WOCHENAUSBLICK

Firmenbilanzen von Deutsche Bank, BASF und Co geben Börsen Richtung vor - VW im Blick

Firmenbilanzen von Deutsche Bank, BASF und Co geben Börsen Richtung vor - VW im Blick

WKN: 940602 ISIN: NL0000009538 Philips N.V.

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18.01.2021 - 14:01
23.10.2016 15:00:00

Eine Flut von Firmenbilanzen wird Anleger in der neuen Woche in Atem halten. Die Berichtssaison ist in den USA bereits in vollem Gange und kommt nun auch in Europa in Fahrt: Mit der Deutschen Bank und Volkswagen legen auch die beiden Unternehmen Zahlen vor, die zuletzt die Schlagzeilen beherrscht haben.

"Dabei wären steigende Gewinne am Ende des Tages die besten Argumente für steigende Aktienkurse", heißt es bei den Experten der Weberbank. "Aus unserer Sicht überwiegen die Chancen für steigende Kurse."



In der abgelaufenen Woche hatte der Dax mit rund 10.700 Punkten bereits rund ein Prozent gutgemacht. In den kommenden Tagen legt nun mehr als ein halbes Dutzend Dax-Firmen ihre Zwischenbilanz vor. Dazu gehört der Pharmakonzern Bayer (Mittwoch), der den US-Saatgutanbieter Monsanto für 66 Milliarden Dollar übernehmen will. Am Donnerstag ist die krisengebeutelte Deutsche Bank an der Reihe, der wegen Tricksereien am US-Immobilienmarkt eine Geldstrafe von 14 Milliarden Dollar droht. Rund eine Woche nach dem schweren Unglück in der Ludwigshafener Anlage veröffentlicht auch der Chemiekonzern BASF seine Geschäftszahlen.


BILANZ BEI VW NICHT SO WICHTIG WIE DIESELGATE-VERGLEICH



Am Donnerstag öffnet auch Volkswagen seine Bücher. Wichtiger ist aus Anlegersicht aber ein Termin zwei Tage zuvor: Am Dienstag will das Bundesbezirksgericht San Francisco offiziell bekanntgeben, ob es dem milliardenschweren "Dieselgate"-Vergleich des Autobauers grünes Licht gibt. Richter Charles Breyer hat bereits Zustimmung signalisiert. Wegen der Manipulation von Abgaswerten müssen die Wolfsburger die betroffenen US-Fahrzeuge reparieren oder von den Kunden zurückkaufen.

In den USA stehen zudem die Zahlen des Elektronik-Konzerns Apple (Dienstag), der Google-Mutter Alphabet und der Online-Händler Amazon (beide Donnerstag) auf dem Terminplan. Aus dem europäischen Ausland erwarten Experten die Zwischenbilanzen der Siemens-Konkurrenten Philips (Montag) und ABB (Donnerstag) sowie des Autobauers Fiat (Mittwoch).

BRITISCHES WACHSTUM UND IFO-INDEX IM BLICK



Auf der Konjunkturseite warten Investoren gespannt auf die britischen Wachstumszahlen für das dritte Quartal am Donnerstag. Sie beschäftigt unter anderem die Frage, ob und wie sich die Diskussion um eine "harten" oder "sanften" Brexit auf die dortige Konjunktur auswirkt. Bei letzterem erhält sich Großbritannien durch Kompromisse in den Scheidungsverhandlungen mit der EU Zugang zum europäischen Binnenmarkt.

Hinweise auf die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen liefert der Ifo-Index am Dienstag. Am Freitag stehen der Geschäftsklimaindex und das Stimmungsbarometer der Verbraucher auf der Agenda.

rtr

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