Der Kurs von Bayer ist seit Donnerstag erneut nach oben explodiert und befindet sich nun kurz unter dem Allzeithoch bei 114,20 Euro. An dieser Schwelle sollten die Notierungen zwar mittel- bis langfristig vorbei ziehen können, doch kurzfristig sprechen mehrere Punkte zunächst für Gewinnmitnahmen. Insbesondere der stark überkaufte Zustand der Aktie ist alarmierend, der Kurs ist so weit von seinem Monatsdurchschnitt entfernt wie nur ganz selten in den vergangenen zwei Jahren (siehe blauer Indikator unter dem Tageschart). Der Abstand zum Monatsmittel beträgt aktuell rund 7,7 Prozent, ein Niveau das in der Vergangenheit stets eine Konsolidierung einläutete.



Dadurch werden nun nicht zwangsläufig Verluste folgen, aber schon das geringfügige Realisieren von Profiten kann die Aktie so weit fallen lassen, dass sich die unten vorgestellte Trading-Idee im Wert verdoppelt. Im Gegenzug droht der Totalverlust, wenn die Aktie über 114,40 Euro klettert, diese Spekulation ist also nur was für hartgesottene Anleger. Allerdings reicht schon ein homöopathischer Kursrückgang bis knapp über die 112er-Marke für ein Plus von mehr als 100 Prozent. Angesichts des viel zu steilen Anstiegs der vergangenen Tage ein sehr wahrscheinliches Szenario.

Auf Seite 2: Die Trading-Idee im Detail

































Andreas Büchler ist Herausgeber des "Index-Radar", der größte tägliche Börsenstatistik-Report Deutschlands. Der Experte für Handelssysteme ist zudem Vorstand der Qarat AG, einer auf Quantitative Analyse und Algorithmic Trading spezialisierten Forschungsgesellschaft.

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Hebel 25+ - Wichtige Informationen

In der Rubrik "Hebel 25+" veröffentlichen wir Trading-Ideen für hochspekulative Anleger. Die vorgestellten Turbozertifikate bieten Gewinnchancen von 100 Prozent und mehr. Doch stehen den möglichen hohen Erträgen entsprechend hohe Risiken bis hin zum Totalverlust gegenüber.

Bei einem Hebel von 25 genügt bereits eine Kursbewegung der Aktie von vier Prozent in die falsche Richtung, und das eingesetzte Kapital ist vollständig verloren. Die gleiche Kursbewegung in die richtige Richtung verdoppelt dagegen den Einsatz. Die hier vorgestellten Hebelprodukte sind auf Grund des Risikos nur als Depotbeimischung geeignet. Der Verlust des eingesetzten Kapitals bei mehreren Trades hintereinander sollte verschmerzbar sein, und keine großen Lücken ins Depot reißen.

Umgekehrt genügen angesichts der starken Hebelwirkung bereits vergleichsweise kleine Beträge, um Gewinne im hohen zweistelligen oder sogar dreistelligen Bereich zu erzielen und dem eigenen Portfolio auf diese Weise einen schönen Rendite-Kick zu geben.

Bei den von uns ausgesuchten Turbos verzichten wir meist auf Stoppkurse und wählen dafür eine möglichst genau zur nächsten charttechnischen Unterstützung passende Knock-Out-Schwelle. Somit können Anleger unmittelba nach dem Kauf eines Papiers eine limitierte Verkaufsorder mit dem Zielkurs an ihre Bank bzw. ihren Broker geben, und müssen die Position anschließend nicht mehr dauerhaft im Auge behalten.

Es gilt dann das Alles-oder-Nichts-Prinzip: entweder der Einsatz ist verloren, oder die Spekulation geht auf. Bei Hebeln von 100 oder mehr reicht bereits eine Kursbewegung der Aktie von nur einem Prozent, um den Einsatz zu verdoppeln (oder zu verlieren), zwei Prozent würden den Einsatz verdreifachen. Dies kann bereits wenige Stunden nach dem Kauf der Fall sein. Erfahrene Zocker wissen auch die Quote zu schätzen: Einem Verlustrisiko von maximal 100 Prozent stehen manchmal Gewinnchancen von 200 oder mehr Prozent gegenüber.