FREDERIK ALTMANN, ANALYST ALPHA WERTPAPIERHANDEL:



"Mit dem Sprung aufs Rekordhoch muss der Höhenflug noch nicht zu Ende sein. Denn Anleger könnten sich mit ihren Kaufentscheidungen an der Charttechnik orientieren und mit weiteren Käufen den Trend verstärken. Aus technischer Sicht ist das neue Rekordhoch ein weiteres Kaufsignal und birgt Potenzial in Richtung 14.000 Punkte."

TOBIAS BASSE, ANALYST NORDLB:



"Das hat natürlich eine psychologische Bedeutung. Die Stimmung ist derzeit so, dass jeder bei der Party dabei sein will. Allerdings müssen die Risiken im Auge behalten werden, wie beispielsweise die gestiegenen Bewertungen. Vor allem für langfristige Investoren ist Vorsicht geboten."

CLEMENS BUNDSCHUH, LBBW



"Das Rekordhoch noch zu toppen, wird ziemlich schwierig werden. Das Ende der Fahnenstange dürfte nun erstmal erreicht sein. Wir raten davon ab, zu euphorisch zu werden. Viele gute Nachrichten vonseiten der Politik und Konjunktur sind bereits eingepreist. Saisonal steht mit den Sommermonaten eine schwächere Phase am Aktienmarkt bevor, außerdem geht die Dividendensaison ihrem Ende zu."

HEINZ-GERD SONNENSCHEIN, POSTBANK



"Ich denke nicht, dass der Dax nun einfach so weiter nach oben läuft. In den Köpfen der Anleger wird ausgeblendet, dass es in Frankreich noch die Stichwahl am 7. Mai gibt und im Juni dann Parlamentswahlen anstehen. Außerdem gibt es zu viele geopolitische Risiken, wie etwa Nordkorea. Spannend wird auch werden, wie die kommende Unternehmensbilanzsaison verläuft. Der Dax kann im Jahresverlauf die 12.000 Punkte auch wieder nach unten durchbrechen. Bis zum Ende des Jahres sehen wir den Dax bei etwa dem derzeitigen Niveau."

rtr