Allianz will HUK-Coburg in der Autoversicherung überholen
· Börse Online Redaktion
Klares Ziel sei es, den Absatz zu steigern und Marktanteile zurückzugewinnen. "Wir sind in vielen Bereichen marktführend. Wir haben auch den Anspruch, das in der Autoversicherung zu sein."
Die HUK-Coburg hat die Allianz mit einer Billigstrategie immer stärker abgehängt. Ende 2016 waren beim Marktführer 11,2 Millionen Fahrzeuge versichert, bei Allianz Deutschland, deren Autoversicherung als teuer gilt, nur noch 8,3 Millionen. Mit der neuen Autoversicherung setze die Allianz aber nicht nur auf den Preis, betonte Müller. "Es wird für manche Kunden teurer, für manche günstiger. Wir werden beide Fälle haben." Trotzdem seien die neuen Produkte wettbewerbsfähiger. Wann er den größeren Rivalen eingeholt haben will, sagte Müller nicht. Erste Effekte sollen in eineinhalb Jahren zu sehen sein.
Am Renditeanspruch mache die Allianz dabei keine Abstriche. Weil die neuen Produkte weniger komplex seien, könne man kostengünstiger arbeiten. Der Versicherer habe 18 Monate lang an der Neuaufstellung gearbeitet. "Wir haben in der Entwicklung keinen Stein auf dem anderen gelassen", sagte Müller. "Wir haben bisher nicht vom Kunden her gedacht", räumte er ein. Neue Kunden müssten nun vor dem Vertragsabschluss 30 Prozent weniger Fragen beantworten.
Wenigfahrer sollen den Kasko-Schutz - etwa für Oldtimer - künftig auch tageweise buchen können. Ein Test läuft im Oktober an. Die Telematik-Tarife, die bisher 40.000 Fahranfänger nutzen, sollen auf Autofahrer über 30 Jahre ausgeweitet werden. Bei den Telematik-Tarifen richtet sich die Versicherungsprämie nach dem Fahrverhalten, das mit einem Gerät im Auto überwacht wird. Für Hybrid- und Elektroautos bietet die Allianz künftig 20 (bisher 10) Prozent Nachlass auf die Prämie.
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