DAX-SCHLUSSBERICHT

DAX gibt nach

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WKN: A1CX3T ISIN: US88160R1014 Tesla

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01.03.2021 - 19:57
16.02.2021 17:38:00

Der DAX hat sich am Dienstag von seiner schwächeren Seite gezeigt. Der Leitindex schloss 0,3 Prozent im Minus bei 14.064,60 Punkten.

Der DAX hat sich am Dienstag erneut an sein jüngstes Rekordhoch aus der vergangenen Woche angenähert. Am Nachmittag drehte der Leitindex dann aber ins Minus.

Auf neue Bestwerte kletterten die US-Börsen: Der US-Leitindex Dow Jones stieg zur US-Markteröffnung auf 31.472,08 Punkte. Auch Nasdaq und S&P 500 erreichten neue Rekorde (14.152,215 und 3.939,61 Zähler). Für die gute Stimmung an den Börsen sorgte weiterhin die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Corona-Pandemie, eine starke Erholung der Wirtschaft und eine schnelle Verabschiedung des rund zwei Billionen US-Dollar schweren US-Hilfspaketes.

Besonders im Blick stand am Dienstag der Kryptomarkt. Die älteste Kryptowährung, der Bitcoin stieg erstmals über die 50.000-Dollar-Marke. Den Startschuss für die aktuelle Rally gab Tesla mit der Bekanntmachung, 1,5 Milliarden in die Bitcoin investiert zu haben. Elon Musk, Chef des des Elektroautobauers, gilt als Fan von Kryptowährungen. Er hatte in den vergangenen Wochen sowohl Bitcoin als auch anderen Internet-Währungen mit positiven Tweets Auftrieb gegeben. Außerdem kündigte der Kreditkarten-Anbieter Mastercard an, sein Zahlungsnetzwerk für Kryptowährungen zu öffnen.

An die DAX-Spitze kletterte die Deutsche Bank. Die Aktie des Energiekonzerns RWE fiel an das Index-Ende.

Was am Dienstag an der Börse außerdem wichtig war


Adidas trennt sich von Reebok
Der Sportartikelhersteller Adidas bereitet die Trennung von seiner US-Tochter Reebok vor. So soll ein formaler Verkaufsprozess eingeleitet werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In Zukunft will sich Adidas ganz auf seine Marke mit den drei streifen konzentrieren. Der Konzern sei zu dem Schluss gekommen, "dass Reebok und Adidas ihr Wachstumspotenzial unabhängig voneinander deutlich besser ausschöpfen können", erklärte Vorstandschef Kasper Rorsted. Der Adidas-Aktienkurs reagierte unter dem Strich kaum.

Disney+ erweitert Angebot mit 'Star' - Abopreis steigt
Der Streamingdienst Disney+ erhält einen weiteren Programmbereich. Er heißt Star und erweitert ab dem 23. Februar das bislang aus Cartoons, Naturdokus, Kinderfilmen, Star Wars und Superheldenverfilmungen bestehende Programm um Spielfilme, Serien und Dokumentationen. Die zum Start rund 270 Produktionen stammen von Disney-Studios wie 20th Television, Searchlight Pictures oder Touchstone Pictures.

Die Post testet neue Art von Abholstationen - Pilotprojekt in NRW
Die Deutsche Post hat ein Pilotprojekt mit neuen Paketabgabe- und Abholautomaten gestartet. In Würselen bei Aachen ging am Dienstag die bundesweit erste "Poststation" in Betrieb, an der Verbraucherinnen und Verbraucher Pakete aufgeben, Briefmarken kaufen und einen eingebauten Briefkasten nutzen können. Ende Februar sollen an der gelben Box auch Videoberatungen mit Post-Mitarbeitern möglich sein. Es ist eine Erweiterung der "Packstationen", bei denen es nur um Pakete geht und von denen es bundesweit schon mehr als 6500 gibt.

Corona-Krise lässt Gewinn von Reifenhersteller Michelin einbrechen
Die Corona-Krise hat dem französischen Reifenhersteller Michelin einen herben Umsatz- und Gewinnrückgang eingebrockt. Allerdings verdiente das Unternehmen im laufenden Geschäft besser als gedacht. Für das laufende Jahr rechnet das Management wieder mit besseren Geschäften, wie Michelin am Montagabend in Clermont-Ferrand mitteilte. Das Niveau aus dem Jahr vor der Pandemie dürfte aber auch 2021 außer Reichweite bleiben.

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen hellen sich überraschend auf
Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Februar überraschend aufgehellt. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 9,4 Punkte auf 71,2 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit September 2020. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang auf 59,5 Punkte gerechnet.

rtr/dpa-AFX/fh

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