DAX 15.604 -1,9%  MDAX 33.642 -2,0%  Dow 34.367 -1,0%  Nasdaq 14.531 -2,1%  Gold 1.831 -0,5%  TecDAX 3.504 -2,4%  EStoxx50 4.230 -1,6%  Nikkei 27.522 -0,9%  Dollar 1,1343 0,3%  Öl 87,8 0,4% 
DAX-CHARTANALYSE

DAX-Chartanalyse: Vom jüngsten Crash lernen

DAX-Chartanalyse: Vom jüngsten Crash lernen
08.12.2021 09:30:00

Der Deutsche Aktienindex hat sich von seinem neuestem Einbruch wieder erholt - doch für wie lange? Anleger können einige Erkenntnisse aus dieser Entwicklung ziehen, die in den nächsten Monaten hilfreich sein dürften. Von Andreas Büchler



Der DAX hat zunächst zwischen 15.050 und 15.450 einen Boden gebildet, bevor er diese Spanne nach oben verlassen hat und damit die Stabilisierung bestätigte. Erst ein erneuter Rückfall unter diese Zone wäre ein frisches Krisensignal, doch danach sieht es aktuell nicht aus. Stattdessen werden die Obergrenzen des kurzfristigen Schwankungsbandes (rot) ausgereizt, es zeigt den wahrscheinlich verfügbaren Bewegungsspielraum, der für heute bereits so gut wie ausgeschöpft ist. Bis zu einem weiteren Anstieg an das nächste Kursziel auf der untergeordneten Zeitebene an der stärker gehandelten Zone bei 16.000 / 16.100 müssen sich Anleger also vielleicht noch etwas gedulden.




Die positive Prognose wird auch durch die sogenannte "Inselumkehr" untermauert, die sich in den vergangenen Tagen ausbildete: Dabei stürzen die Kurse erst mit einer Notierungslücke (gap) nach unten ab, und bewegen sich dann in einem isolierten Bereich, der Insel, die sie mit einem weiteren Kurssprung nach oben wieder verlassen. Ursächlich dafür waren Ängste vor der neuen Coronavirus-Mutation Omikron, die sich durch neue Meldungen bezüglich der geringeren Gefährlichkeit dieser Variante schnell wieder relativiert haben.

Somit kann der alten Börsenweisheit "Politische Börsen haben kurze Beine" nun auch der Anhang "... und Covid-Börsen auch" hinzugefügt werden. Anleger können daraus lernen, dass insbesondere in den Wintermonaten immer wieder mit steilen Kursbewegungen nach unten durch neue Schreckensmeldungen von der Covid-Front gerechnet werden muss. Diese stellen aber eher Einstiegsgelegenheiten dar, da sich der Effekt auf die Preise bislang nie als langfristig herausgestellt hat.





Trading-Idee: Long-Positionen wie die WKN MA7DL0 von Morgan Stanley waren zuletzt eher etwas für Mutige, können bei einer weiteren Erholung allerdings schnell von vormals deutlich unter zehn Euro auf 15 Euro und mehr an Wert zulegen. Daher werden sie mit zunehmender Stabilisierung des Marktes nun auch für immer mehr Anleger interessant.

Short-Zertifikate wie die WKN MA9AWW erwiesen sich dagegen in den Vorwochen als gute Absicherung nach unten, hier war die jüngste Empfehlung zu Teilgewinnmitnahmen aber rückblickend richtig. Wer allerdings eine Rest-Absicherung beibehalten will, kann weiter zu diesen Papieren greifen.


Die wöchentlich aktualisierte, mittelfristige Marktanalyse finden Sie hier


Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 16.100,00 schwach
Oberes Ziel 1 16.000,00 schwach
Unteres Ziel 1 15.400,00 schwach
Unteres Ziel 2 15.050,00 schwach


Trading-Ideen

Trading-Idee für steigende Kurse Trading-Idee für fallende Kurse
Basiswert DAX Basiswert DAX
Produktvorstellung Turbo Long Produktvorstellung Turbo Short
WKN MA7DL0 WKN MA9AWW
Emittent Morgan Stanley Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos Laufzeit 18.02.22
Basispreis 14.468,78 Basispreis 17.100,00
Knock-Out-Schwelle 14.468,78 Knock-Out-Schwelle 17.100,00
Hebel 11,00 Hebel 11,00
Kurs in EUR 13,00 Kurs in EUR 13,00

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die jeweilige WKN: MA7DL0, MA9AWW. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise* zu dieser Werbung.

Indizes in diesem Artikel

DAX 15.603,88 -1,94%
pagehit