Wenn der Gesamtmarkt fällt, trifft es unbeliebte Aktien oft besonders hart. Ein Paradebeispiel dafür ist die Deutsche Bank, die ohne große Unterbrechungen bereits seit Jahresbeginn verkauft wird, und dabei schon mehr als 40 Prozent an Wert verloren hat. Dennoch scheint das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht zu sein. Banken sind außer Mode, es finden sich einfach nicht genug Käufer für eine Bodenbildung.

Selbst wenn das jüngste Zwischentief vom Monatsanfang nicht mehr erreicht wird, können Anleger mit der unten vorgestellten Trading-Idee aus unserer Rubrik Hebel25+ bereits rund 66 Prozent Plus erzielen. Dazu muss die Aktie nur wieder zurück in Richtung der 200-Tage-Linie und der horizontalen Unterstützung bei 25 Euro fallen. Das ist derzeit ohnehin das wahrscheinlichste Szenario. Wird darüber hinaus sogar die nächste Haltezone bei 24,20/24,40 Euro noch einmal getestet, verdoppelt sich der Gewinn des Zertifikates noch einmal. Dann lohnt sich das Risiko des Totalverlustes (wenn die Aktie über 27 Euro steigt). Anleger sollten die Gefahr aber kennen, und wie immer bei Hebel25+ nur Kleinstbeträge setzen.

Um jedoch den Widerstand bei 27 Euro zu erreichen und zu knacken müsste die Aktie erst aus dem seit Jahresbeginn bestehenden Abwärtstrendkanal ausbrechen. Dies ist bereits mehrfach misslungen, zuletzt erst vor zwei Tagen. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist somit trotz der Totalverlustoption sehr attraktiv.


































Andreas Büchler ist Herausgeber des "Index-Radar", der größte tägliche Börsenstatistik-Report Deutschlands. Der Experte für Handelssysteme ist zudem Vorstand der Qarat AG, einer auf Quantitative Analyse und Algorithmic Trading spezialisierten Forschungsgesellschaft. Bei der Market Technicians Association, New York, absolvierte er die "Chartered Market Technician"-Prüfungen Level 1 und 2. Seine Analysen erschienen unter anderem bereits bei der Financial Times Deutschland und dem Zertifikatejournal.

www.index-radar.de