Apple arbeite zu diesem Zweck auch bereits mit rund einem Dutzend Firmen zusammen, die sich auf die Entwicklung von Software konzentrieren.

Der iPhone-Hersteller hatte sich bereits im Juli mit IBM verbündet, um seine Schlagkraft im Firmenkunden-Geschäft zu erhöhen. IBM soll iPhones und iPads mit maßgeschneiderten Apps für Beschäftigte bestimmter Branchen bestücken. Seit Bekanntgabe der Allianz hat sich Apple jedoch über sein weiteres Vorgehen weitgehend in Schweigen gehüllt. Apple will mit der Expansion in das Firmenkunden-Geschäft die Verlangsamung des Wachstums in seinem klassischen Privatkunden-Geschäft wettmachen - die iPad-Verkäufe etwa gehen seit längerem kontinuierlich zurück.

Apple arbeitet bereits mit einer Reihe von Start-Ups wie ServiceMax und PlanGrid eng zusammen, die auf Firmenkunden-Apps spezialisiert sind. Den Insidern zufolge führt der Konzern zudem bereits Gespräche mit anderen Entwicklern für mobile Anwendungen. PlanGrid ist eine App für das Bauwesen und ServiceMax auf Servicetechniker spezialisiert und zählt etwa Procter&Gamble und Dupont zu seinen Kunden. Ein neuer Kunde von ServiceMax bestellt nach Angaben der Firma üblicherweise Tausende von iPhones und iPads.

Reuters