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Dividenden: Die wichtigsten Fragen und Antworten für Aktionäre

Dividenden: Die wichtigsten Fragen und Antworten für Aktionäre

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23.10.2017 - 17:59
28.03.2015 09:00:00

Letztlich sind es immer wieder die gleichen Fragen, die Anleger zum Thema Dividende beschäftigen. Die wichtigsten Fragen und Antworten für Aktionäre.

Was genau ist eigentlich eine Dividende?
Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Gewinnbeteiligung. Viele Unternehmen, die Profite erwirtschaften, reichen einen Teil davon an ihre Aktionäre in Form einer Dividende weiter.

Wer bestimmt, wie viel ausgeschüttet wird?
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Höhe der Dividende vor. Auf dem Aktionärstreffen stimmen die anwesenden Anteilseigner dann über diesen Vorschlag ab und legen damit die Höhe fest.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Ausschüttungsquote?
Die Ausschüttungsquote gibt an, welchen Teil des Gewinns ein Konzern in Form von Dividenden an die Aktionäre weiterreicht. Die einfachste Berechnungsmethode: Dividende je Aktie geteilt durch Gewinn je Anteilschein multipliziert mit 100.

Wann wird die Dividende ausgezahlt?
Bei deutschen Unternehmen wird sie in der Regel am Tag nach der jährlichen Hauptversammlung an die Aktionäre weitergereicht. Im Ausland ist der Rhythmus oft anders. US-Unternehmen beispielsweise zahlen die Dividende häufig vierteljährlich.

Wann muss ich eine Aktie im Depot haben?
Um in den Genuss der Dividende zu kommen, reicht es theoretisch aus, ein Papier am Tag der Hauptversammlung zu erwerben und über Nacht im Depot zu belassen. Der frühestmögliche Zeitpunkt zum Verkauf ist der Tag der Ausschüttung.

Was ist der Dividendenabschlag?
Am Tag der Auszahlung wird der Betrag der Dividende vom Aktienkurs abgezogen, also abgeschlagen. So werden die Altaktio- näre, die in den Genuss der Dividende gekommen sind, den neu hinzukommenden Anteilseignern gleichgestellt. In der Praxis holen Aktienkurse den Dividendenabschlag oft rasch wieder auf.

Wie errechnet sich die Dividendenrendite?
Die Ausschüttung je Titel wird durch den Aktienkurs geteilt und anschließend mit 100 multipliziert. Die Dividendenrendite gibt eine Art Verzinsung des eingesetzten Kapitals an.

Ist eine hohe Dividendenrendite per se gut?
Nicht immer. Manchmal resultieren hohe Renditekennziffern aus einer schwachen Kursentwicklung. Negativbeispiele sind die Aktien von Eon und RWE. Auf welche Faktoren sollte ich als Anleger beim Kauf von dividendenstarken Aktien achten? Eine hohe Rendite allein sagt wenig über die Verfassung eines Unternehmens aus. Mindestens ebenso wichtig sind andere fundamentale Kennziffern wie KGV und KBV. Zudem sollten die Geschäftsperspektiven stimmen.

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