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UMFRAGE

Große BO-Umfrage: Was die Börsenprofis dem Dax 2016 zutrauen, wie die Aussichten für Gold sind

WKN: ISIN: JP3161270008 EXTREME CO.LTD.

Mit dem Jahreswechsel machen Anleger traditionell Kassensturz. Wie hat sich das Depot entwickelt, welche Werte müssen raus - und wo lockt ein Neueinstieg? Wir haben die Marktexperten Stefan Kreuzkamp, Max Otte, Robert Halver, Philipp Vorndran, Ralf Zimmermann und Matthias Thiel gefragt, was sie für das Börsenjahr 2016 erwarten, was ihre Topempfehlung ist und wie viel Potenzial Gold noch hat. Von Thomas Schmidtutz

Stefan Kreuzkamp, Chief Investment Officer der Deutschen Asset Management


Stefan Kreuzkamp

Das Börsenjahr 2015 hat Investoren neue Rekordstände im Dax, Dow und Co. beschert. Wo erwarten Sie den Dax bzw. den S&P 500 Ende 2016?


Für den Dax sehen wir 11700 Punkte, der Weg dorthin wird allerdings kein gerader sein. Unsere Prognose für den S&P 500 lautet 2170.

Welche Themen dürften die Entwicklung an den Börsen 2016 aus heutiger Sicht bestimmen?


Der Wachstumsbeitrag der Schwellenländer am globalen Wachstum schwächt sich ab, der der Industrieländer nimmt wieder zu. Der Dienstleistungssektor gewinnt gegenüber den Industriesektoren in den meisten Volkswirtschaften weiter an Gewicht. China wird keine harte Landung hinlegen, aber die langfristigen Herausforderungen bleiben groß. Öl wird im ersten Halbjahr die 40-Dollar-Marke kaum durchbrechen, sich aber im zweiten Halbjahr erholen. Die Aufwärtsbewegung des US-Dollars setzt sich fort. Politische Spannungen in Europa bestimmen weiterhin die Nachrichten. Die Renditeerwartungen bleiben größtenteils einstellig, bei gleichzeitig weiter steigender Volatilität. Währungen und Dividenden spielen daher bei Aktien eine größere Rolle. Die Zentralbanken und die Divergenz der Zentralbankpolitik bleibt weiter wesentlicher Treiber. Insgesamt bleibt die Geldpolitik locker. Allerdings werden die kommenden Zinsschritte der Fed für weitere Volatilitätsschübe sorgen.

Welcher der wichtigsten Börsen weltweit trauen Sie 2016 die beste Entwicklung zu?


Wir bevorzugen die Börsen der Industrieländer gegenüber jenen der Schwellenländer - mit leichter Präferenz für die Eurozone und Japan gegenüber den USA. Generell wird es aber sehr darauf ankommen, zum richtigen Moment die richtigen Sektoren und Unternehmen auszuwählen.

Wo sehen Sie die größten Treiber für die Börsen 2016?


Zentralbanken: global insgesamt weiter lockere Geldpolitik, allerdings bei gleichzeitiger Divergenz aufgrund der Zinserhöhungen in den USA, was für Turbulenzen sorgen könnte. Leicht steigende Unternehmensgewinne. Rekordausschüttungen bei Dividenden. In Teilsegmenten weiter hohe M&A Tätigkeit.

Wo sehen Sie die größten Risiken für die Börsen 2016?


Kommunikationsfehler der Zentralbanken. In den USA im Vergleich zu früheren Zinserhöhungen hohe Gesamtverschuldung. Fehlende Markttiefe in Teilsegmenten der Kapitalmärkte, Flash-Crashes. Verwerfungen bei einzelnen Unternehmen und Ländern aufgrund des niedrigen Ölpreises. Weitere Abschwächung der Schwellenländer inkl. China. Währungsturbulenzen.

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Wir präferieren nach wie vor Aktien. Allerdings sollten Anleger taktisch und selektiv sein.
Stefan Kreuzkamp, Chief Investment Officer der Deutschen Asset Management.


Bei welchen sonstigen Produkten sollten Anleger mit Blick auf 2016 zugreifen?


Wir präferieren nach wie vor Aktien. Allerdings sollten Anleger taktisch und selektiv sein. 2016 wird wegen der insgesamt erwarteten niedrigen Erträge bei vermutlich hoher Volatilität kein Jahr für "einfach kaufen und halten". Innerhalb der Renten bleiben wir ebenfalls bei unserer Präferenz für höher rentierende Teilsegmente: Staatsanleihen der Peripherie und Unternehmensanleihen aus der Eurozone und den USA. Wir sehen auch weiter Chancen bei Gewerbeimmobilien in Deutschland.

Neben der Entwicklung an den Aktienmärkten schauen viele Anleger besonders auf den Goldpreis. Wo dürfte der Preis für die Feinunze Gold Ende 2016 liegen?


Bei 1000 Dollar.

Welchen Kurs des Euro in US-Dollar erwarten Sie Ende 2016?


0,95 Dollar/Euro.

Auf Seite 2: Max Otte



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Bildquelle: Julian Mezger, DWS, Simon Katzer für Börse Online, Flossbach von Storch, Bankhaus Lampe, M. M. Warburg

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