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FLUGGESELLSCHAFT

Lufthansa-Aktie stürzt nach Dividendenstreichung ab

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20.02.2015 17:29:21

Die Lufthansa-Aktien sind nach der Streichung der Dividende abgestürzt. Die Titel verloren am Freitag in der Spitze 5,5 Prozent auf 13,11 Euro. Damit waren sie größter Verlierer im Dax.

Die Lufthansa setzt ihre Aktionäre nach einem tiefen Sturz in die roten Zahlen wieder in die Holzklasse. Für das vergangene Jahr werde keine Dividende gezahlt, da eine Ausschüttung nicht durch ein ausreichendes Jahresergebnis gedeckt gewesen wäre, teilte die Airline am Freitag mit. Stattdessen flog der Konzern wegen zahlreicher Streiks von Piloten und Boden-Personal sowie Absicherungsgeschäften für Kerosin, die wegen des rapide fallenden Ölpreises hohe Kosten verursachten, einen Verlust von 732 Millionen Euro ein. 2013 hatte die Kranich-Linie noch einen Gewinn von gut 400 Millionen Euro verbucht und 45 Cent je Aktie ausgeschüttet.

Aktionäre ergriffen die Flucht: Lufthansa-Aktien fielen in der Spitze um 5,5 Prozent auf 13,11 Euro. Damit waren sie mit Abstand größter Verlierer im Dax. Gründe für den herben Gewinneinbruch gibt es nach Aussagen von Finanzchefin Simone Menne eine ganze Reihe: "Den größten Einfluss hatte die sehr ungewöhnliche Entwicklung der Kerosinpreise am Jahresende", sagte sie. Der Preis für Öl, dem Ausgangsstoff von Flugbenzin, war Ende 2014 rapide gefallen. So kostete ein Barrel der in Europa verbreiteten Sorte Brent zum Jahreswechsel nur noch 50 Dollar - im Juni waren es noch 116 Dollar gewesen. Da die Lufthansa sich aber zu den hohen Preisen abgesichert hatte, mussten nun Rückstellungen gebildet werden.

Die Kosten für die zehn Streiks alleine der Piloten der Airline und andere Arbeitskämpfe lagen 2014 bei 232 Millionen Euro. Zudem schlugen noch Sonderbelastung aus dem Teilverkauf der IT-Sparte sowie höhere Pensionsverbindlichkeiten zu Buche.

Auf Seite 2: KEROSIN-GESCHÄFT TEURER ALS STREIKS

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Bildquelle: Wolfgang Rattay/Reuters

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