ANALYSE

Goldpreis: Was der "Shutdown" in den USA für das Edelmetall bedeutet

Goldpreis: Was der

WKN: A1CZTX ISIN: US12503M1080 CBOE Holdings Inc

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21.01.2019 - 08:05
10.01.2019 04:00:00

Seit über zwei Wochen herrscht in den USA ein teilweiser Stillstand der Regierungsgeschäfte - der sogenannte "Shutdown". Dies betrifft auch Goldinvestoren. Von Jörg Bernhard



"Shutdowns" sind in den USA mittlerweile zu einer regelmäßigen Erscheinung geworden. Seit 1976 gab es insgesamt 20 Haushaltssperren, von denen die längste im Dezember 1995 über 21 Tage angedauert hat. Am vergangenen Freitag drohte US-Präsident Donald Trump, dass sich die aktuelle über Monate oder Jahre ziehen könnte. Auch Goldanleger sind davon betroffen, schließlich müssen sie derzeit auf den von der US-Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission normalerweise am Freitagabend veröffentlichten Commitments of Traders-Report verzichten. Das jüngste Update (Quelle: www.cftc.gov) basiert auf den Daten vom 18. Dezember. Neben den Futures auf Gold sind von dem Wegfall wichtiger Informationen übrigens die Terminkontrakte aller Basiswerte betroffen. Da die Terminmärkte den Goldpreis besonders stark beeinflussen, fehlen den Marktakteuren wegen des Streits um die Finanzierung der von Trump gewünschten Mauer an der Grenze zu Mexiko wichtige Informationen. Die in den vergangenen Wochen zu beobachtende freundliche Tendenz des gelben Edelmetalls legt allerdings die Vermutung nahe, dass sich große Terminspekulanten (Non-Commercials) weiterhin im Kaufmodus befinden.



Im vergangenen Jahr war dies nicht immer der Fall. Noch im Januar war bei Großspekulanten eine Netto-Long-Position (Optimismus überwiegt) in Höhe von 214.700 Futures registriert worden. Von Mitte August bis Anfang Oktober überwog unter dieser Gruppe von Marktakteuren - erstmals seit August 2002 - der Pessimismus. Im Tief rutschte die Netto-Short-Position (Pessimismus überwiegt) sogar auf 38.200 Kontrakte ab. Von diesem Stimmungstief sind wir mittlerweile aber ein gutes Stück entfernt, schließlich waren Großspekulanten am 18. Dezember mit 76.000 Futures netto long. Vom Allzeithochs sind wir aber weiterhin meilenweit entfernt. Dieses wurde nämlich im Juli 2016 mit 367.000 Kontrakte erzielt.


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Bildquelle: Degussa Goldhandel GmbH

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