AUSSCHÜTTUNGEN

Dividendenjäger aufgepasst: Fünf deutsche Dividendenaristokraten

Dividendenjäger aufgepasst: Fünf deutsche Dividendenaristokraten
10.11.2014 14:43:00

Auch in Deutschland verlangen ersten Banken inzwischen einen Negativzins auf Sparguthaben. Das unterstreicht: Selbst der Kapitalerhalt ist mit herkömmlichen Sparprodukten nicht mehr zu erreichen, ganz zu schweigen eine Kapitalvermehrung. Einen Ausweg bieten Dividenden. Weil es die nur über eine Aktienanlage gibt, sind damit zwar auch gewisse Risiken verbunden. Doch diese lassen sich mit so genannten Dividendenaristokratien eindämmen. Von Jürgen Büttner

In den USA hat die dortige Notenbank ihre geldpolitischen Stimulierungsmaßnahmen zuletzt zwar gedrosselt und irgendwann wird es in Übersee vermutlich auch die erste Zinserhöhung seit langer Zeit geben. Doch nach oben schießen dürften die Zinsen selbst in Amerika wohl kaum. Das gilt erst Recht für Japan und Europa. Wohin dort die Reise geht, hat die japanische Notenbank eben erst mit einer erneuten Ausweitung der Geldbasis nachhaltig unterstrichen. Auch in Europa ist die EZB näher dran an weiteren geldpolitischen Ankurbelungsmaßnahmen als an einem Zudrehen der Zinsschraube.

Alles das spricht für ein fortbestehendes Niedrigzinsumfeld und für magere Renditen auf Zinsanlagen. Das erklärt auch, warum das Interesse der Anleger an dividendenstarken Aktien unverändert rege ist und voraussichtlich auch groß bleiben wird. Wer Geld mit seinem Geld verdienen will, kann sich jedenfalls auch bis auf weiteres nicht auf die früher üblichen Sparprodukte verlassen. Ein Ausweg in dieser Not stellen Dividenden dar.

Wer diese Strategie verfolgt, wird gerne hören, dass die Ausschüttungsquoten der Unternehmen immer noch relativ niedrig sind. Es besteht also durchaus noch Spielraum für Dividendenerhöhungen, wie die Analysten der Credit Suisse erklären. Auch bei der DZ Bank sagen die Analysten für 2015 den Unternehmen auf der Mikroebene eine Entwicklung voraus, die es erlaubt, das aktuelle Gewinn- und Dividendenniveau mindestens zu halten.



Doch in Sicherheit wiegen darf man sich als Anleger auch bei einer Wette auf Dividendentitel nicht. Denn wenn es geschäftlich schlecht laufen sollte, ist eine Ausschüttung schnell gekürzt oder sogar gestrichen und die Investoren schauen in die Röhre. Um dieses Risiko zu minimieren, bieten sich Investments in Aktien von Unternehmen aus, die in der Vergangenheit stets eine Dividende gezahlt und die Ausschüttungen stabil gehalten oder sogar angehoben haben.

Die DZ Bank fasst Gesellschaften, die mindestens zehn Jahre lang ununterbrochen eine zumindest stabile Dividende gezahlt haben, unter dem Begriff Dividendenaristokraten zusammen. Ergänzt um zusätzliche Auswahlkriterien wie eine Mindestmarktkapitalisierung von 25 Milliarden Euro, eine Anhebung der Dividende in mindestens sechs von zehn Jahren und ein "Kauf"-Anlageurteil durch das hauseigene Aktienresearch haben die dortigen Analysten eine Liste von kaufenswerten Dividendenaristokraten erstellt. Die von deutschen Aktien, welche die Qualifikation in diesem erlesenen Kreis geschafft haben, stellen wir nachfolgend vor.

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