DAX-SCHLUSSBERICHT

Dax legt zum Wochenschluss wieder etwas zu

 Dax legt zum Wochenschluss wieder etwas zu
23.11.2018 10:07:43

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX 30) hat sich nach seinem erneuten Rückschlag ein wenig stabilisiert. Der deutsche Leitindex stand im frühen Handel am Freitag 0,43 Prozent höher bei 11 185,86 Punkten.

Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDAX rückte um 0,08 Prozent auf 23 111,77 Punkte vor. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) ging es etwas deutlicher nach oben.

Derweil bleibt der Dax angezählt. Auf Wochensicht steuert das Barometer aktuell auf ein Minus von mehr als 1 Prozent zu. Nach seinem Rutsch am Dienstag bis auf fast 11 000 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Ende 2016 hatte sich die Erholung zur Wochenmitte als Strohfeuer erwiesen.

In den Vereinigten Staaten indes findet nach dem Feiertag "Thanksgiving", an dem die Börsen geschlossen waren, an diesem Freitag nur ein verkürzter Handel statt. Der Tag ist bekannt als "Black Friday" und besonders wichtig für das Weihnachtsgeschäft im US-Einzelhandel. Konsumenten werden mit hohen Rabatten in die Läden gelockt. Weil viele Marktteilnehmer den Feiertag und den "Black Friday" für ein langes Wochenende nutzen, geht es an den Börsen vergleichsweise ruhig zu.

Hierzulande zog vor allem GEA Aufmerksamkeit auf sich. Der Maschinenbauer rechnet nach einigen Rückschlägen mit noch mehr Herausforderungen im kommenden Jahr. Vor dem Hintergrund wiederholter Enttäuschungen sackten die Aktien am MDax-Ende um knapp 12 Prozent ab. Gea komme mit seinem Umbau einfach nicht voran, bemängelten die Analysten der Citigroup. Die Geschäfte müssten weiter dezentralisiert werden, ähnlich wie bei anderen europäischen Maschinenbauern.

Im Dax blieben die Anteilsscheine des Stahl- und Industriekonzerns thyssenkrupp auf Erholungskurs und stiegen um knapp 2 Prozent. Um gut 1 Prozent nach oben ging es für die Papiere der Lufthansa. Sie profitierten von den weiter fallenden Ölpreisen und damit von der Aussicht auf sinkende Kerosinkosten. Die Ölpreise stehen unter anderem wegen anhaltender Wachstumssorgen unter Druck./la/fba

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