Sie fragen, wir antworten! Die Redaktion von Euro am Sonntag beantwortet Leseranfragen zu Rechts-, Finanz- und Versicherungsthemen. Von Maren Lohrer, Euro am Sonntag

Ich besitze von früheren Reisen noch Travellerschecks von American Express. Was soll ich damit tun?

€URO AM SONNTAG:

Auch ohne die Corona-bedingten Reisebeschränkungen nutzen Ihnen die Travellerschecks nicht mehr viel. "Reiseschecks werden im Ausland kaum noch akzeptiert", heißt es bei der Stiftung Warentest. American Express hat den Verkauf schon 2015 eingestellt. Dennoch müssen Sie sich nicht sorgen. American Express betont auf der Homepage, diese Scheine "verlieren nie ihre Gültigkeit".

Zum anderen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, sie zu Geld zu machen: American Express: Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/101 23 62 gibt es Hilfestellung. Eine Erstattung per Verrechnungsscheck oder Banküberweisung ist möglich. Auf https://tcplfweb. americanexpress.com/TCLocator/search. do?lang=de finden sich weitere Informationen.

Reisebank: An allen großen Flughäfen hierzulande und in vielen Innenstädten sind Filialen der Reisebank zu finden. Sie ist eine Tochter der DZ Bank und auf ausländische Zahlungsmittel spezialisiert. Beim Ankauf der Travellerschecks von American Express werden zwei Prozent vom Nennwert, mindestens aber zehn Euro Gebühren fällig. Nur die Rücknahme von dort gekauften Reiseschecks ist gegen Originalkaufbeleg kostenfrei.

Volks- und Raiffeisenbanken: In allen Filialen können Kunden die Travellerschecks von American Express zurückgeben. Die Gebühren variieren je nach Institut.

Übrigens: Wer noch Reiseschecks von Thomas Cook besitzt (deren Ausgabe endete 2008), findet Informationen auf der Internetseite travelex.co. uk/uk/personal/TC_visamcard.aspx. Obwohl Thomas Cook 2019 in Insolvenz ging, ist die Rückgabe nicht tangiert - ein anderes Unternehmen hatte die Sparte zuvor übernommen.