt werden. Manche verzichten komplett auf Fünf-Euro-Scheine oder auf alle Scheine jenseits der 50 Euro. Das hängt auch mit der Bauart der Automaten zusammen. Standard sind nur vier Kammern, beim Komfortmodell reicht es für alle Arten von Euro-Scheinen. Allerdings wird Letzteres nur selten eingesetzt. Zu den wenigen Ausnahmen zählt die Frankfurter Sparkasse, die an ihren sogenannten Großgeldautomaten bis vor Kurzem sogar 500-Euro-Scheine ausgegeben hat. Seit die Bundesbank Ende April die Ausgabe der lila Noten beendete, ist hier spätestens beim 200-Euro-Schein Schluss.

In welcher Stückelung tatsächlich ausbezahlt wird, hängt unter anderem davon ab, wie viele ­Exemplare der jeweiligen Banknotenart vorrätig sind (der Automat erkennt den Füllstand seiner ­Fächer). Gibt es beispielsweise nur noch wenige Zwanziger, werden 60 Euro vermutlich mit einmal 50 und einmal zehn ausbezahlt - außer, der Kunde verlangt bei der individuellen Eingabe explizit nach Zwanzigern.

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Bildquelle: Kai Pfaffenbach/Reuters