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Mietpreisbremse: Was Mieter und Vermieter wissen sollten

Mietpreisbremse: Was Mieter und Vermieter wissen sollten
09.03.2015 08:01:00

Der Bundestag hat am Donnerstag die Mietpreisbremse verabschiedet, die Mieter in Ballungsräumen vor großen Preissprüngen beim Wohnungswechsel schützen soll. Nun fehlt nur noch die Zustimmung vom Bundesrat. Hier die wichtigsten Fakten zum Gesetz.

Nach der Verabschiedung der Mietpreisbremse durch den Bundestag dürfte es noch einige Wochen dauern, bevor sie greift. Jedes Bundesland muss noch Gebiete als "angespannte Wohnungsmärkte" ausweisen. Nur dort darf bei einem Mieterwechsel die Wohnungsmiete höchstens zehn Prozent teurer werden als für eine vergleichbare Wohnung derselben Größe und Lage. Für Neubauten nach dem 1. Oktober 2014 gilt das nicht. Umfassend modernisierte Wohnungen sind bei Erstvermietung davon ausgenommen. Kein Land ist gezwungen, die Mietpreisbremse überhaupt zu installieren.

Für Makler gilt bei Wohnungsvermietungen künftig das Bestellerprinzip: Wer ihn beauftragt, bezahlt ihn. Das gilt bundesweit ab dem zweiten Monat nach Inkrafttreten des Gesetzes. Wenn der Bundesrat am 27. März zustimmt und das Gesetz im April verkündet wird, greift das Bestellerprinzip also ab 1. Juni.

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