STRATEGIE & TRADING

Schweizer Bühne für Small Caps

Schweizer Bühne für Small Caps
04.10.2017 04:15:00

Auf der siebten Zürcher Kapitalmarkt Konferenz haben sich die Vorstände von 17 Nebenwertefirmen Fragen und Antworten der Investoren gestellt. BÖRSE ONLINE war dabei. Von Christian Scheid

Der Herbstanfang läutet in Deutschland traditionell die heiße Phase der Kapitalmarktkonferenzen ein. Etliche große Investmentbanken wie HSBC, Unicredit und Berenberg bieten den Vorständen von Unternehmen aus DAX und MDAX Plattformen, um ihre aktuellen Geschäftszahlen, Strategien und Ausblicke einem größeren Kreis von Investoren zu präsentieren. Die Manager von Nebenwerten finden sich eher bei den Veranstaltungen von spezialisierten Anbietern ein. Zu diesen gehört auch das unabhängige Researchhaus GBC.

Seit 15 Jahren veranstalten die Augsburger Kapitalmarktkonferenzen in Städten wie München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Augsburg. Grundsätzlich werden mit der GBC-Konferenzreihe vor allem Vermögensverwalter, Fondsmanager, Family Offices, Analysten und Finanzjournalisten angesprochen. Im Jahr 2011 hat GBC mit der Zürcher Kapitalmarkt Konferenz (ZKK) ihre Konferenzdestinationen um den bedeutenden Finanzplatz Zürich erweitert. Seitdem ist die ZKK fester Bestandteil im GBC-Konferenzkalender. Mit der Scherrer Asset Management konnte ein Partner gewonnen werden, welcher bereits mit der etablierten Scherrer Small Cap Konferenz auf eine jahrelange Historie zurückblicken kann. Als eidgenössischer Vermögensverwalter hat Scherrer hervorragende Kontakte zu vielen ortsansässigen Investoren.

Dieses Jahr waren im Zürcher Park Hyatt Hotel bei der 7. Ausgabe der ZKK 17 Unternehmen mit von der Partie - schwerpunktmäßig deutsche Small Caps mit einem durchschnittlichen Börsenwert von rund 190 Millionen Euro aus den verschiedensten Branchen. Die Vorstände der Unternehmen hatten Gelegenheit, in einer rund 30-minütigen Präsentation das jeweilige Geschäftsmodell ihrer Unternehmen vorzustellen. Danach blieben noch einige Minuten, um sich den Fragen der Investoren und Analysten zu stellen.

Parallel dazu gab es die Möglichkeit für sogenannte "1-on-1-Meetings". In den Gesprächen zwischen Vorständen und alten sowie potenziellen neuen Investoren geht es ans Eingemachte. Denn wenn die Manager mit den Finanzleuten abgeschottet zusammensitzen, geben sie auch schon mal Informationen preis, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Nicht selten kommt es im Anschluss zu größeren Kursbewegungen. Denn weiß das Management zu überzeugen, steigen die Anleger ein. Enttäuschen sie hingegen oder deuten sie beispielsweise einen schwächeren Geschäftsverlauf an, kann es mit den Kursen auch schnell nach unten gehen.

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