Jetzt kommt der erste Devisenschein ins Derivate-Depot, und als Basis ausgesucht haben wir uns den Euro zum japanischen Yen. Zugegeben: keine ungefährliche Sache, wie der Flash-Crash vom Jahresbeginn zeigt, als der Euro in wenigen Minuten von um fast fünf Yen absackte. Die charttechnischen Faktoren sind aber klar definiert, so dass durchaus eine Inliner-Wette gewagt werden kann. Das Risiko wird nicht zuletzt über den Depotanteil gesteuert, der ganz bewusst unter vier Prozent gehalten wird.

Immerhin ist der ausgewählte Schein auf Sicht von gut drei Monaten für einen Gewinn von 180 Prozent gut. Wir haben 260 EUR/JPY-Scheine DC0Y6Z zu 3,57 Euro aufgenommen. Auf 10,00 Euro geht es nach oben, sofern die Range 120,00 bis 129,00 Yen bis zum 3. Mai intakt bleibt. Auf Schlusskursbasis liegt das 18-Monats-Tief bei 122,55 Yen und das letzte bedeutende Fibonacci-Retracement der Erholung vom Crash-Tief liegt um 121,25 Yen.

Dagegen wird die derzeit näher liegende obere Schwelle nicht zuletzt vom viermonatigen Abwärtstrend um 127,5 Yen geschützt. Das ist eine gute Orientierung für den Stop loss. Während der bisherigen knapp dreiwöchigen Laufzeit lag das Tief des Inliners im 2,50er Bereich. Dazu lassen wir noch einen deutlichen Puffer und platzieren den ersten Stoppkurs bei 1,40 Euro. Erstmals angehoben werden kann der Stoppkurs beim mit plus sieben Prozent bereits schön angestiegenen Atos-Bonus-Cap-Zertifikat HX598R, und zwar von 117,50 auf 125,50 Euro.



Name EUR/JPY-Inliner
WKN DC0Y6Z
Kaufkurs 3,57 €
Untere Schwelle 120,00 Yen
Obere Schwelle 129,00 Yen
Laufzeit 03.05.19
Stoppkurs 1,40 €