GESUNDHEITSKONZERN

Fresenius-Aktie und FMC-Aktie im Doppelcheck: So kann es nach den Zahlen weitergehen

Fresenius-Aktie und FMC-Aktie im Doppelcheck: So kann es nach den Zahlen weitergehen

WKN: 871138 ISIN: US3024913036 FMC Corp.

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27.09.2016 - 17:59
30.07.2015 12:35:00

Fresenius-Chef Ulf Schneider hat zum zweiten Mal in diesem Jahr die Gewinnprognose für die laufende Geschäftsperiode erhöht. Die Aktie zog kräftig an und war eine der stärksten Werte im DAX. Die Geschäfte der Fresenius-Dialysetochter FMC dagegen liefen weniger erfreulich. Die Aktie fiel deutlich und gehörte zu den schwächsten Titeln im Leitindex. Wir nehmen beide Papiere unter die Lupe. Von Stephan Bauer

Fresenius-Chef Ulf Schneider tut es schon zum zweiten Mal in diesem Jahr: Der Gesundheitskonzern erhöht seine Gewinnprognose für die laufende Geschäftsperiode. Die Bad Homburger rechnen jetzt mit einem Wachstum des währungsbereinigten Gewinns im laufenden Jahr von 18 bis 21 Prozent, bislang waren 13 bis 16 Prozent Zuwachs angepeilt. Auf eine abermalige Erhöhung der Vorhersage hatte zwar der ein oder andere Börsianer im Vorfeld des Quartalstermins spekuliert. Dass Schneider die Guidance gleich so forsch nach oben schrauben würde, überraschte den Markt dann aber doch. Die Aktie zog kräftig an und war eine der stärksten im DAX.

Die Bad Homburger sind mit ihren Sparten bekanntlich gut im Wachstumsmarkt Gesundheit aufgestellt. Neben Dialyse-Weltmarktführer FMC gehören die Infusionstochter Kabi, der Krankenhausbetreiber Helios sowie der kleinere Klinikdienstleister Vamed zum Portfolio. Im zweiten Quartal kam aber auch Unvermögen der Konkurrenz hinzu: Produktionsausfälle anderer Generikahersteller in den USA beschleunigten Umsatz- und Ergebniswachstum der Tochter Kabi. Der operative Gewinn (Ebit) des noch vor FMC für den Konzern gewinnträchtigsten Bereichs sprang im zweiten Quartal um 50 Prozent an.

Neben den Ausfällen der Wettbewerber, die teils auf Eingriffe der US-Gesundheitsbehörden zurückgehen, fachten mehrere Zulassungen für neue Medikamente das Wachstum von Kabi im Hauptmarkt USA an. Hier kletterte der Umsatz um 23 Prozent. Insgesamt stiegen die Erlöse im Konzern von April bis Juni währungsbereinigt um 13 Prozent, das Ebit legte auf gleicher Basis um zwölf Prozent zu.

Fresenius bleibt einer unserer Dauer-Favoriten im DAX. Kaufen.

Stopp: 48,50 Euro

Ziel: 72,00 Euro

Auf Seite 2: FMC-Geschäfte laufen schlechter



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Bildquelle: Johannes Eisele/Reuters

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