Die robuste Nachfrage nach Autos hat dem Fahrzeugzulieferer Grammer leichte Zuwächse beschert. Im abgelaufenen Quartal kletterte der Umsatz binnen Jahresfrist um knapp sieben Prozent auf 352,7 Millionen Euro, wie die Oberpfälzer am Mittwoch mitteilten. Der Gewinn lag mit 9,8 Millionen Euro leicht über dem Vorjahreswert. Während das Geschäft mit Auto-Interieur gut gelaufen sei, hätten sich Sitze für Nutzfahrzeuge schlechter verkauft. Grammer habe den Einbruch des brasilianischen Lkw-Markts und das schwache Neugeschäft mit Nutzfahrzeugen in China zu spüren bekommen.

Ende Mai wechselt Grammer zudem seinen Finanzvorstand aus. Volker Walprecht lege aus persönlichen Gründen sein Amt nieder. Zum Nachfolger berief der Aufsichtsrat den früheren Continental -Manager Gerard Cordonnier.

Reuters