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BO-TITELGESCHICHTE

Apple-Aktie, Alphabet, Microsoft & Co: Was die größten Konzerne der Welt wirklich taugen

WKN: ISIN: JP3832900009 PLATZ Co.,Ltd.
26.01.2016 07:26:00

Sie gelten als Aushängeschilder der Weltwirtschaft, ihre Aktien - größtenteils zumindest - als solide Kapitalanlagen: Die nach Börsenwert 30 größten Unternehmen der Welt. Die Redaktion hat den "Welt-DAX" unter die Lupe genommen und festgestellt, dass die Internetgiganten Alphabet, Amazon und Facebook im vergangenen Jahr die größten Sätze nach vorn gemacht haben. Deutsche Werte fehlen in der von US-Konzernen dominierten Rangliste. Von Jens Castner und Roland Frank

Steht die Wachablösung kurz bevor? Als die Redaktion in Ausgabe 05/2015 die größten Konzerne der Welt - gemessen am Börsenwert - unter die Lupe nahm, war Apple mit mehr als 220 Milliarden Euro Vorsprung unangefochtene Nummer 1. Damals übrigens vor dem Ölkonzern ExxonMobil.

Zum Jahresende 2015 trennten den Hersteller von iPhone, iPad und Co nur noch 55 Milliarden Euro vom Zweitplatzierten, der mittlerweile Alphabet heißt. Der Internetkonzern, der bis vor Kurzem noch als Google firmierte und vor allem für die gleichnamige Suchmaschine bekannt ist, hat nicht nur Exxon, sondern auch den Softwaregiganten Microsoft und Berkshire Hathaway, die Beteiligungsgesellschaft von Börsenlegende Warren Buffett, überholt. Wenn sich der Trend fortsetzt, könnte Apple noch in diesem Jahr vom Thron gestoßen werden.

Überhaupt waren die Internetwerte unter den sogenannten Mega-Caps, das sind Unternehmen mit einem Börsenwert von mehr als 100 Milliarden US-Dollar, im vergangenen Jahr der Renner. Facebook verbesserte sich von Platz 20 auf Rang 7. Das weltgrößte Internetkaufhaus Amazon, im Vorjahr noch gar nicht in der Rangliste enthalten, katapultierte sich mit einer Kursverdopplung auf Platz 6.

Ob das die Folge einer Blasenbildung ist oder ein unaufhaltsamer Vormarsch der Internet-Geschäftsmodelle, muss die Zukunft zeigen. Zumindest bei Alphabet - mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von knapp 22 für dieses und 19 für nächstes Jahr durchaus noch akzeptabel bewertet - geht die Redaktion nicht von einer irrationalen Übertreibung aus.

Chinesen rutschen ab



Auch die Tatsache, dass nicht alle Internetwerte zulegen konnten, spricht gegen die Theorie der Blase. Der chinesische Hoffnungsträger Alibaba etwa (im Vorjahr Platz 12) blieb hinter den Erwartungen zurück und rutschte von Platz 12 auf Rang 20 ab. Und das war wohl noch nicht alles. Denn der scharfe Kurseinbruch chinesischer Aktien ist in unserer Tabelle noch gar nicht erfasst, weil wir die Auswertung zur besseren Vergleichbarkeit ab sofort immer zum Jahresende vornehmen und in einer der ersten beiden Ausgaben veröffentlichen werden. In der Zwischenzeit hat Alibaba noch einmal rund zehn Prozent eingebüßt und wäre somit noch weiter nach hinten durchgereicht worden.

Auch die drei anderen chinesischen Unternehmen, die im Konzert der 30 Schwergewichte mitspielen - der Telekommunikationsanbieter China Mobile sowie die Finanzwerte ICBC und China Construction Bank - mussten im Zuge des verheerenden Jahresbeginns Federn lassen. Ob China nach den alles dominierenden USA im nächsten Jahr noch die zweitgrößte Fraktion stellen wird, erscheint fraglich.

Würde ein chinesischer Wert herausfallen, könnte die Schweiz, die mit Nestlé, Roche und Novartis drei Vertreter ins Rennen schickt, zumindest gleichziehen. Als einziges Unternehmen aus der Eurozone schafft es mit Anheuser Busch noch ein Konzern mit Sitz in Belgien in die Top 30 der Welt. Japan hat mit Toyota ebenfalls ein Eisen im Feuer. Alle der 21 übrigen Konzerne haben ihren Sitz in den Vereinigten Staaten, in die Top Ten schafft es kein einziger Nichtamerikaner.

Deutsche Werte: Fehlanzeige



Deutsche Aktien sind noch weiter davon entfernt als Anfang 2015, in den erlauchten Kreis der 30 wertvollsten Unternehmen aufzusteigen. Bayer und Volkswagen - im vergangenen Sommer noch relativ nah dran - sind nach der jüngsten Kursschwäche weit zurückgefallen. Auf dem heimischen Kurszettel findet sich aktuell kein einziger Mega-Cap mehr. Und dabei spielt es noch nicht einmal eine Rolle, ob man die 100-Milliarden-Hürde in Euro oder in US-Dollar ansetzt.

Auch wenn man daraus eine Unterbewertung des deutschen Aktienmarkts ableiten könnte, hat sich in den zurückliegenden Tagen einmal mehr gezeigt, dass die Topkonzerne der Welt - insbesondere die amerikanischen - in Abschwungphasen weniger leiden als die im DAX notierten deutschen Bluechips. Das gilt vor allem für die Werte aus der Rangliste, die BÖRSE ONLINE als Favoriten herausgefiltert hat. Alphabet und Microsoft konnten deutlich zweistellig zulegen, Nestlé trat auf der Stelle. Unterm Strich konnte das die leichten Verluste bei Berkshire Hathaway, Novartis und Apple mehr als wettmachen. Ein gleichgewichtetes Depot aus allen sechs Werten hätte ohne Dividenden ein Plus von 6,3 Prozent gebracht, während der DAX im gleichen Zeitraum um 7,5 Prozent nachgab.

Auf Seite 2: Die Favoriten der Redaktion



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Bildquelle: Mike Segar / Reuters, Google Inc., Thomas Schmidtutz, Robert Galbraith/Reuters, Denise Balibouse/Reuters, Roche Deutschland Holding GmbH, The Walt Disney Company GmbH

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Alphabet Inc. (A) (Google) 692,01 0,60% Alphabet Inc. (A) (Google)
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Apple Inc. 93,49 6,13% Apple Inc.
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Berkshire Hathaway Inc. B 131,34 0,29% Berkshire Hathaway Inc. B
Berkshire Hathaway Inc. A 195.769,11 -0,22% Berkshire Hathaway Inc. A
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Goldman Sachs 146,44 0,38% Goldman Sachs
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Johnson & Johnson 113,63 -0,20% Johnson & Johnson
Microsoft Corp. 51,36 -0,49% Microsoft Corp.
Nestle SA 71,56 -0,63% Nestle SA
Novartis AG 75,04 -0,69% Novartis AG
Roche Holding AG (Genussschein) 228,64 -0,69% Roche Holding AG (Genussschein)
Toyota Motor Corp. 50,24 1,20% Toyota Motor Corp.
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 127,70 2,36% Volkswagen AG Vz. (VW AG)
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